Interkulturelle Kompetenzen (Teil 1)

Deutsch ist meine Muttersprache. Spanisch und Englisch sind Sprachen, die ich im Alltag benutze. Ich beherrsche beide auch in schriftlicher Form sehr gut. Französisch beherrsche ich in Wort und Schrift fließend. Das Latinum habe ich abgelegt, wie ich Basiskenntnisse in Russisch, Altitalienisch und Portugiesisch erworben habe.

Sprache und Sprachen sind meine Identität. Mein Handeln besteht zu einem großen Teil aus Sprechakten. Ich benötige Sprache, um meine Kreativität auszuleben, um, zum Beispiel, zweisprachige Kinderbücher zu verfassen. Oder ich benutze sie, um meine Sicht und Perspektive darzulegen. Sie ist auch wichtig, um mit meinen Mitmenschen zu kommunizieren, sei es um gemeinsam ein Projekt zu erarbeiten, ein Problem zu lösen oder einfach nur, um mich mit ihnen auszutauschen oder Spaß zu haben.

Schreiben, Lesen, Sprechen sind Tätigkeiten, die ohne Sprache nur sehr begrenzt möglich sind. Ohne Sprache komme ich nicht weit, das zeigt sich, zum Beispiel, im Umgang mit Menschen aus mir bekannten und fremden Kulturen.

Der Umgang mit Menschen aus verschiedenen Kulturen ist mir selbstverständlich. Ganz gleich, wo ich bin, versuche ich meine Umgebung genau kennen zu lernen. Beobachten gehört für mich genauso zum Kennen lernen einer Kultur und Menschen, wie das miteinander sprechen. Wenn ich auf nur eine Facette beschränkt wäre, würde mir etwas fehlen. Im Griechenlandurlaub habe ich mir Grundkenntnisse an Griechisch beigebracht, wobei mir die Russischkenntnisse sehr hilfreich waren.

Momentan lebe ich in Andalusien, nachdem ich beispielsweise in England und in verschiedenen deutschen Regionen, gelebt habe. Ich spreche sowohl Englisch als auch Spanisch und kann mich mit den Menschen vor Ort problemlos unterhalten. Gut anfangs hatte ich kleine Schwierigkeiten mit dem Dialekt, aber wer in Andalusien durchkommt, den kann nichts mehr schrecken.

Als Tom Cruise in Sevilla zum Dreh des Films „Knight and Day“ war, hat mir die Verkäuferin vom Gemüseladen um die Ecke erzählt, wie erschrocken sie war, als sie gesehen hat, wie klein dieser amerikanische Schauspieler doch ist. Ohne die Sprachkenntnisse und das Wissen, um die andalusische Art zu erzählen, hätte ich gedacht sie würde sich aufregen und über die Absperrung der Strasse schimpfen.

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