Nähe und die Corona-Pandemie

Digital statt analog. Unser Leben hat sich durch die Corona-Pandemie stark verändert. Der Alltag richtet sich neu aus, wir verbringen mehr Zeit allein und im Hausinneren. Das zeigt, dass wir nach und nach sich neue Routinen bilden müssen.

Anfangs hatten wir gehofft, dass das Virus schnell besiegt würde und wir zur Normalität zurückkehren könnten, also haben wir Hände gewaschen, Abstand gehalten und Maske getragen. Doch dann kam und ging der Sommer, jetzt ist es Herbst und die Laune wandert immer weiter nach unten. Problematisch ist, dass keine Hoffnung besteht, dass sich diese Situation bald verbessert. Die Zeit vergeht und Nichts passiert.

Je länger die Corona-Pandemie dauert, desto mehr fehlt allen Menschen Nähe und zwar ganz besonders körperliche Nähe mit Berührungen, aber auch Sex. Die Familien sind in ihrem Dasein auf die Kernfamilie zusammengeschrumpft, Großeltern und entfernt wohnende Familienmitglieder können nicht besucht und getroffen werden. Das schafft vielfältige weitere Probleme. 

Ein Problem ist die Einsamkeit, dazu wird nicht auf Vorsicht gesetzt, sondern Vertrauen auf ein verantwortungsvolles Verhalten wird durch Misstrauen ersetzt. Das beeinträchtigt die Psyche der Menschen. Depressionen nehmen zu und vergiften die Situation noch zusätzlich. Doch wir befinden uns erst am Anfang des Herbstes und der Winter ist noch weit weg. Das lässt Hoffnung und Mut noch weiter sinken. 

Die Corona-Pandemie verschlechtert den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das Phänomen wird durch verschiedene Auswirkungen der Pandemie wie beispielsweise die BLM-Bewegung, diverse Minoritäten und Proteste von vielfältig zusammengewürfelten Gruppen verstärkt. Die Zersplitterung der Gesellschaft sorgt für Trennung und ein Gegeneinander statt ein Miteinander. 

In anderen Worten: Wir erleben soziale Isolation und wir leben ein geistiges Vakuum in chaotische Desorientierung eingebettet. 

Feste und Traditionen in Zeiten von Corona

Es gibt unzählige Feste und Feiern, zudem Traditionen und Bräuche, die zu unserer Kultur gehören und unsere Kultur auch ausmachen. Diesen Gepflogenheiten aufgrund der Corona-Pandemie nicht nachkommen zu können ist ein eindeutiger Einschnitt, den wir wahrnehmen, aber die Traditionen und Feste  werden diese Pandemie überleben. 

Dazu gehört es auch, dass wir erkennen und verstehen, dass das aktuelle Vorgehen unsere Tradition und Kultur angreift. Wir wissen wie wichtig das Brauchtum für unseren Alltag und unsere Identifikation ist. Darum geht es, wenn darüber verhandelt wird, ob bestimmte Feste wie Karneval, Fastnacht, das Oktoberfest oder beispielsweise Weihnachtsmärkte stattfinden. Denn klar, der Corona-Virus ist eine Bedrohung und dementsprechend muss verantwortlich gehandelt werden. Das heißt, wir müssen als Gesellschaft auf die schwachen Mitglieder Rücksicht nehmen. 

Das ist nicht neu, wir müssen immer wieder verhandeln, was getan werden muss und was vermieden werden muss, damit wir als Gruppe zusammenleben können. Das ist oft nicht leicht und in Anbetracht einer Gefahr, wie einem unsichtbaren Krankheitserreger sicher schwierig zu vermitteln. Zumal auch viele Informationen kursieren, die nicht gesichert gelten. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass wir derartige Situationen schon öfter gemeistert haben. 

Das zeigt, dass es in der Geschichte ab und an zu einem Aussetzen der Traditionen und Bräuche gekommen ist, diese dadurch aber nicht verschwunden sind. Es sind ja auch Traditionen, weil sie den Menschen wichtig sind. Nichts desto trotz ist es wichtig diesen Vorgang öffentlich zu diskutieren und klar zu machen worum es geht. Das Ziel ist nicht die Kultur, Tradition oder einen Brauch zu unterbinden, sondern Menschen zu schützen. Derzeit wissen wir noch zu wenig über das Virus und müssen deshalb davon ausgehen, dass es zu weiteren Wellen kommt, die unter Umständen verheerender sein können. 

Damit Feste und Traditionen auch dann noch gefeiert werden, wenn die Corona-Pandemie und das Virus unter Kontrolle sind, müssen wir jetzt mit Bedacht handeln. 

Minimalismus oder Ausmisten

Wünschen Sie sich aus dem einen oder andern Grund Veränderungen, sind Sie vielleicht ganz allgemein unzufrieden, möchten Sie etwas verändern, wissen aber nicht so recht wo oder wie beginnen? Mancher mag sich nach einem Minimalismus sehen, aber auch Ausmisten kann die gewünschte Veränderung bringen. 

Wir stammen von Jägern und Sammlern ab. Das müssen wir als Fakt akzeptieren. Wir kennen es alle, ein Schnäppchen erfreut uns immer und wir greifen dann auch gerne zu. 

Trotzdem ist es ab und an nötig, all die Sachen, die wir besitzen durchzusehen und auszumisten bzw. einige Dinge wegzutun. Es gibt immer einige Dinge, die wir aus dem einen oder anderen Grund nichtmehr benötigen oder nutzen. Das klingt doch richtig und vernünftig, oder? 

Sicher, es macht Sin immer wieder eine Bestandsaufnahme zu machen. Wenn wir das nicht tun, dann vergessen wir viele Dinge, die wir haben, aber nicht nutzen und dann sammelt sich im Laufe der Zeit immer mehr Ballast um uns herum an. 

Traditionell gibt es den so genannten Frühjahrsputz, es mag überraschen, aber derartige Bräuche gibt es in der einen oder anderen Form in allen zivilisierten Kulturen. Sinn und Zweck ist es alte und verbrauchte Dinge zu entsorgen, dazu wird alles gereinigt und neu geordnet. 

Passend zum Frühjahrsputz gibt es im Spätherbst vor dem Winter das Sammeln und anlegen von Vorräten, das mit einem Erntedankfest begangen wird. Diese Tradition hat heute an Bedeutung verloren, aber auch sie gibt es noch. 

All diese Sitten und Gebräuche helfen uns dabei unser Zuhause immer der aktuellen Situation anzupassen. Das sorgt auch dafür, dass wir immer im Jetzt und Hier sind. 

Persönlich gehe ich jedes Jahr zwei Mal meinen Kleiderschrank durch, einmal im Frühjahr und einmal im Herbst. Da wechsle ich den Schrankinhalt. Dabei schaue ich mir jedes Kleidungsstück an, prüfe, ob es noch passt und auch in Ordnung ist. Was ich nicht mehr anziehe oder Mängel aufweist, fliegt raus. 

Ehrlich gesagt empfinde ich das immer als befreiendes Moment. Denn neben Platz für neue Kleidung schaffe ich auch ein Bewusstsein für das, was ich habe. Ich sehe welche Dinge mich glücklich machen und welche es nicht mehr tun. Aber es zeigt mir oft auch, welche Menschen mir lieb und teuer sind, weil mir Erinnerungen an sie oder von ihnen in die Hände fallen. In anderen Worten, es gibt mir eine Wertschätzung von dem, was ich habe. Diesen Prozess wiederhole ich  in allen Bereichen: Küche, Bad, Büro…

Um ehrlich zu sein gelingt mir das Ausmisten in einigen Bereichen besser als in anderen. Jeder, der das versucht, wird etwas Ähnliches feststellen. Das ist so und das sollten wir so akzeptieren. Das ist kein Problem. 

Aktuell durchleben wir eine Zeit, die für viele Menschen von Unruhe und zahlreichen Veränderungen gekennzeichnet ist. Das Leben und in diesem Zusammenhang viele Angewohnheiten haben sich im Zuge der Corona-Pandemie zum Teil stark verändert. Natürlich möchten wir diese Veränderungen auch irgendwie nach außen hin für uns und andere sichtbar machen. 

Wir sind verstärkt Zuhause, verbringen viel Zeit drinnen, dementsprechend tragen wir andere Kleidung. Freizeitkleidung und auch Pyjamas werden verstärkt getragen und auch gekauft, aber im Gegenzug werden andere Kleidungsstücke entsprechend weniger benutzt. Das ist so, aber was Sie daraus machen ist Ihre Entscheidung. Sie können diese neue Bequemlichkeit umarmen oder Zuhause Ihren eigenen Stil leben. 

Mein Rat ist in diesem Zusammenhang immer, tun Sie was sich gut für Sie anfühlt. 

Homeoffice einrichten – so gelingt es!

Homeoffice ist in aller Munde. Klar, im Zuge der Corona-Pandemie hat sich einiges im Alltag und im Berufsalltag verändert. Hier möchte ich heute über Homeoffice sprechen.

Ein Resultat ist beispielsweise, dass nun Homeoffice als eine gute Möglichkeit angesehen wird, um unter Einhaltung von Social Distancing und gefahrlos weiter der eigenen Arbeit nachzugehen. Damit das gelingen kann ist natürlich ein Büro in den eigenen vier Wänden erforderlich. Wenige Angestellte verfügen über ein Arbeitszimmer Zuhause und sind dementsprechend schlecht vorbereitet. Doch die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, das wir uns schnell arrangieren können. Aber, sich arrangieren bedeutet nicht, dass es ein wünschenswerter Zustand ist, es ist und bleibt ein Provisorium. 

Ein großes Hindernis für viele Angestellte im Homeoffice ist, dass sie nicht alleine im Homeoffice sind, eine Familie mit zwei schulpflichtigen Kindern muss also theoretisch zwei Büros einrichten und eine Schule. Klar, was für die Erwachsenen Homeoffice ist, ist für die Kinder und Schüler Homeschooling. In anderen Worten, eine vier-köpfige Familie benötigt vier Computer und vier Arbeitsplätze, die im Idealfall so getrennt sind, dass ein Arbeiten und die Kommunikation mit Kollegen möglich ist. Welches Zuhause kann das leisten? Richtig wenige. 

Nun gut, die Schule kann vielleicht im Kinderzimmer eingerichtet werden, das ist besonders dann eine Lösung, wenn das Kind schon vorher dort einen Arbeitsplatz hatte, um beispielsweise Hausaufgaben zu machen. Nötig ist dazu ein Schreibtisch mit entsprechendem Stuhl und ganz wichtig Licht. Dieser Platz kann mit einem Computer und Internetanschluss aufgerüstet werden, damit das Homeschooling Platz findet. Jetzt fehlt dann nur noch ein Lehrer oder engagierte Eltern, die das Unterrichten mit den Lehrern aus der Schule gemeinsam stemmen können. 

Dann fehlen aber noch die Büros für die Eltern, auch hier muss Raum gefunden werden. Nötig ist ein Tisch mit Stuhl und auch hier ist ein Licht und ein Internetanschluss mit einem Computer bereitgestellt werden. Es ist dazu auch nötig, das der Raum genügend Privatsphäre, um beispielsweise Telefonate zu führen. Hilfreich ist es, um kontinuierlich gute Arbeit leisten zu können aber auch, dass der Arbeitsplatz nicht immer wieder aufgebaut und abgebaut werden muss. Hierbei gilt es auch zu berücksichtigen, dass es bestimmte Räume im Zuhause gibt, die für jeden jederzeit zugänglich sein sollten, dazu gehören Bad, Toilette und Küche. Um ein ungestörtes Arbeiten zu ermöglichen, ist es deshalb ratsam diese Orte nicht als Arbeitsplätze zu nutzen. 

Natürlich ist das nicht in allen Fällen möglich, dann hilft nur eine strenge Disziplin. Leider ist Disziplin nur schwer durchzuhalten. Das wird in den zahlreichen Videos deutlich, die im Internet kursieren, in denen Videokonferenzen gezeigt werden. Oft fällt ein Teilnehmer dadurch auf, dass er nur scheinbar korrekt gekleidet ist, oder der vermeintliche Tee wurde durch Wein ersetzt. 

Das zeigt ganz eindeutig, dass wir Neben der Einrichtung auch auf unser äußeres Erscheinungsbild achten müssen. Die Kleidung darf leger sein, aber es sollte weder in Pyjamas noch in Unterwäsche gearbeitet werden. Wir unterscheiden nicht umsonst zwischen Arbeitskleidung, Freizeitkleidung, Sportbekleidung und so weiter.  Jeder weiß, dass bestimmte Bekleidung auch ein entsprechendes Selbstverständnis verursacht, also tragen Sie Kleidung, die der Arbeit förderlich ist. 

Selbstdisziplin ist in jeder Hinsicht wichtig, das umfasst die persönliche Körperhygiene genauso wie die Kleidung und die Ordnung und Sauberkeit im Zuhause, aber auch der zu leistenden Arbeit. Homeoffice kann nur dann gelingen, wenn wir das berücksichtigen und beherzigen. Schaffen sie sich einen Raum, ein Auftreten und eine Routine, die ihre Arbeit fördern. Der Arbeitsalltag und der Familienalltag mit Zeit für all die Dinge, die wir machen müssen, möchten und wünschen muss nach wie vor organisiert werden, tun sie es, es ist nicht schwer und kann gelingen. Im Internet finden Sie vielfältige Anregungen, zur Organisation von Räumen, Zeit und eben auch Homeoffice, so gelingt es! 

Ein Resultat ist beispielsweise, dass nun Homeoffice als eine gute Möglichkeit angesehen wird, um unter Einhaltung von Social Distancing und gefahrlos weiter der eigenen Arbeit nachzugehen. Damit das gelingen kann ist natürlich ein Büro in den eigenen vier Wänden erforderlich. Wenige Angestellte verfügen über ein Arbeitszimmer Zuhause und sind dementsprechend schlecht vorbereitet. Doch die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, das wir uns schnell arrangieren können. Aber, sich arrangieren bedeutet nicht, dass es ein wünschenswerter Zustand ist, es ist und bleibt ein Provisorium. 

Ein großes Hindernis für viele Angestellte im Homeoffice ist, dass sie nicht alleine im Homeoffice sind, eine Familie mit zwei schulpflichtigen Kindern muss also theoretisch zwei Büros einrichten und eine Schule. Klar, was für die Erwachsenen Homeoffice ist, ist für die Kinder und Schüler Homeschooling. In anderen Worten, eine vier-köpfige Familie benötigt vier Computer und vier Arbeitsplätze, die im Idealfall so getrennt sind, dass ein Arbeiten und die Kommunikation mit Kollegen möglich ist. Welches Zuhause kann das leisten? Richtig wenige. 

Nun gut, die Schule kann vielleicht im Kinderzimmer eingerichtet werden, das ist besonders dann eine Lösung, wenn das Kind schon vorher dort einen Arbeitsplatz hatte, um beispielsweise Hausaufgaben zu machen. Nötig ist dazu ein Schreibtisch mit entsprechendem Stuhl und ganz wichtig Licht. Dieser Platz kann mit einem Computer und Internetanschluss aufgerüstet werden, damit das Homeschooling Platz findet. Jetzt fehlt dann nur noch ein Lehrer oder engagierte Eltern, die das Unterrichten mit den Lehrern aus der Schule gemeinsam stemmen können. 

Dann fehlen aber noch die Büros für die Eltern, auch hier muss Raum gefunden werden. Nötig ist ein Tisch mit Stuhl und auch hier ist ein Licht und ein Internetanschluss mit einem Computer bereitgestellt werden. Es ist dazu auch nötig, das der Raum genügend Privatsphäre, um beispielsweise Telefonate zu führen. Hilfreich ist es, um kontinuierlich gute Arbeit leisten zu können aber auch, dass der Arbeitsplatz nicht immer wieder aufgebaut und abgebaut werden muss. Hierbei gilt es auch zu berücksichtigen, dass es bestimmte Räume im Zuhause gibt, die für jeden jederzeit zugänglich sein sollten, dazu gehören Bad, Toilette und Küche. Um ein ungestörtes Arbeiten zu ermöglichen, ist es deshalb ratsam diese Orte nicht als Arbeitsplätze zu nutzen. 

Natürlich ist das nicht in allen Fällen möglich, dann hilft nur eine strenge Disziplin. Leider ist Disziplin nur schwer durchzuhalten. Das wird in den zahlreichen Videos deutlich, die im Internet kursieren, in denen Videokonferenzen gezeigt werden. Oft fällt ein Teilnehmer dadurch auf, dass er nur scheinbar korrekt gekleidet ist, oder der vermeintliche Tee wurde durch Wein ersetzt. 

Das zeigt ganz eindeutig, dass wir Neben der Einrichtung auch auf unser äußeres Erscheinungsbild achten müssen. Die Kleidung darf leger sein, aber es sollte weder in Pyjamas noch in Unterwäsche gearbeitet werden. Wir unterscheiden nicht umsonst zwischen Arbeitskleidung, Freizeitkleidung, Sportbekleidung und so weiter.  Jeder weiß, dass bestimmte Bekleidung auch ein entsprechendes Selbstverständnis verursacht, also tragen Sie Kleidung, die der Arbeit förderlich ist. 

Selbstdisziplin ist in jeder Hinsicht wichtig, das umfasst die persönliche Körperhygiene genauso wie die Kleidung und die Ordnung und Sauberkeit im Zuhause, aber auch der zu leistenden Arbeit. Homeoffice kann nur dann gelingen, wenn wir das berücksichtigen und beherzigen. Schaffen sie sich einen Raum, ein Auftreten und eine Routine, die ihre Arbeit fördern. Der Arbeitsalltag und der Familienalltag mit Zeit für all die Dinge, die wir machen müssen, möchten und wünschen muss nach wie vor organisiert werden, tun sie es, es ist nicht schwer und kann gelingen. Im Internet finden Sie vielfältige Anregungen, zur Organisation von Räumen, Zeit und eben auch Homeoffice, so gelingt es! 

Der Wunsch die Zeit anzuhalten

„Zeit, die hat man nicht, die nimmt man sich.“ In unzähligen Kursen und Seminaren hatte Denise das gehört. Der Wunsch endlich Zeit zu haben, um all die Sachen zu machen, die immer wieder aufgeschoben wurden, die nie abgeschlossen werden konnten. 

Die Gründe waren und sind, ihrer Aussage gemäß, immer Zeitmangel. Unterscheidet sich ihr Leben denn tatsächlich von dem der Anderen? Sie macht und tut, aber irgendwie fehlt immer der letzte Schritt, um das angefangenen Projekt abzuschließen. Richtig, statt etwas abzuschließen heißt es, das mache ich mit Zeit. Vielleicht ist es gar nicht die fehlende Zeit, sondern die Angst davor etwas abzuschließen und damit der Kritik der Anderen auszusetzen. Denn klar, das, was fertig ist, dass muss sich auch der Kritik stellen, aber unfertige Dinge entziehen sich dieser vorläufig noch. Kann man so ein Leben führen? 

Doch, halt, da kommt ein Virus daher, es ist neu und unbekannt, es hat die Normalität aus dem Leben verbannt. Das Virus schafft Zeit, es gibt plötzlich so viele Dinge, die man nicht mehr machen darf, die vorher viel Zeit gefressen haben. Super, jetzt kann ich endlich all die aufgeschobenen Dinge und Sachen machen. Aber was passiert? Statt endlich zu machen, die Anderen werden lachen, verfolge ich die News, lese online immer wieder die neusten Nachrichten, verfolge life, was sich tut. 

In den Pausen wird geputzt. Hygiene bekommt eine neue Bedeutung. Wir lernen uns wieder die Hände zu waschen. Seife, Chlorreiniger und Desinfektionsmittel füllen nicht nur die Einkaufswagen. Einkaufen, ja, das ist eine wichtige Beschäftigung, Hamsterkäufe, Vorratshaltung, Dinge, die man sonst nie braucht, werden in den Schränken verstaut. Dazu beginnen die Menschen online zu kommunizieren, das soll einer kapieren. Menschen, die sich sonst nie sehen, erinnern sich einander. Online im Video-Chat teilen sie sich mit. Ohne es zu wollen, wird der Tag vom chatten bestimmt. Der Corona-Alltag nimmt jeden mit. 

Die Zeit bleibt gleich – 24 Stunden, aber zum Erledigen der eigenen Sachen, was will man machen, bleiben wir immer nur Sekunden. 

Sollte die Corona-Pandemie nicht der Besinnung dienen? Sollte sie es nicht ermöglichen sich neu aufzustellen und sich zu verbessern? Nichts da. Wir essen all die Dinge, die wir vorher vermieden haben, nehmen zu, lassen den Sport weg, werden rund, hoffentlich bleiben wir gesund. Die Sorge lässt uns zu Schokolade greifen und den Wunsch nach Normalität reifen. 

Doch was passiert wirklich? Besorgnis bremst uns aus. Was ist zu tun? Was ist richtig? Welchen Informationen ist zu vertrauen? Die Fragen häufen sich, während die Antworten weiter fehlen. Wir sind nicht erkrankt, Gott sei Dank. Doch vom Virus sind wir betroffen, da hilft kein Hoffen. Unser Leben ist aus den Fugen geraten, wir können weniger denn je selbst bestimmen, was wir machen. Und so wiederholt sich ohne es zu wollen, die Zeitlosigkeit ad infinitum. 

Denise, du bist stark wie das Meer, schau her! Der Wunsch die Uhr anzuhalten, ist keine Lösung. Setz dich hin und mach all das, was du dir vorgenommen hast. Der einzige Weg ist es zu machen, ganz gleich, was um dich herum geschieht und ja viele Dinge ändern sich, so auch du Denise, drum würdige den Moment und halte ihn in deinen Handlungen fest. Nimm dir die Zeit. 

De-Densification durch Covid19

Städte verlieren mehr und mehr an Bedeutung. Den Anfang hat die Corona-Pandemie gemacht. Durch Lockdown, Confinement oder Ausgangssperre und Homeoffice haben sich die Bedürfnisse geändert. Wenn das Zuhause plötzlich zum Zentrum des Lebens wird, dann ändern sich die Anforderungen und eine Wohnung in der Stadt hat man schnell satt. 

Die Wohnung macht keinen Sinn mehr, da sie sich zum Gefängnis entwickelt. Die Freiheit im Zentrum des Geschehens zu sein, immer mit wenig Aufwand schnell alles bei der Hand zu haben, Arbeit und Vergnügen außerhalb der eigenen vier Wände stattfinden endet genau dann, wenn die Wohnstatt zum Mittelpunkt des Handelns wird. Das Zuhause muss nun, durch die Corona-Pandemie zum Alleskönner werden. Alle Lebensbereiche, Arbeit und Freizeit, Freunde und Familie, Schule und Bildung, genauso wie all die anderen Kleinigkeiten, die den Alltag ausmachen, muss man jetzt im Zuhause erledigen. Der Einkauf wird zu einem guten Teil online erledigt, viele Menschen arbeiten hauptsächlich von Zuhause aus, natürlich online. Freunde treffen wir auf ein Bier online auf der einen oder anderen Plattform im Video-Chat. 

Klar, dass unter diesen Voraussetzungen sich das Zuhause entsprechend verändern und anpassen muss. Das Schaffen eines Raumes draußen im Freien wird zu einem Drang. Der Drang nach Freiheit wird mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen stärker. Dem Ruf der Wildnis kann mit dem Internet gefolgt werden. 

Durch die Corona-Pandemie wird das Internet nun auch in vorher unzugänglichen Regionen nutzbar. Das Haus mit einem Garten auf dem Dorf wird so plötzlich attraktiv. Inzwischen weiß man, dieser Trend wird sich nicht so schnell ändern, die Pandemie wird bleiben, eine neue Realität ist geschaffen. Manhattan ist verweist, London zählt selbst in entspannten Zeiten nur noch maximal 30 Prozent der vorherigen Auslastung. Büros stehen leer, die örtliche Infrastruktur davon bleibt keine Spur. Veränderung, die man nicht für möglich hielt, ist nun Realität. Jeder der geht, bleibt online und ist nie zu spät. 

Entdichtung oder im mondänen Slang De-Densification ersetzt Nähe durch Distanz. Es ist der Exodus der Innenstädte. Wer es kann, denkt daran und sucht für sich und seine Lieben ein Häuschen im Grünen. 

Corona Etikette

Begrüßung in Zeiten der Corona-Pandemie

In Zeiten der Corona – Pandemie ändert sich vieles, unter anderem die Etikette rund um die Begrüßung und Grußgebärden. Es handelt sich bei der Begrüßung um eine Kultur, die über Grenzen hinweg funktioniert und Menschen einer bestimmten Kultur zuordnen lässt, das heißt es geht weit über die Zugehörigkeit im Kleinen hinaus. 

Wenn wir uns früher zur Begrüßung die Hand gegeben haben, da muss das heute zur Vermeidung einer Ansteckung unterlassen werden. Für viele Menschen fühlt sich das auch nach mehreren Monaten noch unangenehm an. Was kann man da machen, sich auf die asiatische Art leicht vor dem Gegenüber mit vor dem Oberkörper sich berührenden Händen verbeugen? Dazu werden die Hände mit der Innenfläche aneinandergelegt, dabei zeigen die Finger nach oben und dann werden die Hände vor das Herz geführt. Eine angedeutete Verbeugung bildet sicher in förmlichen Situationen eine gute Möglichkeit. Wer Yoga macht, kennt diese Begrüßungsgeste als „Namaste“, sie gilt als hygienisch und freundlich, zudem zentriert sie die Energien für das Treffen. 

Der Drang zur Berührung ist aber gegenwärtig, was kann man da tun? Es gibt diejenigen, die sich jetzt mit dem Ellenbogen berühren, um einen Körperteil, der nicht von den Viren befallen ist zu berühren. Der Gedanke ist löblich, aber wir niesen und husten jetzt in die Ellenbogenbeuge, das lässt diese Art der Begrüßung etwas fragwürdig erscheinen. Trotzdem, es ist positiv in Zeiten von Covid-19 auf ein Händeschütteln zu verzichten, das American Journal of Infection Control befürwortet den Elbow Bump (Ellenbogenberührung), weil es die Übertragung von Krankheitserregern zwischen Menschen erheblich reduziert. 

Andere jedoch wählen eine Art Füßeln, um sich zu begrüßen. Dies Art der Begrüßung wird als „Wuhan Shake“ bezeichnet und wurde schon bei Ausbruch der Corona-Pandemie verbreitet. Die sich begegnenden Menschen geben sich mit den Füßen einen Kick und reichen sich in der Luft symbolisch die Hände. Das mag fragwürdig erscheinen, aber es ist eine andere Art, die besonders unter jüngeren Leuten Anklang zu finden. 

Was ist eigentlich eine Begrüßung? Es ist zunächst ein Ritual, in dem wir dem Gegenüber zeigen, dass wir seine Anwesenheit bemerken und würdigen. 

Es dient einerseits dazu, um ein Gespräch oder eine Begegnung friedlich zu beginnen und andererseits eben auch dazu zu verdeutlichen, dass es um eine friedliche Begegnung geht. Damit soll Vertrauen geschaffen werden und man verdeutlicht dem Gegenüber, dass man die gesellschaftlichen Konventionen kennt und anerkennt. 

Außerdem wird zu erkennen gegeben, dass die Personen ihre soziale Stellung kennen, allerdings hat die Hierarchie stark an Bedeutung verloren. Trotzdem gibt es Begrüßungen und Grußworte, die in bestimmten Gruppen üblich sind und als Erkennungscode die Zusammengehörigkeit unterstützen. Durch seine Kenntnis und Anwendung weisen sich die Grüßenden als Angehörige der Gruppe aus und sondern sich von anderen Menschen ab. Beispielsweise gab es in mittelalterlichen Zünften gebräuchliche Handwerksgrüße, jedes Handwerk hatte seine eigene geheimgehaltene Begrüßungszeremonie. Fremde, die auf alle Fragen die richtigen Antworten entgegnen konnten, wurden in die Gemeinschaft aufgenommen. Das funktioniert in Abwandlung zum Teil bis heute. 

Umarmungen und Küsse zur Begrüßung sind natürlich aktuell Tabu. Es wird abzuwarten sein, ob sich sprachlich etwas an der Begrüßung ändern wird, bei der Verabschiedung wird verstärkt gewünscht, gesund zu bleiben: Bleib gesund! oder Bleibt gesund! Händeschütteln ist ein westlicher Brauch, der aktuell in der Corona-Pandemie nicht praktiziert werden sollte. Aber man kann auch one die Hände zu schütteln höflich sein. In diesem Sinne: Bleibt gesund! 

Gesundheit und Ernährung

Gesundheit und Ernährung bedingen einander. Ein gesunder Körper ist weniger angreifbar und das trifft auf Covid-19 sicher genauso zu, wie es auf andere Krankheiten zutrifft. Es ist bekannt, dass bestimmte Nahrungsmittel vorteilhaft bei einigen Krankheiten wirken. Ganz allgemein ist eine ausgewogene Ernährung in Verbindung mit einem gesunden Lebensstil immer ratsam. 

Nahrungsmittel

Nahrungsmittel, die uns stärken, schützen uns auch vor Covid-19, das ist gesunder Menschenverstand. Wir sollten dementsprechend Vitamine und Mineralien, probiotische, genauso wie entzündugshemmende Nahrungsmittel zu uns nehmen. Dadurch können wir die Abwehrkräfte stärken und die Ansteckungsgefahr verringern. 

Unser Lebensstil ist oft ein Grund für Krankheiten, neben einer vitalstoffarmen und übersäuernder Ernährung können übermässiger Stress, Schlafdefizit, Bewegungsmangel, zu wenig Sonnenlicht und zu viel Umweltgifte, aber auch Allergene, Bakterien, Viren und Pilze zu chronischen Entzündungen führen. Diese manifestieren sich schliesslich in einer chronischen oder entzündlichen Erkrankung und machen unsere Körper anfällig für Covid-19.

Zu vermeiden sind in dieser Situation vor allem, raffinierter Zucker, tierisches Eiweiß und minderwertige Fette, weil sie den Säure-Basen-Haushalt stören. Es wird eine basische Ernährung mit einem hohen Anteil an antioxidativen Vitalstoffen wie Vitamin A, Vitamin C und Vitamin E, Kupfer, Selen, Zink und Omega-3-Fettsäuren empfohlen. Eine ausreichende und ausgewogene Mineralstoffversorgung wirkt Entzündungen entgegen, der beste entzündungshemmende Mineralstoff ist Magnesium. 

Nahrungsmittel, die Entzündungen und entzündungsbedingte Pathologien verhindern sind beispielsweise Zwiebel und Knoblauch, Kurkuma und Ingwer, aber auch Ananas, Papaya, Blaubeeren, Waldfrüchte, wie auch grünes Blattgemüse und Kohl. Frische Kräuter wie Petersilie, Oregano, Bsilikum oder Thyminan schmecken nicht nur, sondern wirken ebenfalls vorteilhaft. Zudem werden Omega 3 Fettsäuren, wie sie sich in Olivenöl, Leinsamen oder Leinöl befinden, empfohlen. Vollkornreis, Amaranth, Quinoa und Hirse runden eine gesunde und ausgewogene Ernährung ab. 

Damit der Körper gesund bleibt, muss auch der Darm gesund gehalten werden, dafür eignen sich unter anderem probiotische Nahrungsmittel wie Joghurt, Kefir, genauso wie Sauerkraut und Kombucha. Sie bringen als probiotische Superfoods nicht nur die Verdauung in Schwung und die Darmflora ins Gleichgewicht. Sie schützen auch vor Entzündungen, indem sie das Immunsystem mit nützlichen Bakterienkulturen gegen Infektionen stärken. 

Zu den Vitaminen ist natürlich zu sagen, dass der Körper eine ausgewogene Balance benötigt. Die Vitamine A, C und E gelten als vorteilhaft im Kampf gegen freie Radikale. Das Vitamin A gilt zudem als entscheidend bei Erkrankungen der Atemwege, Karotten, Spinat, Mangold, Brokkoli und auch Paprika sind reich an diesem Vitamin. Das Vitamin C findet sich in Zitrusfrüchten, Erdbeeren und Kiwi, aber auch verschiedenen Gemüsen. Das Antioxidans Vitamin E kommt in Nüssen, Mandeln, Kürbis- oder Sonnenblumenkerne und beispielsweise Avocado reichlich vor. Gesunde Ernährung kann so lecker sein. 

Sonderfall Vitamin D

Eine besondere Stellung unter den Vitaminen hat das Vitamin D. Es wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass ein Vitamin D Defizit den Verlauf von Covid-19 nachteilig beeinträchtigt. Fakt ist, dass das Vitamin D wichtig für das normale Funktionieren des Immunsystems ist. Dieses Vitamin wird im Körper selbst gebildet, dazu sollte man sich im Freien aufhalten, da das natürliche Sonnenlicht für die Herstellung nötig ist. In Nordeuropa leiden viele Menschen besonders im Winter unter Vitamin D Mangel, da können Nahrungsergänzungsmittel helfen oder Lachs, Sardinen und Makrelen, Leber und Eigelb helfen den Bedarf zu decken.

Vergessen Sie nicht reichlich zu trinken

Fraglos sollte immer reichlich reines Wasser getrunken werden. Kräutertees bieten eine warme Alternative und können je nach Geschmack auch kalt genossen werden. Zitrone ist ein essentieller Bestandteil der entzündungshemmenden Ernährung, Sie können einen Teil Ihres täglichen Wasserpensums  mit Zitronenwasser decken. Außerdem schmeckt vielen Leuten Zitronenwasser besser als stilles Wasser. Zitronenwasser beschleunigt die Entsäuerung und Ausleitung von Problemstoffen. Ausserdem hat die Zitrone entzündungshemmende Wirkung, so dass das Zitronenwasser gleich mehrere Fliegen mit nur einer Klappe schlägt.

Fazit

Abschließend kann kein Urteil über eine richtige Ernährung zur Prävention von Covid-19 gefällt werden, aber es entspricht dem Menschenverstand, dass ein starkes Immunsystem die nötigen Abwehrkräfte zur Bekämpfung von Krankheiten erleichtert. Bewegung an frischer Luft zur ausreichenden Bildung von Vitamin D ist genauso richtig und wichtig, wie eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Flüssigkeitsaufnahme den Körper stärken und so bestens für die Abwehr von einer Krankheit wappnen. 

Mein Zuhause die Welt

Aktuell verbringen alle mehr Zeit in den eigenen vier Wänden, das geht mit vielfältigen Veränderungen einher. Wir ändern unsere Angewohnheiten, was Kleidung, Tagesablauf und Arbeit angeht. Das Zuhause ist zur Welt geworden.

Doch wie die Veränderungen durchlaufen auch wir bestimmte Phasen, nachdem zunächst alles gründlich gereinigt und die eigenen vier Wände neu entdeckt worden sind, holt uns eine neue Trägheit ein. Es ist klar, vorher haben viele Menschen mehr Zeit außerhalb der Wohnung und ohne Familie verbracht, das ist nun anders. Als erstes wird versucht alles perfekt zu gestalten, dabei stoßen wir an unsere Grenzen. Das führt zu einer Art Frustration und man lässt sich hängen.

Außerdem wird ein neuer Alltag langsam sichtbar und da muss jeder für sich aushandeln, was ok ist, was man will und was eben nicht. Zum Alltag gehört für viele Menschen Arbeit. Wer sich nun im Homeoffice befindet, versucht sicherlich die Arbeit neu zu erfinden, besser zu machen.

Es gibt vieles neu zu entdecken, wie die ganzen online Möglichkeiten. Video-Konferenzen sind toll, aber genau da sollten alle auf eine gewisse Norm und Form achten. Sicher haben nicht alle ein Büro in den eigenen vier Wänden, deshalb werden das Wohnzimmer, die Küche oder auch das Schlafzimmer zum Büro. Das ist alles andere als ideal, aber es geht. Wichtig ist es einen Arbeitsplatz zu gestalten, der das Arbeiten ermöglicht.

Viele von uns arbeiten am Computer, der sollte auf einem Tisch platziert sein, zudem sollte genügend Platz für alle anderen benötigten Utensilien sein. Video-Konferenzen sollten vor einem neutralen Hintergrund abgehalten werden, natürlich eignet sich auch ein Bücherregal oder ein Hintergrund, der zu der ausgeübten Tätigkeit passt. Es muss nicht perfekt sein, aber eine gewisse Ordnung ausstrahlen und zum Arbeitsumfeld passen.

Vergessen darf man nie, dass zu einem guten Arbeitsumfeld auch Arbeitskleidung gehört. Es ist nicht gut im Schlafanzug, in Sportbekleidung oder im Schlabberlook zur Videokonferenz zu erscheinen. Tragt einfach ein normale legeres Büro-Outfit. Die Haare sollten gekämmt und vielleicht auch frisiert sein. Wer im Büro auf Make-up großen Wert legt, sollte das auch im Homeoffice nicht vernachlässigen.

All diese Kleinigkeiten tragen zur Arbeitsstimmung bei und helfen die Arbeit zu verrichten. Wir sind Gewohnheitstiere und der Körper stellt sich mit der Morgenroutine auch auf den Arbeitsalltag ein. Das sollte niemand im Lockdown, der Corona-Krise oder in der Quarantäne vergessen. Vielleicht noch ein kleiner Hinweis, es gibt zahlreiche Menschen, die immer im Homeoffice arbeiten, von denen können alle jetzt lernen.

Covid19 – Homeoffice – Kleidung

In Zeiten von Covid19 kommt es besonders in den Wohnstätten und im Homeoffice zu Verwahrlosung. Besonders was Kleidung angeht, scheint Handlungsbedarf zu bestehen. Ein Ratgeber scheint erforderlich zu sein. Und unter uns gesagt, ich halte mich für befähigt hier einige Denkanregungen und Tipps zu geben.

Tatsache ist, dass sich viele Menschen täglich mehrmals umziehen. Das ist natürlich ein Erfolg einer Gesellschaft, die es sich leisten kann auf bestimmte Formen achten zu können. Wir besitzen alle vielfältige Kleidungsstücke für verschiedene Aktivitäten. Die grundlegende Unterscheidung findet zwischen Nachtgewand und Straßenkleidung statt. Aber wir tragen auch zur Arbeit und während der Freizeit andere Kleidung. Wer beruflich oder in der Freizeit Sport treibt wird auch spezielle oft Funktionskleidung dazu tragen. In der Freizeit ist es möglich den persönlichen Geschmack und Individualität voll auszukosten, während es bei der Arbeit gewisse Einschränkungen gibt.

Es gibt Berufskleidung für bestimmte Berufsgruppen gehören Sicherheitsausrüstungen genauso dazu wie die Standardisierung, bei Ärzten, Krankenpflegern, Krankenschwestern und Reinigungspersonal wissen wir es, weil gerade viel über mangelnde Schutzausrüstungen gesprochen wird. Aber auch Mechaniker, Bauarbeiter, Ingenieure, Künstler, Landwirte, Förster und Versicherungsagenten beispielsweise tragen entsprechende Kleidung, die Schutz beinhalten.

Aber gerade im Privaten gibt es große Unterschiede, denn jede Aktivität kennt ihre entsprechenden Kleidungsvorschriften. Die Art sich zu kleiden ist oft nicht schriftlich klar formuliert, es sind Regeln und Angaben, die nie formuliert werden. Man tut es so, weil man der Gruppe angehört und deren Codex entsprechend versteht. Es gehört dazu durch die passende Kleidung zum Ausdruck zu bringen, dass man dazu gehört, dass man einverstanden ist und sich dem Diktat beugt.

Zum Kleidungscodex kann es gehören, dass man während dem Sport im Klub ein Outfit trägt und danach an der Bar ein völlig anderes. Oder man trägt zum Frühstück ein Outfit, dann zur Arbeit oder unter Leuten ein förmlicheres Outfit, das dann beim Familienessen am Abend erneut gewechselt wird. Zu Sport und für viele andere Aktivitäten werden weitere Outfits nötig.

Oft ist es in sogenannten besseren Gesellschaften oder konservativen Gruppen üblich, dass großer Wert auf Kleidung gelegt wird. So heißt es jedenfalls. Doch diese Aussage ist falsch, denn auch wer mit Nachdruck diese Regeln nicht einhält, respektiert die Vorschriften, die Hierarchie und macht mit. Wer mit Nachdruck keinen Wert auf Kleidung legt, tut es eben doch mit Nachdruck.

Fakt ist, dass es sinnvoll ist, das Outfit nach den Aktivitäten zu wählen. Dabei muss man respektieren, dass es in unterschiedlichen Kulturen unterschiedliche Konventionen gibt. Wer über seine Kleidung nachdenkt, sollte sich auch immer fragen: was die Absicht hinter seiner Kleidung ist, für wen man sich anzieht, und ob die Kleidung beispielsweise dem Anlass angemessen ist.

Lasst euch nicht hängen, tragt beim Arbeiten Arbeitskleidung, das kann bequem sein, sollte aber auf jeden Fall dem Anlass entsprechen. Arbeiten im Lockdown und im Homeoffice heißt nicht, dass man verwahrlosen muss. Noch ein kleiner Hinweis, es gibt zahlreiche Menschen, die schon immer im Homeoffice arbeiten und immer gut angezogen sind.