Perspektive trotz Covid19

Für jeden Menschen ist es wichtig eine Struktur zu haben. Klar, Strukturen geben Halt und organisieren das Tun und Handeln. Eine der negativen Effekte auf viele Menschen ist, dass durch den Virus und die neu ausgerichteten Verhaltensregeln und auch Homeoffice der Tagesablauf völlig aus dem Takt gerät.

Das ist kurzfristig kein Problem, aber ohne Struktur fehlt auch eine Perspektive und damit oft der Plan und die Hoffnung, das das eigene Tun zu etwa sinnvollem führt. Als Folge lassen sich viele Menschen hängen, tun nichts und verwahrlosen, übertrieben ausgedrückt. Das sorgt für Probleme.

Jeder benötigt einen Sinn im Leben. Eine Perspektive kann vor allen negativen Effekten der Kontaktsperre und der eingeschränkten Bewegungsfreiheit und die Verweigerung verschiedener weiterer Freiheiten schützen. Probleme sind Stress, Gesundheitsprobleme durch Stress und schlechte Lebensweise, also Alkoholmissbrauch, ungesunde Nahrung, Bewegungsmangel und und und. Es kann aber genauso zu Vereinsamung, Sinnlosigkeit, Einsamkeit, genauso wie Depressionen, Suizid und Verwahrlosung führen.

Wer eine Perspektive hat, wird die Zeit nutzen, kann sich gezielt erholen, weiterbilden, vorbereiten, planen. Das ist ein enormer Vorteil, nicht nur für den Menschen als Individuum, sondern für die Gesellschaft. Deshalb die Aufforderung, gebt euch eine Perspektive, gestaltet die Gegenwart im Hinblick auf die Zukunft. Achtet bei allem, was Ihr tut einerseits die Gemeinschaft und andererseits die Freiheit. Freiheit ist unser höchstes Gut.

Freiheit und Einschränkungen

Ein ganz großes Problem mit der aktuellen Situation ist die Einschränkung von Grundrechten und grundlegenden Freiheiten. Wir haben diese Rechte über viele Jahrhunderte, Jahrzehnte und Schritt für Schritt erkämpft, es war ein langsamer Prozess, der jetzt in wenigen Momenten mit drastischen Entscheidungen zerstört bekommen.

Wie nimmt die Gesellschaft derartige Verbote und Einschränkungen auf? Wird es ohne Murren geschehen? Sicher nicht!

Wie kann es sein, dass trotzdem offen über das Einschränken der Freiheiten der Bürger gesprochen wird? Alle wissen, dass das gegen alles geht, was uns und den Menschen in Europa wichtig ist. Unter uns gesagt, es zeigt auch, wie verfahren die Situation ist. Denn scheinbar lassen sich alle von der Angst leiten statt von der Suche nach Lösungen.

Bisher haben wir keine Medikamente, um das Virus zu behandeln oder zu vermeiden. Richtig, das ist schlimm und unbekannt. Es ist auch richtig, dass die Bürger geschützt werden und dazu ist es sicher erstrebenswert, dass die Infektionen niedrig gehalten werden, damit das Gesundheitssystem genügend Ressourcen hat, um die Patienten entsprechend zu behandeln.

Aber dazu müssen nicht unsere Bewegungsdaten über das Handy genutzt werden! Denn die Menschen sind nicht blöd, die lassen das Handy dann nämlich auch Zuhause. Und es wird auch nicht als positiv erachtet, wenn man gezwungen wird mit der Karte statt Bargeld zu zahlen! Das sorgt nur dafür, dass der Konsum eingeschränkt wird oder andere Kanäle benutzt, besonders für bestimmte Dinge. An diesen Beispielen kann man sich, sofern man ein bisschen von den Dystopie der letzten Jahre mitbekommen hat, ausmalen, wie eine Gesellschaft sich entwickeln könnte.

Serien wie The Walking Dead, Stranger Things oder auch Spielfilme wie The Circle, um nur 3 zu nennen, führen vor Augen, wie wir durch die Überwachung durch Handy oder Internet und Karten-Identifikation zu Spielbällen der Mächtigen werden. Wer da nicht als wertvoller Bürger und Konsument mit linientreuer Gesinnung heraussticht, kann ganz schnell ausgeschlossen werden. Und jeder weiß, dass es verdammt schwer bis unmöglich ist sozial aufzusteigen, wenn man geächtet ist.

Deshalb die Aufforderung, nicht mit den Freiheitsrechten der Menschen zu spielen, es ist ein gefährliches Spiel, das wie das Virus ausbrechen und aus dem Ruder laufen kann. Darum gegen die Einschränkung von Freiheiten eintreten!

 

Panik in der Küche

Ausnahmezustand in der Küche, die ganze Welt befindet sich unter dem Eindruck des Corona Virus. Da macht sich Panik breit. Was können wir nur essen?

Also, als erstes mal losrennen und Vorräte anlegen! Doch was kaufen außer Toilettenpapier? Als erstes sollte man sich darüber klar werden, was man so isst, wie man isst und worauf man sich vorbereitet. Denn mal ehrlich, wir können das Tiefkühlfach mit Pizza und Eiscreme füllen. Das ist super, besonders dann wenn wir einen Kindergeburtstag feiern möchten. Aber taugt das als Vorrat?

Also, es ist sicher gut Nahrungsmittel vorrätig zu haben, da gibt es tiefgekühlte Nahrungsmittel, wie Gemüse und Fleisch, die sich sicher anbieten, auch Butter kann eingefroren länger aufbewahrt werden. Daneben können Dosen gelagert werden, das ist sehr praktisch, weil sie nicht gekühlt werden müssen, ein trockener Raum reicht. Das gleiche trifft auf Glaskonserven zu. Diese Art der Konservierung ermöglicht es auf lange Sicht Nahrungsmittel zur Nahrungsmittelzubereitung zu haben. In Dosen gibt es Tomaten in unterschiedlicher Form, Bohnen, Erbsen, Möhren, Fisch, Obst und vieles mehr. In Glaskonserven gibt es viele Hülsenfrüchte, eingelegte Gurken, rote Beete, natürlich Obst und so viel mehr. Toll oder, damit kann man schon eine ganze Weile auskommen. Aber es gibt noch mehr Dinge, die man gut lagern kann. Pasta, Reis. Getreide, Mehl, Haferflocken, Trockenobst, Nüsse, Salz und Zucker, Kräuter und Gewürze. Kaffee und Tee sind auch haltbar, wenn sie trocken und luftdicht aufbewahrt werden.

Es gibt kaum etwas, was nicht haltbar wäre oder auf die eine oder andere Art haltbar gemacht werden könnte. Diese Einsicht wirft die Frage auf, was wir sonst noch brauchen könnten. Die Antwort kommt umgehend, frische Produkte.

Aha, was sind denn nun frische Produkte? Milch gehört dazu, die ist sicher nicht lange haltbar, aber es gibt H-Milch, Kondensmilch und sogar Trockenmilch, damit kann man sich behelfen. Obst und Gemüse, ja, das ist etwas aufwändiger, manche Obstsorten und Gemüsesorten erlauben es, sie in einer entsprechenden Umgebung lange aufzubewahren, beispielsweise Zwiebeln, Kohl, Kartoffeln und Kürbisse kann man einlagern, Rüben auch. Äpfel, Birnen und Zitrusfrüchte lassen sich auch in einer bestimmten Umgebung lange aufbewahren. Das können wir problemlos leisten. Bei anderen Dingen wird es schwieriger, da bei verderblicheren Früchten wie Beeren oder Pfirsichen, nun, die können wir entweder einkochen oder zu Marmeladen und Säfte verarbeiten. Gemüse wie Paprika und Gurken können eingekocht oder eingelegt werden, damit sie ihre Haltbarkeit verlängern. Käse und Wurstwaren gibt es in unterschiedlichen Variationen und darunter befinden sich auch einige, die lange haltbar sind und weder Kühlung noch eine aufwändige Lagerung erfordern.

Es ist sicher mit ziemlich viel Aufwand verbunden all diese Vorschläge zu befolgen. Sicher möchte und kann nicht jeder das so ohne weiteres leisten. Aktuell ist das auch gar nicht nötig. Aber es zeigt, wir haben für jedes Problem eine Lösung. Als Menschen haben wir es geschafft uns von der täglichen Nahrungsmittelbeschaffung loszulösen.

Wir können unser Hirn für alle möglichen Dinge benutzen, weil wir eben nicht mehr den ganzen Tag damit zubringen Nahrung zu beschaffen. Diese Tatsache befähigt uns, Zeit, Energie und Kreativität für alle erdenklichen anderen Dinge zu verwenden. Lasst es uns tun. Wir sind Menschen und wir lassen uns nicht so einfach unterkriegen!

Apocalypse – Corona

Die Welt geht geht unter? Naja, das vielleicht nicht gerade, aber es sieht schon ziemlich düster aus, Corona Virus überall, egal wohin man auch schaut. Dazu gab es auf dem Balkan ein Erdbeben, Kroatien und Zagreb hat es schwer getroffen. In Ostafrika gibt es eine Heuschreckenplage. Dürre und Trockenheit bestimmt das Dasein von verschiedene Regionen wie dem mittleren Osten, Afrika und auch in Europa leiden verschiedene Gebiete unter dem Wassermangel. Das hört sich doch stark nach den biblischen Plagen an, Apocalypse – Corona.

Wie soll das bloß weiter gehen? Das Wie ist noch unbekannt, aber es wird weiter gehen, denn: Not macht erfinderisch.

Der Mensch an sich ist nicht nur vernunftbegabt, sondern auch erfinderisch. Das haben die Menschen schon oft unter Beweis gestellt, man betrachte nur die Unterschiede zwischen den Ländern und Kontinenten, da gibt es Kulturen, die in unwirtlichen Regionen leben, aber sie haben sich dort mit den Gegebenheiten arrangiert. Die Menschen haben sich die Natur unterworfen, ohne sich dabei der Natur zu unterwerfen.

Und auch der Corona Virus wird uns Menschen nicht brechen, es ist eine neue Herausforderung, der werden wir uns stellen!

Der Virus aus China

Das chinesische Wort für Katastrophe bedeutet gleichzeitig Chance. Warum sehen wir nur die Katastrophe vor unseren Augen und nicht die Möglichkeiten?

Es ist sicher richtig, dass der Corona Virus oder wie er auch genannte wird Covid19 oder Sars-CoV-2 verheerend ist. Für viele Menschen und sicher auch uns ist der Virus eine Katastrophe, nichts desto trotz bietet gerade der Zwang zuhause zu bleieben auch Möglichkeiten.

Eine wirkliche Chance sein Tun und Wirken neu zu überdenken, seinem Leben eine neue Ausrichtung zu geben oder einfach mal einen Schritt zurücktreten, um durchzuatmen und zu sich zu kommen. Einfach mal einen Moment innehalten.

Ich möchte hier nicht zur Anarchie aufrufen, ganz im Gegenteil. Persönlich habe ich festgestellt, dass viele Menschen und liebe Freunde mich anrufen und kontaktieren. Ganz allgemein ist der persönliche Kontakt zu meinen Freunden enger geworden.

Genauso wie wir den Kontakt zu uns wichtigen Menschen verstärkt pflegen, so sollten wir auch alle anderen Dinge, die uns wichtig sind pflegen und vorantreiben. Nutzt die Chance.

 

Körper und Geist

Der Mensch besteht aus Körper und Geist, damit und bestimmte Fähigkeiten, aber auch Bedürfnisse verbunden. Nun gut, Körper und Geist benötigen beide zum einwandfreien Funktionieren Nahrung und Bewegung. Das hört sich soweit ganz plausibel an, doch ist es das wirklich?

Den Körper mit Nahrung zu versorgen ist relativ einfach, für Bewegung kann man auch sorgen. Da sind die Probleme relativ gering, doch beim Geist, da wird es schwieriger. Wie nähre ich einen Geist? Hier ist das Menschliche gefragt, Kommunikation, Kontakt und Input. Das sind recht komplex Dinge, die größtenteils sehr schwer zu fassen sind.

Einige Aspekte, wie der Input können durch verschiedene Medien temporär durch Medien übernommen werden. Man kann Bücher heranziehen, im Internet gibt es unzählige Information digitalisiert, das umfasst Bücher, Filme, Bilder, ganze Museen und Konzerte können so erlebbar werden, dazu gibt es Plattformen, die zur Kommunikation herangezogen werden können. All das ist nicht schlecht, es kann den Geist erhalten und beleben. Aber der Kontakt, der menschliche Kontakt, der fehlt.

Mensch sein und menschliche Gemeinschaft ist so viel mehr als all die technischen Substitute, da liegt das wahre Problem. Covid19 und Sara-CoV-2 sind Krankheiten, Krankheiten und besonders ansteckende Krankheiten sind nicht sozial.

Trotzdem, wir sind Menschen und extrem anpassungsfähig, wir erden auch hierfür eine Lösung finden. In diesem Sinne, lasst uns gemeinsam nachdenken.

Nichts wird bleiben, wie es ist

Ja, das ist eine ziemlich niederschmetternde Nachricht, aber es ist wahr: Nichts wird bleiben, wie es ist. Veränderung ist ein fester Bestandteil unseres Seins, aber nach wie vor haben wir nicht gelernt damit umzugehen. Der Jugendwahn ist ein Aspekt, der derzeit weniger drückt, momentan ist Mindfulness gerade angesagt. Zudem versuchen sich viele meiner Mitmenschen selbst zu optimieren.

Der Gedanke sich selbst zu einem besseren Menschen zu machen, sich selbst zu verändern, der ist mir nicht fremd. Doch bevor mit Verbesserungen angefangen werden kann, muss ich eine Bilanz ziehen. Um zu erkennen, was ich an mir selbst verbessern kann, mache ich als erstes eine Liste mit meinen Fähigkeiten, Talenten und Stärken, aber da das zu einseitig wäre liste ich auch meine Schwächen, Grenzen und Dinge, die ich an mir nicht mag auf. Dabei wird dann natürlich klar, dass ich auch berücksichtigen muss, was ich an mir selbst mag.

Aber all das mache ich am liebsten alleine mit mir selbst aus, ich halte nicht viel von der Selfie-Kultur, die alle Aspekte des persönlichen Lebens, des Privaten öffentlich machen. Deshalb werde ich nicht laut herausschreien, was ich an mir ändern möchte. Das ist meine Sache und als solche behandle ich sie.

Noch einmal kurz zusammengefasst: Nichts ist, wie es scheint. Nichts bleibt, wie es ist. Nichts kommt, wie man denkt. Gewöhne dich daran und lebe einfach dein Leben weiter.

 

Kultur macht Macht

Macht steht für das Erreichen eine Höhepunktes. Höher als zur Macht geht es nicht, gut da wäre noch die Allmacht. Aber schon die normale Macht bleibt für viele unerreichbar und somit ein Traum. Dabei ist das Machen, das Tun und Handeln doch Macht. Machen und Macht sind sich sehr ähnlich.

Doch noch einmal von Anfang an, Macht, was ist das denn ganz genau? Macht beschreibt einen Zustand, der den -Machthaber oder den Mächtigen dazu befähigt über etwas Gewalt ausüben zu können, Kraft seines Amtes oder eben seiner Macht, kann etwas bestimmt werden. Dementsprechend wird Macht immer auf etwas oder jemanden ausgeübt. Das klingt negativ, hat ein Geschmäckle und doch ist es eine Tatsache, Macht erfordert immer eine Hierarchie.

Im Alltag umgeben uns viele Menschen, die meisten haben nur geringe Macht, oft kann man derartige Leute mit wenig Macht daran erkennen, dass sie diese Macht herausstellen. Vermutlich ist ihnen nur zu schmerzlich bewusst, wie wenig Macht sie wirklich haben und ihr Tun ist eigentlich Frust. Braucht der Mensch Macht, um glücklich zu sein? Nein, auf diese Frage soll hier nicht eingegangen sein. Sie soll so im Raum stehen bleiben und jeder kann sie für sich selbst beantworten.

Viel wichtiger erscheint mir die Frage, warum Macht vielen Menschen, obwohl sie tun und machen Macht vorenthalten bleibt. Arbeiten diese Menschen nicht genug? Liegt es an deren Kultur? Denn klar, die Kultur ist wichtig. Kultur macht den entscheidenden Unterschied, wenn es darum geht, ob ein Mensch erfolgreich ist oder nicht.

Die christliche und jüdische Tradition legt großen Wert auf Bildung und Lernen. Sie sehen sich als Meritokratien, das heißt nur durch harte Arbeit oder ein eifriges Studium kann etwas erreicht werden. In anderen Kulturen ist das nicht so, vielleicht liebäugeln wir hin und wieder damit, aber tief in unserem Herzen wissen wir, das ist unecht und kann nicht funktionieren. Doch immer wieder sehen wir Beispiele von Menschen, denen scheinbar ohne Zutun Macht und Meriten zufliegen. Denn, um etwas Neues und Besseres zu kreieren, ist es nötig, dass wir immer alles noch besser machen, das geht nur durch Anstrengung, indem wir etwas machen.

Machen ist Macht und unsere Kultur entscheidet darüber, ob wir Macher sind oder … Looser. In diesem Sinne… Macht mal.

Langeweile oder Sinnsuche

Ganz gleich auf welchem online Portal ich unterwegs bin, ich finde immer Posts mit Sinnsprüchen oder Mottos. Warum ist das so? Klar, einerseits ist es nett und jeder kann sich mit dem einen oder andern Spruch identifizieren. Selbst wenn der Spruch nicht auf einen selbst zutrifft, dann kann man eine gewisse Wahrheit darin erkennen, zumindest glauben wir es.

Doch sind es Wahrheiten oder nicht vielleicht doch einfach nur Facetten und Perspektiven, die uns versuchen zu helfen. Vielleicht indem sie uns erklären, was Liebe ist, wie wir mit ihr umgehen können. Oder aber, die uns zeigen, dass es uns trotz allem noch gut geht. Und ja, einfach mal innehalten und durchatmend zu uns selbst zu finden. Das sind sicher alles treffende Facetten unseres Lebens.

Aber lenken diese Sprüche nicht von uns ab? Sind die Kurse zu Mindfulness und zur Stärkung unserer Resilence nicht einfach nur Ablenkungen? Nun, sicher können diese Sinnsprüche und Leitsätze uns dazu veranlassen nachzudenken, wenn sie es das wirklich vollbringen, dann können sie auch individuell funktionieren.

 

Digitalisierung – eine Gefahr?

Die Digitalisierung wird immer mal wieder als Begriff in den Raum geworfen, um eine Diskussion anzuregen. Alles klar, dann mal als erstes ein paar Fragen:

Was ist Digitalisierung? Der Begriff beschreibt die Überführung analoger Größen in abgestufte Werte, mit dem Zweck, sie elektronisch zu speichern und zu verarbeiten. Digitalisierung umschreibt damit die Tatsache, dass der gesamte Vorgang von der Erfassung und Aufbereitung bis hin zur Speicherung von analogen Informationen auf einem digitalen Speichermedium gemeint sein kann.

Digitalisierung ist weltweit eine Tatsache, viele Dinge des Alltags finden eine neue Heimat online und in digitalisierter Form. Besonders davon betroffen sind derzeit die Medien, seien es Radio, Fernsehen, Zeitungen, Zeitschriften oder auch Musik, Film oder Buch. Sie alle müssen sich in einer Welt mit neuen Rahmenbedingungen zurechtfinden. Sie alle tun sich schwer damit, haben keine zukunftsweisenden Ideen, sondern versuchen den Status Quo zu erhalten, indem sie restriktive Gesetze und Verordnungen fordern.

Wie wird Digitalisierung derzeit gehandhabt? Unter Digitalisierung verstehen viele Menschen schlicht eine Internetpräsenz, also eine Webseite, die Informationen gibt. Das heißt, Internetpräsenz wird als etwas sehr statisches angesehen, das einmal angelegt und fertiggestellt, als beendet angesehen wird. Das ist schade. Denn gerade das Internet bietet so viele Möglichkeiten. Internetpräsenzen können stetig aktualisiert werden, es können durch einen Blog zum Beispiel aktuelle Inhalte zugänglich gemacht werden. Filme und Bilder können eingebunden werden und es kann ein Netzwerk entstehen.

Gibt es eine Vision? Die Frage nach der Vision muss leider abschlägig betrachtet werden, die meisten Menschen und ganz besonders Firmen sehen nur Probleme und rechtliche Bedenken. Das ist sehr deutsch. Aber klar, in Deutschland gibt es auch Gesetze, die auch wenn sie als sinnlos betrachtet werden, nicht abgeschafft werden, sondern statt dessen noch eingeklagt werden. Der Fall Böhmermann ist sich noch jedem im Gedächtnis.

Maxi Geili SL © D.S.Felix 2016

Maxi Geili SL © D.S.Felix 2016

Zukunftsdenken, wohin soll die Reise gehen? Eine Zukunftsvision bewahrheitet sich schon jetzt, Deutschland hinkt hinterher und andere übernehmen. Alles was mit Computern, IT und Innovation in dem Bereich existiert, kommt aus Californien. Das ist wirklich sehr traurig für Deutschland, aber auch für Europa. Zu erwarten wäre eigentlich mehr, vor allem könnte man sich mehr Mut erhoffen, aber den gibt es nicht. Statt fortschrittlicher wirtschaftlicher und sozialer Konzepte gibt es staatliche Regulierung. Innovation wird weiter anderen überlassen.

Digitaler Wandel: Der Ruf nach digitalem Wandel verklingt ungehört im Tosen des Sicherheitsbedürfnisses und dem Rauschen mangelnder Offenheit. Digitalisierung wird als gesellschaftliches Problem gesehen, das tunlichst vermieden werden muss.

Wenn nun von der Digitalisierung wirklich eine Gefahr ausgeht, dann wäre es doch sinnvoll sich dieser Gefahr zu stellen. Oder besser noch selbst so gut zu sein in und mit der Digitalisierung, dass man selbst die handelnde Kraft ist. Warum sollten wir uns verstecken? Lasst uns handeln und nicht reagieren.