Pest, Cholera und Corona Virus

Seit Wochen wird gehamstert, die Gerüchteküche brodelt, die Informationen kommen bruchstückhaft, die Verunsicherung ist nicht groß, sondern gigantisch, Angst dominiert den Alltag und all das wegen einem Virus. Warum? Und ist das nötig?

Wenn es klare und einfache Antworten gäbe, hätte es die oben beschriebenen Reaktionen nicht gegeben. Klar ist, es handelt sich mal wieder um einen Virus. Er ist eindeutig gefährlich, aber irgendwie auch selektiv, nur alte und ältere Menschen sind betroffen, je älter desto tödlicher scheint der Virus zu sein.

Das allein birgt Stoff für Vermutungen und Verschwörungstheorien. Sicher, das mit den Verschwörungstheorien ist immer gleich auf dem Tisch, wenn Dinge passieren, die man sich nicht erklären kann. Es gab in der Geschichte schon viele Krankheiten und Epidemien, auch Pandemien, das ist alles nicht neu. Genauso bekannt ist, dass es für diese Krankheiten noch keine Therapien und Medikamente gab. Viele Dinge waren unbekannt, heute kennen wir die Antworten auf vergangene Fälle, aber für die aktuelle Situation fehlen Antworten.

Aber noch mal, es ist ein Virus, es gab in der Vergangenheit verschiedene Virenausbrüche, die alle für große Aufregung sorgten, Vogelgrippe und Schweinegrippe allen voran. Sie haben Gemeinsamkeiten, sie entstanden, weil Menschen in China oder Asien Dinge gegessen haben, die nicht auf den Tisch gehören, aber mehr noch, sie haben grundlegende Hygienestandards nicht eingehalten, dadurch konnte eine neue Krankheit entstehen und vom Tier auf den Menschen übertragen werden. Muss das sein? Nein, natürlich nicht.

Wie kann es denn dann trotzdem dazu kommen? Das ist der traurige Teil der Wirklichkeit, es sind Dummheit, Schlamperei und persönliche Vorteile, die ein schnelles Reagieren verhindern. Wäre schnell gehandelt worden, hätte man gleich den Herd der Krankheit isoliert, dann hätte vielleicht viel Leid verhindert werden können. Aber das ist nicht geschehen. Stattdessen konnte sich der Virus verbreiten, es gibt aktuell keinen Ort auf der Welt, der verschont geblieben ist, traurig.

 

ZUKUNFT – ENDE DER FREIHEIT

Die Visionen sind düster. Fortschritt bedeutet derzeit Entmündigung, Entindividualisierung und damit eben auch Ende der Freiheit. Kurz und gut, das Ende erscheint greifbar. 

Alles, was aktuell mit Zukunft in Verbindung gebracht wird, sind Dystopien. Die Arbeitswelt wird zunehmend von Robotern übernommen, der Mensch wird überflüssig. Die Umwelt, so heißt es, wurde vom Menschen zerstört, es ist sicherlich wahr, dass es allein durch eine Anzahl an Menschen auf dem Planeten Probleme mit dem Ökosystem Erde auftreten. Auch die Technik und damit einhergehenden Industrien sind nicht ganz unproblematisch, nichts desto trotz muss man auch anerkennen, dass die Menschen bisher es immer geschafft haben die Situation so zu beeinflussen, dass die Spezies Menschen davon profitiert hat. Klar, kleinere und größere Rückschläge hat es immer wieder gegeben… die Robotisierung wird genauso angegangen werden müssen. Künstliche Intelligenz wird sich sicher noch weiter ausbreiten, aber es liegt am Menschen das zu steuern und zu lenken. Das ist sicher möglich, auch wenn der Mensch nicht perfekt ist oder gerade deshalb? 

Was den Menschen unterscheidet macht und einzigartig macht? Das ist schwer zu fassen, er gilt als VERNUNFTBEGABT, richtig gilt, denn von Vernunft ist derzeit nicht viel zu bemerken. Aktuell dominiert die Unvernunft, das Zerstörerische treibt die Menschen auf allen 7 (geopolitischen) Kontinenten an. Erklärungsversuche gibt es viele, ein zyklisches Weltbild oder das historische Pendel, einerlei, es muss etwas passieren, damit es eine Zukunft gibt. Die aktuelle Abhängigkeit von Elektrizität für beinahe jeden Aspekt des alltäglichen Lebens muss man unterbinden, auch wenn der dadurch mögliche Luxus kaum wegzudenken ist. Außerdem muss der Ressource Wasser viel mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. 

Aber damit es zu einer Kehrtwende und damit zu einer Zukunft kommen kann, müssen Kreativität, Querdenkertum, Individualität und ganz wichtig Freiheit als Werte unter den Menschen anerkannt werden. Aktuell gibt es keine Wertschätzung für Menschen mit Wissen und Bildung, die sich mühen, alles soll einfach, spielerisch, leicht und allen zugänglich sein, das ist es aber nicht. Der Gleichheitsgrundsatz, der zu Zeiten der französischen Revolution sicher enorm fortschrittlich war, wird heute falsch verstanden. Zum Glück für viele Menschen wird er auch nicht durchgehalten, denn es gibt viele Menschen, Benachteiligte genauso wie Minderheiten, die eben positiv diskriminiert werden, das heißt, die Leistungen erhalten ohne dafür etwas zu tun, sie werden gefördert. Das ist ein enormer Luxus, der leider wenig gewürdigt wird. Es geht uns zu gut. 

Im internationalen und regionalen Vergleich bestehen extreme Unterschiede, das darf man nicht Kleinreden, aber es  wird von allen anerkannt, dass die westliche, okzidentale und europäische bzw. nordamerikanische Lebensweise und Kultur die beste, erstrebenswerteste und zu bevorzugende Lebensweise ist. Klar, sie ermöglicht ein Leben in Luxus und relativer Freiheit, danach streben alle. Das Streben äußert sich aber auch sehr unterschiedlich und da kommt dann auch der Zeitgeist ins Spiel. Man will so ein Leben ohne Anstrengungen einfach bekommen oder aber man begreift es als Feind und somit als zu zerstörendes Problem. Lösungen, tja, da gibt es verschiedene Ansätze, die von der Vernunft der Menschen abhängen. Viel Glück. 

Mein persönlicher Ratschlag ist es die Freiheit in Verbindung mit Bildung, Querdenkertum, Kreativität und Individualität zu fördern und vor allem auch zu leben. Das gesellschaftliche System ist die Meritokratie, die auf Demokratie beruht, anders geht es aktuell nicht, trotz aller Nachteile und Probleme der Demokratie ist sie nach wie vor das beste aller existierenden Systeme. 

Nichts wird bleiben, wie es ist

Ja, das ist eine ziemlich niederschmetternde Nachricht, aber es ist wahr: Nichts wird bleiben, wie es ist. Veränderung ist ein fester Bestandteil unseres Seins, aber nach wie vor haben wir nicht gelernt damit umzugehen. Der Jugendwahn ist ein Aspekt, der derzeit weniger drückt, momentan ist Mindfulness gerade angesagt. Zudem versuchen sich viele meiner Mitmenschen selbst zu optimieren.

Der Gedanke sich selbst zu einem besseren Menschen zu machen, sich selbst zu verändern, der ist mir nicht fremd. Doch bevor mit Verbesserungen angefangen werden kann, muss ich eine Bilanz ziehen. Um zu erkennen, was ich an mir selbst verbessern kann, mache ich als erstes eine Liste mit meinen Fähigkeiten, Talenten und Stärken, aber da das zu einseitig wäre liste ich auch meine Schwächen, Grenzen und Dinge, die ich an mir nicht mag auf. Dabei wird dann natürlich klar, dass ich auch berücksichtigen muss, was ich an mir selbst mag.

Aber all das mache ich am liebsten alleine mit mir selbst aus, ich halte nicht viel von der Selfie-Kultur, die alle Aspekte des persönlichen Lebens, des Privaten öffentlich machen. Deshalb werde ich nicht laut herausschreien, was ich an mir ändern möchte. Das ist meine Sache und als solche behandle ich sie.

Noch einmal kurz zusammengefasst: Nichts ist, wie es scheint. Nichts bleibt, wie es ist. Nichts kommt, wie man denkt. Gewöhne dich daran und lebe einfach dein Leben weiter.

 

Kunst und Künstler heute

Was verstehen Menschen heute unter Kunst und Künstlern? Wie sehen Sie Kunst und Künstler? Sehen Sie diese als Ganzes? Sehen Sie diese beiden Dinge als voneinander unabhängige, ja was? Als was sehen sie sie? Als was nehmen Sie Kunst wahr? Als was nehmen Sie Künstler wahr?

Was macht einen guten Künstler aus? Und wenn es gute Künstler gibt, gibt es auch schlechte? Wie unterscheidet man Künstler? Wie kann man das, was sie tun, messen? Gibt es Richtlinien für Künstler?

Kann ich mich selbst als Künstler sehen? Was sind Aufgaben von Künstlern? Gibt es ein großes Ziel, das Kunst und Künstler verfolgen? Wenn man dies für die Vergangenheit nachträglich beantworten kann, ist es möglich diese Antworten auf die Gegenwart anzuwenden?Falls nicht, kann man dann wenigstens Rückschlüsse auf die Gegenwart ziehen?

Antworten kann ich noch nicht einmal für mich selbst wirklich finden. Natürlich weiß ich, dass ich einen sogegannten Kreativ-Beruf habe, wobei ich nicht angestellt bin, sondern selbstständig tätig bin. Zum Hungerkünstler kann man es schnell bringen, leider ist es wesentlich schwieriger und unwahrscheinlicher von kreativen Tätigkeiten gut zu leben. Auch die Sicherheit vieler anderer Berufe kenne ich nicht. Natürlich bringt mir das auch viele Freiheiten und Einsichten, die anderen Menschen vorenthalten bleiben, bzw. von denen sie nur über den Umweg Kunstrezeption erfahren.

Statt Antworten kann ich nur unzählige Fragen bieten…

Interkulturell und Interkulturalität

Der Begriff „interkulturell“ wird generell als positiv empfunden, weshalb ist nicht ganz eindeutig, aber sicher ist, dass sich dahinter der Wille manifestiert, niemanden auszugrenzen und alle Menschen in eine große Gemeinschaft aufzunehmen. Gut, das ist ein netter Gedanke, doch was steckt dahinter?

Dahinter befindet sich ein Konzept, das die Menschen in zwei Gruppen teilt, einerseits diejenigen die dazugehören und andererseits die Gruppe der Menschen, die eben nicht dazugehören. Die Zugehörigkeit entscheidet darüber, ob ein Mensch als gut und gleich bzw. gleichwertig anerkannt wird oder als fremd und feindlich angesehen wird. Andersartigkeit und Fremde ist ein Problem, ein Aspekt vor dem man sich fürchtet und schützen muss. Zumindest ist es das, was im Hinterkopf vieler Menschen abläuft. Das ist aber nicht per se mit Ausländerfeindlichkeit oder Rassismus gleichzusetzen! Es beschreibt die Tendenz der Menschen ihre Umwelt immer mit Bekanntem und Vertrautem zu vergleichen und wenn Fremde Dinge nicht in ein System passen, führt das zu positiver oder negativer Irritation.

Interkulturalität ist ein Begriff, der zu erklären versucht, dass das Fremde Zeit zur Integration benötigt und schafft damit eine Art Übergangsstadium. Es handelt sich folglich um den „guten Wilden“, der versucht ein Teil der Kultur zu werden. Das heißt, man erwartet von diesen Menschen eine Anpassung an die ihm fremde Kultur seiner Umgebung und damit ein angepasstes Leben in dieser Kultur. Im Idealfall sollte die ursprüngliche Kultur aufgegeben und vergessen werden, was de facto nicht möglich ist. Damit ist die Aufnahme in eine Gruppe unmöglich bzw. nur unter Vorbehalt möglich. (vgl.: Inquisition, innere Reinigung von Diktaturen und anderen Gruppen)

Aber das ist noch nicht alles, denn das erklärt nur die Erwartungen an den Fremden oder Anderen und noch nicht das, was mit den Menschen der Gruppe passiert, die diesen Fremden aufnehmen sollen, wollen oder werden. Denn auch die Menschen der originalen Kultur sind der fremden Kultur ausgesetzt und werden von ihr beeinflusst und das ist weit schwieriger, weil sie die vermeintlich stärkere Kultur. Trotzdem wird sie sich verändern. Aber Veränderungen machen den Menschen Angst, sie wollen Wandel und Änderungen nicht. Je gefestigter und selbstbewusster eine Kultur ist, desto einfacher wird der Umgang mit einer fremden Kultur sein und desto mehr Möglichkeiten werden Fremde in der aufnehmenden Kultur haben.

Momentan sind wir in einer Situation, die deutlich zeigt, dass wir nicht Herr unserer Handlungen sind. Die Menschen in vielen europäischen Ländern und Staaten müssen einsehen, dass die gezeigte Offenheit dazu geführt hat, dass es Gruppen in den Gesellschaften gibt, die ihre andere Kultur bewahren und die Kultur, in der sie leben strikt ablehnen. Das ist eine harte Erkenntnis und hat zu der Forderung nach Integration geführt. Anpassung mochte man nicht sagen, aber das ist es, was gefordert wird. Und was das heißt, ist mehr als nur die Landessprache zu sprechen, es heißt, die Werte und Normen, also die Kultur des Gast- oder Aufnahmelandes zu akzeptieren und als eigene anzunehmen, indem sich der Fremde von den eigenen Werten und Normen distanziert, das trifft auch auf die Religionszugehörigkeit zu, sofern sie öffentlich sichtbar ist.

In Frankreich und Belgien wird aus eben diesem Grund ein Burkaverbot angestrebt. Aber natürlich ist das nicht ganz einfach, schließlich darf man kein Gesetz erlassen, das besagt, Burka tragen verboten. Was wird nun also getan? Es gibt ein erweitertes Vermummungsverbot, das klar regelt, dass Motorradfahrer natürlich einen Helm tragen müssen, Ärzte auch weiter einen Mundschutz anlegen dürfen und auch zu Karneval ist es erlaubt Gesichtsmasken zu tragen. Das muss alles rechtlich festgeschrieben werden, um nicht als islamfeindlich oder fremdenfeindlich zu gelten, der Verfassung zu widersprechen oder die Menschenrechte zu verletzen.

Traurig an der Sache ist, dass man nicht direkt fordern darf, dass bestimmte Gruppen, wie die Muslime, die in einer bestimmten Gemeinschaft leben, gewisse Regeln, Normen und Werte annehmen. Man darf niemanden direkt ansprechen, wenn es kein entsprechendes Gesetz gibt. Darin zeigt sich eine Selbstzensur (politische Korrektheit), die sich gegen uns selbst und unsere Kultur wendet. Wir sind nicht mehr frei in unserer Kultur zu sagen, diese oder jene Entwicklung lehnen wir ab. Freiheit, Toleranz, Gleichheit vor dem Gesetz, gegenseitige Rücksichtnahme und Minderheitenschutz sind wichtige Errungenschaften, die bewahrt werden müssen, aber sie dürfen nicht die Mehrheit in eine Minderheitenposition drängen.

Frohe Ostern!

Hallo Alle miteinander!

Ich wünsche Euch frohe Ostern! Habt Spaß beim Ostereiersuchen oder beim Verstecken, genießt die freien Tage und esst die gefundenen Schokolandenschätze auf. Das Fasten hat ein Ende.

Hier kommt noch eine kleine Osterlandschaft von meinem Wohnzimmertisch.

Liebe Grüße!

Facettenauge

Ostern auf meinem Wohnzimmertisch

Eine Buchmesse ist eine Buchmesse

Wenn ich an eine Buchmesse denke, dann sehe ich Frankfurt oder Leipzig vor mir. Klar, es gibt kleinere Messen und Fachmessen, die sich speziell auf Bildung, Kinder oder etwas anderes spezialisiert haben. Trotzdem funktionieren alle Buchmessen in Deutschland nach demselben System. Wir halten das für normal. Aber ist es das auch?

Auf deutschen Messen geht es um Verkauf, Aus- und Vorstellung der neuen Produkte wie auch um Networking. Allerdings wird auf der Messe selbst kein Produkt an den Endkunden abgegeben. Gut, es gibt Messebuchhandlungen und die Möglichkeit einen Verkaufsstand zu haben, aber das ist nicht die Norm. Ziel ist es an Großkunden zu verkaufen, seien es Buchhändler oder Verteiler und Auslieferer. Das ist soweit bekannt.

In der arabischen Welt, zum Beispiel in der Türkei, sind Buchmessen reine Verkaufsmessen. Manche Bücher kann man nur auf einer Buchmesse finden. Es gibt keine flächendeckende Liste aller lieferbaren Bücher, wie beispielsweise in Deutschland. Das ist ein Luxus, den wir nicht als solchen wahrnehmen. Die ISBN eines Buches ist eine Form der Registrierung, die das Buch jeden finden lässt, der auch nur einen Aspekt weiß, sei es der Titel, der Autor oder eben die ISBN.

Diese Art der Registrierung gibt es in arabischen Ländern noch nicht durchgängig. Dementsprechend gibt es Bücher, die dem Leser vorenthalten bleiben, weil er sie nicht auf einer der Buchmessen entdeckt hat. Es macht es auch wesentlich schwieriger Bücher zu verkaufen. So ist es möglich, dass ein tolles Buch, nie Bekanntheit erlangt, weil es auf einer Messe übersehen wurde. Nicht dass dieses Schicksal nicht jedem Buch widerfahren könnte, das nicht entsprechend präsentiert wird, aber meines Erachtens steigt die Gefahr.

Auch in Spanien, wo die Araber oder Mauren von 711 bis 1492 Besatzungsmacht waren, ist das arabische System der Buchmesse noch stark verbreitet. Es gibt Buchmessen in größeren und kleineren Orten, die den einzigen Zweck verfolgen Bücher an den Mann zu bringen. Leider sind viele der Messen nicht besonders gut, sie vertreiben billige Kopien von Klassikern, Spielzeug, DVDs und alles, was Einnahmen verspricht. Oder aber eine Buchhandlung präsentiert ihr Angebot. Das maurische Erbe ist hier noch deutlich sichtbar.

Leider muss ich dazu sagen, dass es kaum um Bildung oder Kultur bei den spanischen Buchmessen geht. Wobei man sich immer fragt, wo Kultur, Bildung und Kommerz ihren gemeinsamen Nenner haben. Und jede Messe hat ihre Vor- und Nachteile.

Buchmesse Leipzig – ein Resümee

Tja, was soll ich euch sagen, der Stress flaut ab und die Bazillen greifen erfolgreich an. Ja, nach der Buchmesse in Leipzig liege ich krank im Bett. Was ich habe? Eine Erkältung, das klingt soweit banal, aber sie ist wirklich bösartig, meine Stimme kommt und geht und zwischendrein kann ich prima krächzen.

Leipziger Messe

Leipziger Messe

So, genug gejammert, schließlich soll es hier nicht um meine Erkältung, sondern um die Buchmesse gehen. Zur Buchmesse nach Leipzig bin ich dieses Jahr zum 2. Mal mit dem Friedrich Maerker Verlag gefahren. Den Friedrich Maerker Verlag hat meine Mutter gegründet, um zweisprachige Kinderbücher mit ihren Illustrationen zu verkaufen. Meine Mutter und der Bruder Max schmeißen das kleine Familienunternehmen. Ich schreibe einerseits verschiedene Texte und andererseits die David- und Marie-Geschichten. Wobei wir jetzt auch Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi veröffentlicht haben. Für dieses Buch war ich zwar für den Oldenburger Kinderbuchpreis vorgeschlagen, aber es hat dann doch nicht sollen sein. Schade, aber nicht zu ändern.

Also, zurück zur Messe. Die Buchmesse in Leipzig zählt 4 Hallen, von denen die 2. im weitesten Sinn für Kinder- und Jugendliteratur, Bildung und Comics zur Verfügung steht. Alle Produkte der dortigen Aussteller haben in irgendeiner Form etwas mit Kindern zu tun. Der Friedrich Maerker Verlag war dort mit zweisprachigen Kinderbüchern und einem Buch zur musikalischen Früherziehung.

Unsere Nachbarn hatten tolle Handpuppen. Gegenüber von unserem Stand gab es weitere Stände mit dem Themenschwerpunkt Zwei- bzw. Mehrsprachigkeit. Es gibt auch einen Verein Mehrsprachigkeit, aber in dem sind wir als Friedrich Maerker Verlag nicht Mitglied geworden, weil es verschiedene Ansichten über den Zweck eines Vereins gibt.

Ich bin schon wieder angeschweift. Also, die Messe, war ein Teilerfolg, wir haben viel gelernt und viele Anregungen gesammelt. Als Teilerfolg bezeichne ich den Messbesuch, um unser Bemühen dazuzulernen und die Verlagsziele zu verwirklichen Ausdruck verleihen möchte. Kurz wir sind noch nicht am Ziel. Wir haben vor verschiedene Dinge zu ändern oder besser zu gestalten.

Dementsprechend wird es in den nächsten Wochen einige Arbeit geben, als erstes soll die Homepage überarbeitet werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass wir in den sauren Apfel beißen müssen und uns den Geschäftsbedingungen von Amazon unterwerfen müssen. Warum? Nun, ganz einfach, damit Amazon unsere Bücher nicht mehr als nicht lieferbar listet.  Das kostet natürlich alles, aber es ist besser als hinzunehmen, dass die Bücher als nicht lieferbar gelten.

Und ich selbst werde einen weiteren Blog starten, in dem es um Kinderbücher, Bildung und Sprache gehen soll. Wie einige von euch wissen, überlege ich schon länger an dem Blog rum. Jetzt scheine ich die Lösung gefunden zu haben. Es fehlt mir nur noch ein schöner Titel, ich tendiere zu Buchstabenspiel. Was meint Ihr?

Buchmesse in Leipzig 2010

Das Jahr 2010 hat für den Friedrich Maerker Verlag aufregend begonnen. Ein erster Höhepunkt wird die Buchmesse in Leipzig sein. Die leipziger Buchmesse findet dieses Jahr vom 18. bis zum 21. März statt. Im Frühjahr 2010 ist die Buchmesse Leipzig wieder der Treffpunkt in Europa, wenn es um Bücher und Medien geht.

Verlage, Autoren, Leser und Journalisten treffen sich zum Austausch. Die Buchmesse Leipzig ist eine Kommunikationsplattform für Trends und Themen, sowohl für neugierige Privatpersonen als auch interessiertes Fachpublikum. Im Jahr 2009 haben 147.000 Menschen die Buchmesse Leipzig besucht, es gab 2.135 ausstellende Verlage aus 38 Ländern über die etwa 2.900 Journalisten berichteten.

Der Friedrich Maerker Verlag wird dieses Jahr aktiv an der Buchmesse in Leipzig teilnehmen. Es wird tolle Neuerscheinungen zu bestaunen geben. Es freut uns vom Friedrich Maerker Verlag besonders Die Geschichte vom kleinen e von Antje Harloff und den spannenden Jugendroman Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi der Autorin D.S. Felix auf der Buchmesse vorstellen zu können. Zudem gibt es weitere tolle zweisprachige Geschichten von David und Marie.

Sie finden den Friedrich Maerker Verlag in Halle 2. Lassen Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen. Besuchen Sie uns an unserem Stand! Gucken Sie sich unsere Neuerscheinungen an und nutzen Sie die Möglichkeit persönlich mit der Autorin der Geschichten des kleinen David, Mariechen und Lupis zu reden. Besuchen Sie uns!