Tagebuch der unbeachteten Kleinigkeiten 5

Begegnungen

In Spanien gibt es ein Sprichwort, das da lautet: Primavera la sangre altera. (Der Frühling bringt das Blut zum Wallen.) Heute haben wir beim Verlassen des Hauses den Nachbarn getroffen und ein paar Worte mit ihm gewechselt. Wie wir so da standen und redeten, kam Rafael daher. Er hatte einen Strauß rote Rosen in der Hand und wollte erst gar nicht näher kommen, aber irgendwie gab es keinen Ausweg an der Ecke. Es war kurios ihn zu beobachten, einen Mann in den Siebzigern schüchtern und unschlüssig dastehen zu sehen. Er war in diesem Moment wieder ein kleiner Junge von 5 Jahren. Natürlich kam gleich Spott gemischt mit Fragen, für wen die Rosen denn wären. 

In einer Welt, in der es noch Liebe gibt, gibt es auch noch Hoffnung. 

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