Buchmesse Leipzig – ein Resümee

Tja, was soll ich euch sagen, der Stress flaut ab und die Bazillen greifen erfolgreich an. Ja, nach der Buchmesse in Leipzig liege ich krank im Bett. Was ich habe? Eine Erkältung, das klingt soweit banal, aber sie ist wirklich bösartig, meine Stimme kommt und geht und zwischendrein kann ich prima krächzen.

Leipziger Messe

Leipziger Messe

So, genug gejammert, schließlich soll es hier nicht um meine Erkältung, sondern um die Buchmesse gehen. Zur Buchmesse nach Leipzig bin ich dieses Jahr zum 2. Mal mit dem Friedrich Maerker Verlag gefahren. Den Friedrich Maerker Verlag hat meine Mutter gegründet, um zweisprachige Kinderbücher mit ihren Illustrationen zu verkaufen. Meine Mutter und der Bruder Max schmeißen das kleine Familienunternehmen. Ich schreibe einerseits verschiedene Texte und andererseits die David- und Marie-Geschichten. Wobei wir jetzt auch Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi veröffentlicht haben. Für dieses Buch war ich zwar für den Oldenburger Kinderbuchpreis vorgeschlagen, aber es hat dann doch nicht sollen sein. Schade, aber nicht zu ändern.

Also, zurück zur Messe. Die Buchmesse in Leipzig zählt 4 Hallen, von denen die 2. im weitesten Sinn für Kinder- und Jugendliteratur, Bildung und Comics zur Verfügung steht. Alle Produkte der dortigen Aussteller haben in irgendeiner Form etwas mit Kindern zu tun. Der Friedrich Maerker Verlag war dort mit zweisprachigen Kinderbüchern und einem Buch zur musikalischen Früherziehung.

Unsere Nachbarn hatten tolle Handpuppen. Gegenüber von unserem Stand gab es weitere Stände mit dem Themenschwerpunkt Zwei- bzw. Mehrsprachigkeit. Es gibt auch einen Verein Mehrsprachigkeit, aber in dem sind wir als Friedrich Maerker Verlag nicht Mitglied geworden, weil es verschiedene Ansichten über den Zweck eines Vereins gibt.

Ich bin schon wieder angeschweift. Also, die Messe, war ein Teilerfolg, wir haben viel gelernt und viele Anregungen gesammelt. Als Teilerfolg bezeichne ich den Messbesuch, um unser Bemühen dazuzulernen und die Verlagsziele zu verwirklichen Ausdruck verleihen möchte. Kurz wir sind noch nicht am Ziel. Wir haben vor verschiedene Dinge zu ändern oder besser zu gestalten.

Dementsprechend wird es in den nächsten Wochen einige Arbeit geben, als erstes soll die Homepage überarbeitet werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass wir in den sauren Apfel beißen müssen und uns den Geschäftsbedingungen von Amazon unterwerfen müssen. Warum? Nun, ganz einfach, damit Amazon unsere Bücher nicht mehr als nicht lieferbar listet.  Das kostet natürlich alles, aber es ist besser als hinzunehmen, dass die Bücher als nicht lieferbar gelten.

Und ich selbst werde einen weiteren Blog starten, in dem es um Kinderbücher, Bildung und Sprache gehen soll. Wie einige von euch wissen, überlege ich schon länger an dem Blog rum. Jetzt scheine ich die Lösung gefunden zu haben. Es fehlt mir nur noch ein schöner Titel, ich tendiere zu Buchstabenspiel. Was meint Ihr?

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