Covid19 der Kontrollverlust

Beauty und bildliche Darstellung boomen, trotz Abgeschiedenheit und Social Distanzing. Es stimmt sicher, dass schon vor der Corona-Pandemie Selfies einen großen Stellenwert hatten, zusätzlich sehen sich jetzt viele Menschen bei der Videokonferenz selbst. Sie beobachten sich und kontrollieren, wie sie gesehen werden. Das Ergebnis zeigt sich in gezielter Präsentation und Performance. Die Videokonferenz wie auch der Videochat werden so zu einem Film, bei dem wir selbst Regie führen. 

Die Darstellung beginnt mit einem perfekten Styling, Frisur, Make-up und Kleidung werden ihrer Wirkung entsprechend ausgewählt. Der Hintergrund wird entsprechen der persönlichen Ideen und Wirkungsabsicht gestaltet, dank Potemkin und den berühmten Potemkinschen Dörfern, wissen wir, wie wir unsere Bühne gestalten. Unser Auftreten, also Bewegungen, Stimme und so viele weitere Kleinigkeiten, werden so gut es geht ebenfalls inszeniert. Auf diese Art und Weise wird eine online Realität geschaffen. 

Ziel ist es dem Kontrollverlust durch extreme Kontrolle des Kontrollierbaren zu entgegnen. Wenn also am Anfang der Corona-Pandemie eine allgemeine Verwahrlosung zu bemerken war, übernimmt jetzt die Kontrolle. Wir kontrollieren uns, unsere Körper und seine Darstellung in Bild und Film. Das führt zu kuriosen Auswüchsen. Wenn zunächst alle zugenommen haben, wird diese Entwicklung jetzt differenzierter ausfallen, da gibt es diejenigen, die ein persönliches Gleichgewicht finden, die, die stetig weiter zunehmen und diejenigen, die eine Magersucht entwickeln. 

Die Ernährung ist schon lange eine Möglichkeit nach außen hin Andersartigkeit als Statement zum Ausdruck zu bringen, aber auch um das eigene Aussehen zu beeinflussen. Essgewohnheiten und Diäten gehören für viele Leute zum Alltag. So gibt es Vegetarier, die wegen des Tierwohls auf Fleischkonsum verzichten, andere leben dann zur Steigerung vegan und so wird die Schraube immer weiter angezogen. Dazu gibt es viele weitere Lebensstile, die sich durch das, was gegessen oder eben nicht gegessen wird, definiert. Zu einer weiteren Tendenz gehört aktuell das Fasten, Intervall-Fasten und gezielte Fastenkuren, die den Körper reinigen und perfektionieren sollen, stehen dementsprechend hoch im Kurs. Das Fasten hat die Diäten ideologisch abgelöst.  

Neben der Ernährung bildet Sport einen zweiten großen Bereich im Leben von Individuen. Wieder gibt es diejenigen, die sich dem Sport verweigern und diejenigen, die ein Gleichgewicht einhalten, die sich von einer dritten Gruppe unterscheiden, die es mit dem Sport übertreiben, sie betreiben Sport, um sich zu profilieren. Klar, der Wettkampf gehört zum Leben. 

In Zeiten der Corona-Pandemie geht es beispielsweise auch darum gesund zu bleiben, wir haben alle immer wieder gehört, gelesen und erfahren, dass Ernährung und Sport wichtig sind, um gesund zu bleiben. Den inneren Schweinehund zu überwinden und gesunde Routinen zu entwickeln, das ist doch gut. Aber ist es zielführend gegen den eigenen Körper zu kämpfen? Ernährung und Sport können positiv auf Körper und Geist wirken, aber wenn übertrieben wird, dann kann es auch zu Magersucht führen und das ist ungesund. Wer an Covid19 oder Sars-Cov-2 erkrankt, hat bessere Chancen, wenn er gesund und fit ist, Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und diverse weitere Wohlstandserkrankungen gelten als Risikofaktoren, die es zu vermeiden gilt. Es ist aber auch bekannt, dass ein paar Reserven auf den Rippen helfen in Krisenzeiten. Ein durch Magersucht oder Unterernährung gestresster und geschwächter Körper wird der Krankheit genauso wenig standhalten. 

Wie kann man sein Immunsystem stärken, sicher eine ausgewogene Ernährung in Verbindung mit Bewegung und Sport sind wichtig, aber es gibt weitere Faktoren, wie zum Beispiel innere Ausgeglichenheit, Selbstbewusstsein und Zufriedenheit, weil sie dem Gefühlen von Kontrollverlust und Angst wirksam entgegentreten. Die Corona-Pandemie ist eine Gefahr, wir müssen vorsichtig sein, aber bitte mit Augenmaß und ohne zu übertreiben. Bleibt gesund! 

Digitale Realität

Ich bin gefangen. Ich darf nicht mehr raus unter Leute. Ich darf meine Freunde und Bekannte nicht mehr sehen. Von meinem Zimmer aus versuche ich so gut es geht digital auszugleichen, was ich analog nicht machen darf. Die gesellschaftliche Isolation und das daraus entstehende geistige Vakuum belasten mich. Das geht so nicht. 

Anfangs bereitet mir diese Situation keine Probleme, ich kann mit mir allein sein, das ist nicht neu oder schwer. Ich kann mich beschäftigen, anfangs ist es gar nicht weiter schlimm, wenn da nicht die vielen Informationen wären, über Covid19, Sars-Cov-2, Corona, das Virus, die Krankheit.. statt mein Leben zu führen, informiere ich mich über das Unwissen der Anderen. Alles ist neu und die Informationen überschlagen sich. Parallel dazu verändert sich die Kommunikation, WhatsApp füllt sich mit Nachrichten, Fotos, Videos und vielen weiteren Dingen, die uns beschäftigen. Mehr und immer mehr füllt unsere Köpfe, theoretisch wissen wir, dass wir sortieren, evaluieren und auswerten müssen, um die Informationen einordnen und nutzen zu können. 

Aber es ist zu viel, wir sind ständig online. Wir nehmen uns nicht die Zeit zu verstehen, zu verdauen… wir erleiden einen Burnout durch Reizüberflutung, die Verwirrung und das daraus entstehende Chaos wird von weiteren Informationen aufgefüllt, Trockenheit, Erdbeben, Heuschreckenplage, Pest, soziale Unruhen, gewaltsame Ausschreitungen, Proteste, Mord und Totschlag, Gendersternchen, Transsexualität, Veganer, Politik, Trump und noch viel mehr, es wird schwer, immer schwerer… Ich sehe was, was du nicht siehst… 

Ich lebe Fiktion, meine Kommunikation über Blogs zeigt Aspekte, die jedoch fiktional bleiben. Die digitale Realität lässt auch mich im Chaos versinken, aber je länger die Pandemie anhält, desto besser lerne ich mich selbst zu organisieren, die Informationen zu sortieren. Ich mache selbstbestimmt und heiter weiter.

AHA-Formel

Der neue Alltag wird durch die AHA-Formel bestimmt. AHA!.? Ja, was soll das denn Bitteschön sein? AHA ist ein Akronym, es steht für Abstand, Hygiene, Alltagsmaske. Richtig, heute gibt es neue Verhaltensregeln, um den Alltag in Zeiten der Corona-Pandemie ohne Krankheit zu überstehen. 

Es gab schon in der Zeit von Pest und anderen pandemieartig auftretende Krankheiten zu kontrollieren. Abstand halten ist nicht schwer, zwischen 1,5 und 2 Meter sind doch ehr ein Höflichkeitsabstand, den viele Menschen sowieso schon immer gehalten haben. Viel schwieriger ist es eine Isolation mit Ausgehverbot oder strikteren Verhaltensregeln durchzuhalten. Das ist keine große Sache. Hygiene wird auch immer wieder dann stärker thematisiert, wenn Krankheiten drohen, auch das ist nicht wirklich eine neue Sache, die uns verunsichern muss. Gut, ich muss ehrlich sagen, dass ich Desinfektionsmittel vor der Corona-Pandemie sehr selten benutzt habe, das hat sich dann also doch verändert. Trotzdem ist es keine schwerwiegende Veränderung, darauf kann ich mich problemlos einlassen. Damit wäre geklärt, dass das A und das H der AHA-Formel keine Veränderung und auch kein Hindernis für ein normales Leben im Alltag darstellen. Was hat es denn nun mit dem 2. A auf sich? 

Es steht für Alltagsmaske, richtig, es gibt einen Mund-Nasen-Schutz, eine Gesichtsmaske oder einfach nur Maske, die in bestimmten Situationen getragen werden soll, um sich selbst und andere vor Covid19 oder auch Sars-Cov-2 zu schützen. Nun gut, das ist neu und vor dem März 2020 war es sogar verboten, Vermummungsverbot hieß es und wurde mit bis zu 2 Jahren Haft bestraft. Doch jetzt muss in Geschäften und geschlossenen Räumen eine Alltagsmaske getragen werden. Nun gut, die Maske muss keine besonderen Standards erfüllen, die Handhabung der Maske nach hygienischen Grundsätzen ist auch nicht nötig. In einigen Ländern wie Spanien sind die Vorschriften wesentlich strenger. In Spanien muss die Alltagsmaske immer getragen werden, wenn das Haus verlassen wird, das ist bei Sport und in der Hitze sehr unangenehm. 

Fakt ist, dass die Alltagsmaske durchaus Anlass zur Diskussion bietet, da sind die unterschiedlichen Standards und die Behandlung einerseits, die den Schutz in Frage stellen. Andererseits atmet man seine eigene Abgase ein, was sicher nicht gesund ist. In bestimmten Kontexten fällt auch auf, dass das Bedecken und Verstecken der Gesichtsmimik zu Problemen bei der Verständigung führen und somit Kommunikationsprobleme entstehen. Aber diese Probleme können auch zu einem Nachteil werden, beispielsweise in der Schule, wenn Kinder etwas lernen sollen, aber ein Teil der Information fehlt. Emotionen und Empathie werden hinter einer Maske auch schwerer erlebbar. Doch kann auf die Alltagsmaske verzichtet werden? 

Aktuell ist die Alltagsmaske ein wichtiger Teil der AHA-Formel, Abstand, Hygiene, Alltagsmaske. Ist das gut oder schlecht, weder noch, es ist einerlei. Derzeit ist es das Ziel zu versuchen, die Pandemie unter Kontrolle zu bringen. AHA. 

Nähe und die Corona-Pandemie

Digital statt analog. Unser Leben hat sich durch die Corona-Pandemie stark verändert. Der Alltag richtet sich neu aus, wir verbringen mehr Zeit allein und im Hausinneren. Das zeigt, dass wir nach und nach sich neue Routinen bilden müssen.

Anfangs hatten wir gehofft, dass das Virus schnell besiegt würde und wir zur Normalität zurückkehren könnten, also haben wir Hände gewaschen, Abstand gehalten und Maske getragen. Doch dann kam und ging der Sommer, jetzt ist es Herbst und die Laune wandert immer weiter nach unten. Problematisch ist, dass keine Hoffnung besteht, dass sich diese Situation bald verbessert. Die Zeit vergeht und Nichts passiert.

Je länger die Corona-Pandemie dauert, desto mehr fehlt allen Menschen Nähe und zwar ganz besonders körperliche Nähe mit Berührungen, aber auch Sex. Die Familien sind in ihrem Dasein auf die Kernfamilie zusammengeschrumpft, Großeltern und entfernt wohnende Familienmitglieder können nicht besucht und getroffen werden. Das schafft vielfältige weitere Probleme. 

Ein Problem ist die Einsamkeit, dazu wird nicht auf Vorsicht gesetzt, sondern Vertrauen auf ein verantwortungsvolles Verhalten wird durch Misstrauen ersetzt. Das beeinträchtigt die Psyche der Menschen. Depressionen nehmen zu und vergiften die Situation noch zusätzlich. Doch wir befinden uns erst am Anfang des Herbstes und der Winter ist noch weit weg. Das lässt Hoffnung und Mut noch weiter sinken. 

Die Corona-Pandemie verschlechtert den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das Phänomen wird durch verschiedene Auswirkungen der Pandemie wie beispielsweise die BLM-Bewegung, diverse Minoritäten und Proteste von vielfältig zusammengewürfelten Gruppen verstärkt. Die Zersplitterung der Gesellschaft sorgt für Trennung und ein Gegeneinander statt ein Miteinander. 

In anderen Worten: Wir erleben soziale Isolation und wir leben ein geistiges Vakuum in chaotische Desorientierung eingebettet. 

Feste und Traditionen in Zeiten von Corona

Es gibt unzählige Feste und Feiern, zudem Traditionen und Bräuche, die zu unserer Kultur gehören und unsere Kultur auch ausmachen. Diesen Gepflogenheiten aufgrund der Corona-Pandemie nicht nachkommen zu können ist ein eindeutiger Einschnitt, den wir wahrnehmen, aber die Traditionen und Feste  werden diese Pandemie überleben. 

Dazu gehört es auch, dass wir erkennen und verstehen, dass das aktuelle Vorgehen unsere Tradition und Kultur angreift. Wir wissen wie wichtig das Brauchtum für unseren Alltag und unsere Identifikation ist. Darum geht es, wenn darüber verhandelt wird, ob bestimmte Feste wie Karneval, Fastnacht, das Oktoberfest oder beispielsweise Weihnachtsmärkte stattfinden. Denn klar, der Corona-Virus ist eine Bedrohung und dementsprechend muss verantwortlich gehandelt werden. Das heißt, wir müssen als Gesellschaft auf die schwachen Mitglieder Rücksicht nehmen. 

Das ist nicht neu, wir müssen immer wieder verhandeln, was getan werden muss und was vermieden werden muss, damit wir als Gruppe zusammenleben können. Das ist oft nicht leicht und in Anbetracht einer Gefahr, wie einem unsichtbaren Krankheitserreger sicher schwierig zu vermitteln. Zumal auch viele Informationen kursieren, die nicht gesichert gelten. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass wir derartige Situationen schon öfter gemeistert haben. 

Das zeigt, dass es in der Geschichte ab und an zu einem Aussetzen der Traditionen und Bräuche gekommen ist, diese dadurch aber nicht verschwunden sind. Es sind ja auch Traditionen, weil sie den Menschen wichtig sind. Nichts desto trotz ist es wichtig diesen Vorgang öffentlich zu diskutieren und klar zu machen worum es geht. Das Ziel ist nicht die Kultur, Tradition oder einen Brauch zu unterbinden, sondern Menschen zu schützen. Derzeit wissen wir noch zu wenig über das Virus und müssen deshalb davon ausgehen, dass es zu weiteren Wellen kommt, die unter Umständen verheerender sein können. 

Damit Feste und Traditionen auch dann noch gefeiert werden, wenn die Corona-Pandemie und das Virus unter Kontrolle sind, müssen wir jetzt mit Bedacht handeln. 

Minimalismus oder Ausmisten

Wünschen Sie sich aus dem einen oder andern Grund Veränderungen, sind Sie vielleicht ganz allgemein unzufrieden, möchten Sie etwas verändern, wissen aber nicht so recht wo oder wie beginnen? Mancher mag sich nach einem Minimalismus sehen, aber auch Ausmisten kann die gewünschte Veränderung bringen. 

Wir stammen von Jägern und Sammlern ab. Das müssen wir als Fakt akzeptieren. Wir kennen es alle, ein Schnäppchen erfreut uns immer und wir greifen dann auch gerne zu. 

Trotzdem ist es ab und an nötig, all die Sachen, die wir besitzen durchzusehen und auszumisten bzw. einige Dinge wegzutun. Es gibt immer einige Dinge, die wir aus dem einen oder anderen Grund nichtmehr benötigen oder nutzen. Das klingt doch richtig und vernünftig, oder? 

Sicher, es macht Sin immer wieder eine Bestandsaufnahme zu machen. Wenn wir das nicht tun, dann vergessen wir viele Dinge, die wir haben, aber nicht nutzen und dann sammelt sich im Laufe der Zeit immer mehr Ballast um uns herum an. 

Traditionell gibt es den so genannten Frühjahrsputz, es mag überraschen, aber derartige Bräuche gibt es in der einen oder anderen Form in allen zivilisierten Kulturen. Sinn und Zweck ist es alte und verbrauchte Dinge zu entsorgen, dazu wird alles gereinigt und neu geordnet. 

Passend zum Frühjahrsputz gibt es im Spätherbst vor dem Winter das Sammeln und anlegen von Vorräten, das mit einem Erntedankfest begangen wird. Diese Tradition hat heute an Bedeutung verloren, aber auch sie gibt es noch. 

All diese Sitten und Gebräuche helfen uns dabei unser Zuhause immer der aktuellen Situation anzupassen. Das sorgt auch dafür, dass wir immer im Jetzt und Hier sind. 

Persönlich gehe ich jedes Jahr zwei Mal meinen Kleiderschrank durch, einmal im Frühjahr und einmal im Herbst. Da wechsle ich den Schrankinhalt. Dabei schaue ich mir jedes Kleidungsstück an, prüfe, ob es noch passt und auch in Ordnung ist. Was ich nicht mehr anziehe oder Mängel aufweist, fliegt raus. 

Ehrlich gesagt empfinde ich das immer als befreiendes Moment. Denn neben Platz für neue Kleidung schaffe ich auch ein Bewusstsein für das, was ich habe. Ich sehe welche Dinge mich glücklich machen und welche es nicht mehr tun. Aber es zeigt mir oft auch, welche Menschen mir lieb und teuer sind, weil mir Erinnerungen an sie oder von ihnen in die Hände fallen. In anderen Worten, es gibt mir eine Wertschätzung von dem, was ich habe. Diesen Prozess wiederhole ich  in allen Bereichen: Küche, Bad, Büro…

Um ehrlich zu sein gelingt mir das Ausmisten in einigen Bereichen besser als in anderen. Jeder, der das versucht, wird etwas Ähnliches feststellen. Das ist so und das sollten wir so akzeptieren. Das ist kein Problem. 

Aktuell durchleben wir eine Zeit, die für viele Menschen von Unruhe und zahlreichen Veränderungen gekennzeichnet ist. Das Leben und in diesem Zusammenhang viele Angewohnheiten haben sich im Zuge der Corona-Pandemie zum Teil stark verändert. Natürlich möchten wir diese Veränderungen auch irgendwie nach außen hin für uns und andere sichtbar machen. 

Wir sind verstärkt Zuhause, verbringen viel Zeit drinnen, dementsprechend tragen wir andere Kleidung. Freizeitkleidung und auch Pyjamas werden verstärkt getragen und auch gekauft, aber im Gegenzug werden andere Kleidungsstücke entsprechend weniger benutzt. Das ist so, aber was Sie daraus machen ist Ihre Entscheidung. Sie können diese neue Bequemlichkeit umarmen oder Zuhause Ihren eigenen Stil leben. 

Mein Rat ist in diesem Zusammenhang immer, tun Sie was sich gut für Sie anfühlt. 

Homeoffice einrichten – so gelingt es!

Homeoffice ist in aller Munde. Klar, im Zuge der Corona-Pandemie hat sich einiges im Alltag und im Berufsalltag verändert. Hier möchte ich heute über Homeoffice sprechen.

Ein Resultat ist beispielsweise, dass nun Homeoffice als eine gute Möglichkeit angesehen wird, um unter Einhaltung von Social Distancing und gefahrlos weiter der eigenen Arbeit nachzugehen. Damit das gelingen kann ist natürlich ein Büro in den eigenen vier Wänden erforderlich. Wenige Angestellte verfügen über ein Arbeitszimmer Zuhause und sind dementsprechend schlecht vorbereitet. Doch die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, das wir uns schnell arrangieren können. Aber, sich arrangieren bedeutet nicht, dass es ein wünschenswerter Zustand ist, es ist und bleibt ein Provisorium. 

Ein großes Hindernis für viele Angestellte im Homeoffice ist, dass sie nicht alleine im Homeoffice sind, eine Familie mit zwei schulpflichtigen Kindern muss also theoretisch zwei Büros einrichten und eine Schule. Klar, was für die Erwachsenen Homeoffice ist, ist für die Kinder und Schüler Homeschooling. In anderen Worten, eine vier-köpfige Familie benötigt vier Computer und vier Arbeitsplätze, die im Idealfall so getrennt sind, dass ein Arbeiten und die Kommunikation mit Kollegen möglich ist. Welches Zuhause kann das leisten? Richtig wenige. 

Nun gut, die Schule kann vielleicht im Kinderzimmer eingerichtet werden, das ist besonders dann eine Lösung, wenn das Kind schon vorher dort einen Arbeitsplatz hatte, um beispielsweise Hausaufgaben zu machen. Nötig ist dazu ein Schreibtisch mit entsprechendem Stuhl und ganz wichtig Licht. Dieser Platz kann mit einem Computer und Internetanschluss aufgerüstet werden, damit das Homeschooling Platz findet. Jetzt fehlt dann nur noch ein Lehrer oder engagierte Eltern, die das Unterrichten mit den Lehrern aus der Schule gemeinsam stemmen können. 

Dann fehlen aber noch die Büros für die Eltern, auch hier muss Raum gefunden werden. Nötig ist ein Tisch mit Stuhl und auch hier ist ein Licht und ein Internetanschluss mit einem Computer bereitgestellt werden. Es ist dazu auch nötig, das der Raum genügend Privatsphäre, um beispielsweise Telefonate zu führen. Hilfreich ist es, um kontinuierlich gute Arbeit leisten zu können aber auch, dass der Arbeitsplatz nicht immer wieder aufgebaut und abgebaut werden muss. Hierbei gilt es auch zu berücksichtigen, dass es bestimmte Räume im Zuhause gibt, die für jeden jederzeit zugänglich sein sollten, dazu gehören Bad, Toilette und Küche. Um ein ungestörtes Arbeiten zu ermöglichen, ist es deshalb ratsam diese Orte nicht als Arbeitsplätze zu nutzen. 

Natürlich ist das nicht in allen Fällen möglich, dann hilft nur eine strenge Disziplin. Leider ist Disziplin nur schwer durchzuhalten. Das wird in den zahlreichen Videos deutlich, die im Internet kursieren, in denen Videokonferenzen gezeigt werden. Oft fällt ein Teilnehmer dadurch auf, dass er nur scheinbar korrekt gekleidet ist, oder der vermeintliche Tee wurde durch Wein ersetzt. 

Das zeigt ganz eindeutig, dass wir Neben der Einrichtung auch auf unser äußeres Erscheinungsbild achten müssen. Die Kleidung darf leger sein, aber es sollte weder in Pyjamas noch in Unterwäsche gearbeitet werden. Wir unterscheiden nicht umsonst zwischen Arbeitskleidung, Freizeitkleidung, Sportbekleidung und so weiter.  Jeder weiß, dass bestimmte Bekleidung auch ein entsprechendes Selbstverständnis verursacht, also tragen Sie Kleidung, die der Arbeit förderlich ist. 

Selbstdisziplin ist in jeder Hinsicht wichtig, das umfasst die persönliche Körperhygiene genauso wie die Kleidung und die Ordnung und Sauberkeit im Zuhause, aber auch der zu leistenden Arbeit. Homeoffice kann nur dann gelingen, wenn wir das berücksichtigen und beherzigen. Schaffen sie sich einen Raum, ein Auftreten und eine Routine, die ihre Arbeit fördern. Der Arbeitsalltag und der Familienalltag mit Zeit für all die Dinge, die wir machen müssen, möchten und wünschen muss nach wie vor organisiert werden, tun sie es, es ist nicht schwer und kann gelingen. Im Internet finden Sie vielfältige Anregungen, zur Organisation von Räumen, Zeit und eben auch Homeoffice, so gelingt es! 

Ein Resultat ist beispielsweise, dass nun Homeoffice als eine gute Möglichkeit angesehen wird, um unter Einhaltung von Social Distancing und gefahrlos weiter der eigenen Arbeit nachzugehen. Damit das gelingen kann ist natürlich ein Büro in den eigenen vier Wänden erforderlich. Wenige Angestellte verfügen über ein Arbeitszimmer Zuhause und sind dementsprechend schlecht vorbereitet. Doch die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, das wir uns schnell arrangieren können. Aber, sich arrangieren bedeutet nicht, dass es ein wünschenswerter Zustand ist, es ist und bleibt ein Provisorium. 

Ein großes Hindernis für viele Angestellte im Homeoffice ist, dass sie nicht alleine im Homeoffice sind, eine Familie mit zwei schulpflichtigen Kindern muss also theoretisch zwei Büros einrichten und eine Schule. Klar, was für die Erwachsenen Homeoffice ist, ist für die Kinder und Schüler Homeschooling. In anderen Worten, eine vier-köpfige Familie benötigt vier Computer und vier Arbeitsplätze, die im Idealfall so getrennt sind, dass ein Arbeiten und die Kommunikation mit Kollegen möglich ist. Welches Zuhause kann das leisten? Richtig wenige. 

Nun gut, die Schule kann vielleicht im Kinderzimmer eingerichtet werden, das ist besonders dann eine Lösung, wenn das Kind schon vorher dort einen Arbeitsplatz hatte, um beispielsweise Hausaufgaben zu machen. Nötig ist dazu ein Schreibtisch mit entsprechendem Stuhl und ganz wichtig Licht. Dieser Platz kann mit einem Computer und Internetanschluss aufgerüstet werden, damit das Homeschooling Platz findet. Jetzt fehlt dann nur noch ein Lehrer oder engagierte Eltern, die das Unterrichten mit den Lehrern aus der Schule gemeinsam stemmen können. 

Dann fehlen aber noch die Büros für die Eltern, auch hier muss Raum gefunden werden. Nötig ist ein Tisch mit Stuhl und auch hier ist ein Licht und ein Internetanschluss mit einem Computer bereitgestellt werden. Es ist dazu auch nötig, das der Raum genügend Privatsphäre, um beispielsweise Telefonate zu führen. Hilfreich ist es, um kontinuierlich gute Arbeit leisten zu können aber auch, dass der Arbeitsplatz nicht immer wieder aufgebaut und abgebaut werden muss. Hierbei gilt es auch zu berücksichtigen, dass es bestimmte Räume im Zuhause gibt, die für jeden jederzeit zugänglich sein sollten, dazu gehören Bad, Toilette und Küche. Um ein ungestörtes Arbeiten zu ermöglichen, ist es deshalb ratsam diese Orte nicht als Arbeitsplätze zu nutzen. 

Natürlich ist das nicht in allen Fällen möglich, dann hilft nur eine strenge Disziplin. Leider ist Disziplin nur schwer durchzuhalten. Das wird in den zahlreichen Videos deutlich, die im Internet kursieren, in denen Videokonferenzen gezeigt werden. Oft fällt ein Teilnehmer dadurch auf, dass er nur scheinbar korrekt gekleidet ist, oder der vermeintliche Tee wurde durch Wein ersetzt. 

Das zeigt ganz eindeutig, dass wir Neben der Einrichtung auch auf unser äußeres Erscheinungsbild achten müssen. Die Kleidung darf leger sein, aber es sollte weder in Pyjamas noch in Unterwäsche gearbeitet werden. Wir unterscheiden nicht umsonst zwischen Arbeitskleidung, Freizeitkleidung, Sportbekleidung und so weiter.  Jeder weiß, dass bestimmte Bekleidung auch ein entsprechendes Selbstverständnis verursacht, also tragen Sie Kleidung, die der Arbeit förderlich ist. 

Selbstdisziplin ist in jeder Hinsicht wichtig, das umfasst die persönliche Körperhygiene genauso wie die Kleidung und die Ordnung und Sauberkeit im Zuhause, aber auch der zu leistenden Arbeit. Homeoffice kann nur dann gelingen, wenn wir das berücksichtigen und beherzigen. Schaffen sie sich einen Raum, ein Auftreten und eine Routine, die ihre Arbeit fördern. Der Arbeitsalltag und der Familienalltag mit Zeit für all die Dinge, die wir machen müssen, möchten und wünschen muss nach wie vor organisiert werden, tun sie es, es ist nicht schwer und kann gelingen. Im Internet finden Sie vielfältige Anregungen, zur Organisation von Räumen, Zeit und eben auch Homeoffice, so gelingt es! 

Der Wunsch die Zeit anzuhalten

„Zeit, die hat man nicht, die nimmt man sich.“ In unzähligen Kursen und Seminaren hatte Denise das gehört. Der Wunsch endlich Zeit zu haben, um all die Sachen zu machen, die immer wieder aufgeschoben wurden, die nie abgeschlossen werden konnten. 

Die Gründe waren und sind, ihrer Aussage gemäß, immer Zeitmangel. Unterscheidet sich ihr Leben denn tatsächlich von dem der Anderen? Sie macht und tut, aber irgendwie fehlt immer der letzte Schritt, um das angefangenen Projekt abzuschließen. Richtig, statt etwas abzuschließen heißt es, das mache ich mit Zeit. Vielleicht ist es gar nicht die fehlende Zeit, sondern die Angst davor etwas abzuschließen und damit der Kritik der Anderen auszusetzen. Denn klar, das, was fertig ist, dass muss sich auch der Kritik stellen, aber unfertige Dinge entziehen sich dieser vorläufig noch. Kann man so ein Leben führen? 

Doch, halt, da kommt ein Virus daher, es ist neu und unbekannt, es hat die Normalität aus dem Leben verbannt. Das Virus schafft Zeit, es gibt plötzlich so viele Dinge, die man nicht mehr machen darf, die vorher viel Zeit gefressen haben. Super, jetzt kann ich endlich all die aufgeschobenen Dinge und Sachen machen. Aber was passiert? Statt endlich zu machen, die Anderen werden lachen, verfolge ich die News, lese online immer wieder die neusten Nachrichten, verfolge life, was sich tut. 

In den Pausen wird geputzt. Hygiene bekommt eine neue Bedeutung. Wir lernen uns wieder die Hände zu waschen. Seife, Chlorreiniger und Desinfektionsmittel füllen nicht nur die Einkaufswagen. Einkaufen, ja, das ist eine wichtige Beschäftigung, Hamsterkäufe, Vorratshaltung, Dinge, die man sonst nie braucht, werden in den Schränken verstaut. Dazu beginnen die Menschen online zu kommunizieren, das soll einer kapieren. Menschen, die sich sonst nie sehen, erinnern sich einander. Online im Video-Chat teilen sie sich mit. Ohne es zu wollen, wird der Tag vom chatten bestimmt. Der Corona-Alltag nimmt jeden mit. 

Die Zeit bleibt gleich – 24 Stunden, aber zum Erledigen der eigenen Sachen, was will man machen, bleiben wir immer nur Sekunden. 

Sollte die Corona-Pandemie nicht der Besinnung dienen? Sollte sie es nicht ermöglichen sich neu aufzustellen und sich zu verbessern? Nichts da. Wir essen all die Dinge, die wir vorher vermieden haben, nehmen zu, lassen den Sport weg, werden rund, hoffentlich bleiben wir gesund. Die Sorge lässt uns zu Schokolade greifen und den Wunsch nach Normalität reifen. 

Doch was passiert wirklich? Besorgnis bremst uns aus. Was ist zu tun? Was ist richtig? Welchen Informationen ist zu vertrauen? Die Fragen häufen sich, während die Antworten weiter fehlen. Wir sind nicht erkrankt, Gott sei Dank. Doch vom Virus sind wir betroffen, da hilft kein Hoffen. Unser Leben ist aus den Fugen geraten, wir können weniger denn je selbst bestimmen, was wir machen. Und so wiederholt sich ohne es zu wollen, die Zeitlosigkeit ad infinitum. 

Denise, du bist stark wie das Meer, schau her! Der Wunsch die Uhr anzuhalten, ist keine Lösung. Setz dich hin und mach all das, was du dir vorgenommen hast. Der einzige Weg ist es zu machen, ganz gleich, was um dich herum geschieht und ja viele Dinge ändern sich, so auch du Denise, drum würdige den Moment und halte ihn in deinen Handlungen fest. Nimm dir die Zeit. 

De-Densification durch Covid19

Städte verlieren mehr und mehr an Bedeutung. Den Anfang hat die Corona-Pandemie gemacht. Durch Lockdown, Confinement oder Ausgangssperre und Homeoffice haben sich die Bedürfnisse geändert. Wenn das Zuhause plötzlich zum Zentrum des Lebens wird, dann ändern sich die Anforderungen und eine Wohnung in der Stadt hat man schnell satt. 

Die Wohnung macht keinen Sinn mehr, da sie sich zum Gefängnis entwickelt. Die Freiheit im Zentrum des Geschehens zu sein, immer mit wenig Aufwand schnell alles bei der Hand zu haben, Arbeit und Vergnügen außerhalb der eigenen vier Wände stattfinden endet genau dann, wenn die Wohnstatt zum Mittelpunkt des Handelns wird. Das Zuhause muss nun, durch die Corona-Pandemie zum Alleskönner werden. Alle Lebensbereiche, Arbeit und Freizeit, Freunde und Familie, Schule und Bildung, genauso wie all die anderen Kleinigkeiten, die den Alltag ausmachen, muss man jetzt im Zuhause erledigen. Der Einkauf wird zu einem guten Teil online erledigt, viele Menschen arbeiten hauptsächlich von Zuhause aus, natürlich online. Freunde treffen wir auf ein Bier online auf der einen oder anderen Plattform im Video-Chat. 

Klar, dass unter diesen Voraussetzungen sich das Zuhause entsprechend verändern und anpassen muss. Das Schaffen eines Raumes draußen im Freien wird zu einem Drang. Der Drang nach Freiheit wird mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen stärker. Dem Ruf der Wildnis kann mit dem Internet gefolgt werden. 

Durch die Corona-Pandemie wird das Internet nun auch in vorher unzugänglichen Regionen nutzbar. Das Haus mit einem Garten auf dem Dorf wird so plötzlich attraktiv. Inzwischen weiß man, dieser Trend wird sich nicht so schnell ändern, die Pandemie wird bleiben, eine neue Realität ist geschaffen. Manhattan ist verweist, London zählt selbst in entspannten Zeiten nur noch maximal 30 Prozent der vorherigen Auslastung. Büros stehen leer, die örtliche Infrastruktur davon bleibt keine Spur. Veränderung, die man nicht für möglich hielt, ist nun Realität. Jeder der geht, bleibt online und ist nie zu spät. 

Entdichtung oder im mondänen Slang De-Densification ersetzt Nähe durch Distanz. Es ist der Exodus der Innenstädte. Wer es kann, denkt daran und sucht für sich und seine Lieben ein Häuschen im Grünen. 

Corona Etikette

Begrüßung in Zeiten der Corona-Pandemie

In Zeiten der Corona – Pandemie ändert sich vieles, unter anderem die Etikette rund um die Begrüßung und Grußgebärden. Es handelt sich bei der Begrüßung um eine Kultur, die über Grenzen hinweg funktioniert und Menschen einer bestimmten Kultur zuordnen lässt, das heißt es geht weit über die Zugehörigkeit im Kleinen hinaus. 

Wenn wir uns früher zur Begrüßung die Hand gegeben haben, da muss das heute zur Vermeidung einer Ansteckung unterlassen werden. Für viele Menschen fühlt sich das auch nach mehreren Monaten noch unangenehm an. Was kann man da machen, sich auf die asiatische Art leicht vor dem Gegenüber mit vor dem Oberkörper sich berührenden Händen verbeugen? Dazu werden die Hände mit der Innenfläche aneinandergelegt, dabei zeigen die Finger nach oben und dann werden die Hände vor das Herz geführt. Eine angedeutete Verbeugung bildet sicher in förmlichen Situationen eine gute Möglichkeit. Wer Yoga macht, kennt diese Begrüßungsgeste als „Namaste“, sie gilt als hygienisch und freundlich, zudem zentriert sie die Energien für das Treffen. 

Der Drang zur Berührung ist aber gegenwärtig, was kann man da tun? Es gibt diejenigen, die sich jetzt mit dem Ellenbogen berühren, um einen Körperteil, der nicht von den Viren befallen ist zu berühren. Der Gedanke ist löblich, aber wir niesen und husten jetzt in die Ellenbogenbeuge, das lässt diese Art der Begrüßung etwas fragwürdig erscheinen. Trotzdem, es ist positiv in Zeiten von Covid-19 auf ein Händeschütteln zu verzichten, das American Journal of Infection Control befürwortet den Elbow Bump (Ellenbogenberührung), weil es die Übertragung von Krankheitserregern zwischen Menschen erheblich reduziert. 

Andere jedoch wählen eine Art Füßeln, um sich zu begrüßen. Dies Art der Begrüßung wird als „Wuhan Shake“ bezeichnet und wurde schon bei Ausbruch der Corona-Pandemie verbreitet. Die sich begegnenden Menschen geben sich mit den Füßen einen Kick und reichen sich in der Luft symbolisch die Hände. Das mag fragwürdig erscheinen, aber es ist eine andere Art, die besonders unter jüngeren Leuten Anklang zu finden. 

Was ist eigentlich eine Begrüßung? Es ist zunächst ein Ritual, in dem wir dem Gegenüber zeigen, dass wir seine Anwesenheit bemerken und würdigen. 

Es dient einerseits dazu, um ein Gespräch oder eine Begegnung friedlich zu beginnen und andererseits eben auch dazu zu verdeutlichen, dass es um eine friedliche Begegnung geht. Damit soll Vertrauen geschaffen werden und man verdeutlicht dem Gegenüber, dass man die gesellschaftlichen Konventionen kennt und anerkennt. 

Außerdem wird zu erkennen gegeben, dass die Personen ihre soziale Stellung kennen, allerdings hat die Hierarchie stark an Bedeutung verloren. Trotzdem gibt es Begrüßungen und Grußworte, die in bestimmten Gruppen üblich sind und als Erkennungscode die Zusammengehörigkeit unterstützen. Durch seine Kenntnis und Anwendung weisen sich die Grüßenden als Angehörige der Gruppe aus und sondern sich von anderen Menschen ab. Beispielsweise gab es in mittelalterlichen Zünften gebräuchliche Handwerksgrüße, jedes Handwerk hatte seine eigene geheimgehaltene Begrüßungszeremonie. Fremde, die auf alle Fragen die richtigen Antworten entgegnen konnten, wurden in die Gemeinschaft aufgenommen. Das funktioniert in Abwandlung zum Teil bis heute. 

Umarmungen und Küsse zur Begrüßung sind natürlich aktuell Tabu. Es wird abzuwarten sein, ob sich sprachlich etwas an der Begrüßung ändern wird, bei der Verabschiedung wird verstärkt gewünscht, gesund zu bleiben: Bleib gesund! oder Bleibt gesund! Händeschütteln ist ein westlicher Brauch, der aktuell in der Corona-Pandemie nicht praktiziert werden sollte. Aber man kann auch one die Hände zu schütteln höflich sein. In diesem Sinne: Bleibt gesund!