Wasser – Eau – Agua – Water

Wasser beschäftigt mich auf verschiedenste Art und Weise immer wieder. Es ist ein Thema, das mich seit längerer Zeit schon umtreibt. Ich habe unzählige Fotos von Wasser gemacht und werde sicher auch noch viele weitere aufnehmen. Aber mich beschäftigt in diesem Zusammenhang noch viel mehr. Deshalb möchte ich im Folgenden zunächst ein paar Gedanken zum Thema Wasser zusammentragen.

Wasser ist Leben

Wasser ist Leben. Diesen Spruch haben wir sicher alle oft gehört, aber verstehen wir ihn auch? Nun, ich beginne die Bedeutung langsam zu erfassen. In meinem bisherigen Leben habe ich noch keine Dürre erlebt, es gab immer genug sauberes Wasser. Wenn es irgendwo auf der Welt zu Wasserknappheit oder Mangel an Trinkwasser kam, dann hat es immer die Anderen getroffen. Doch nun gibt es nicht nur im Süden Europas und Afrika eine Wassernotlage. Das Grundwasser in vielen Regionen in Deutschland sinkt und in Brandenburg, also unweit von Berlin, musste Wasser für Haushalte rationiert werden.

Wasser in Andalusien

Im andalusischen Spanien hat man im November 2021 den Wassernotstand ausgerufen. Das kam spät, denn in den Wasserspeichern und Stauseen befand sich schon da weniger als 25% der erhofften Wassermenge. Der Winter war trocken, statt die Wasserspeicher aufzufüllen, sank der Wasserstand weiter. So wird es für die Landwirtschaft und die Menschen knapp. Die Region ist trockener als Deutschland, das wissen wir von Reisen und Aufenthalten.

Aktuell ist zu beobachten, dass die Wälder aussehen als wäre es Herbst, die Bäume lassen Blätter fallen, weil es zu wenig Wasser gibt und die Strategie eine Art Energiesparmodus ist. Doch Bäume, die im Sparmodus funktionieren, sind geschwächt, das macht sie auch wesentlich anfälliger für Schädlinge. Die Trockenheit ist nicht neu, sie steigert ihre Auswirkungen langsam. Inzwischen sind es mehrere Jahre mit mäßigem bis wenig Niederschlag und nun haben wir eine Dürre.

Aber nicht nur die Bäume leiden, alle anderen Pflanzen auch. Im vergangenen Winter gab es viel weniger Pilze, dabei ist die Sierra de Aracena zum Beispiel für ihre Pilze berühmt. Theoretisch gibt es in dieser Region viele verschiedene Pilze, die sonst nicht existieren. Viele Kräuter und Heilpflanzen, die im Naturschutzpark wild wachsen, werden aktuell nur in ganz geringer Zahl gefunden. Natürlich benötigen auch sie Wasser und Niederschlag zum Wachsen. Das hat auch auf die Tierwelt seine Auswirkungen. Wir leben schließlich alle in einem Ökosystem.

Meer, Wellen und Sonnenuntergang: Besinnliche Momente © D.S. Felix 2015
Meer, Wellen und Sonnenuntergang Besinnliche Momente © D.S. Felix 2015

Nahrungsmittel

Wasser ist zunächst selbst ein Nahrungsmittel. Natürlich Fische und Meeresfrüchte, genauso wie auch Algen leben im Wasser und dienen ebenso unserer Ernährung. Ohne Wasser wächst nichts, jede Pflanze und jedes Lebewesen benötigen zum Überleben und Wachsen Wasser. Ein Großteil unserer Nahrung besteht aus Wasser oder bedarf Wasser zur Herstellung. Wir alle wissen, wie wichtig sauberes Trinkwasser ist und welche Probleme entstehen können, wenn es dieses nicht gibt. Das ist zumindest ein theoretisches Wissen.

Klima

Es gibt unzählige Meeresstömungen, wie beispielsweise den Golfstrom, die unser Klima beeinflussen. Aktuell ist zu beobachten, dass der Golfstrom seinen Verlauf ändert und das macht sich in unserem Klima bemerkbar. Aber Wasser wird auch gezielt eingesetzt, um das Klima zu verändern, in Städten wie Sevilla im Süden Spaniens gibt es Wasserläufe in egen Gassen, Brunnen und Wasserspiele, welche die nähere Umgebung abkühlen und auch in den heißen Sommermonaten angenehm machen. In Cafés und Bars gibt es einen Spray mit Wasser, um die Temperatur angenehm zu gestalten.

Wasser ist eine Kraft

Aber nicht nur Leben, sondern auch eine enorme Kraft ist Wasser. Am Meer kann man diese unbändige wilde Kraft spüren, die Wasser hat. Das Salzwasser von Meeren mag zwar kein Trinkwasser sein, aber es bringt Leben und ermöglicht unser Leben in weit mehr Arten, als wird uns bewusst sind.

Transport, Management und Energieerzeugung

Es gibt viele verschiedene schiffbare Wasserwege zum Transport von Waren. Neben Flußläufen wurden auch die Meeresströmungen seit Menschengedenken für den Transport genutzt. Wasserstraßen bilden einen wesentlichen Anteil unserer Transportwege rund um die Welt. China könnte nicht so viele Produkte absetzen, wenn es keine Kontainerschiffe gäbe. Da, wo es unzureichende Wasserwege gibt, wurden sie kanalisiert. Eines der größten und prestigereichsten Projekte ist der Suez-Kanal, aber es existieren viele weitere Beispiele. Technisch ist das faszinierend.

Rein technisch hat es im Laufe der Geschichte viele Erfindungen gegeben, um mit dem Wasser zu haushalten, das heißt, Staudämme, Wehre, Mühlen, genauso wie Brücken und beispielsweise Turbinen zur Stromerzeugung wurden erfunden, entwickelt und gebaut, um dem Wasser Herr zu werden. Aus der Geschichte wissen wir, dass die Beherrschung von Wasser im Zweistromland genauso im alten Ägypten zu der jeweiligen Hochkultur beigetragen hat. Heute nutzt man Strömungen und Wasserbewegung zur Erzeugung von Strom. Aber wenn die Fließgeschwindigkeit oder der Wasserspiegel sinkt, dann wird auch weniger Strom hergestellt, Schiffe können nicht mehr so viel transportieren, keinere Schiffe mit weniger Tiefgang müssen eingesetzt werden, um nur einige wenige Folgen zu nennen.

Zerstörung durch zu viel Wasser

Ein Aspekt, der auch immer wieder zu Tage tritt, ist dass Wasser auch zerstörerisch sein kann, hier ein paar Beispiele: Überschwemmungen, Fluten, Starkregen, Platzregen… Klar, wir alle erinnern uns an die Bilder aus dem Ahrtal, ähnliche Bilder der Zerstörung werden regelmäßig aus Indien und Asien gezeigt. Aber auch in Europa wird die Zerstörung durch Wasser stärker. Fruchtbarer Boden wird abgetragen und weggespült.

Wassermangel

Doch was passiert, wenn wir einen Wassermangel erleben? Alles ändert sich. Die Wüstenbildung ist eine der drastischsten Folgen des Wassermangels und er zerstört Ökosysteme und Leben auf nachhaltige Art und Weise. Der Lebensstandard ist plötzlich für die Einen bedroht und für Andere in Frage gestellt. Zunächst werden die finanziellen Verhältnisse darüber entscheiden, ob der Wassermangel eine Auswirkung auf uns persönlich hat oder nicht. Aber mal ehrlich, wenn es trockener wird, die Landschaft verwüstet, dann wachsen Pflanzen ausschließlich dank künstlicher Bewässerung.

Problematisch ist in diesem Zusammenhang natürlich, dass auch Nutzpflanzen bewässert werden müssen, um zu wachsen und dem Verzehr zugeführt werden können. Das ist sehr teuer und nicht nachhaltig. Sicher, es ist möglich auf andere Pflanzen auszuweichen, neue Kulturen zu züchten und auf diese Art einen Ausgleich zu schaffen.

Aber die Situation kann schlimmer werden, nämlich dann, wenn das Trinkwasser knapp wird. Eine weitere Verschlechterung wäre, ein Abfall oder Absinken der Wasserqualität. Der Zusammenhang ist schnell hergestellt, unsere Kultur und Zivilisation ist erst das, was sie ist, durch sauberes Trinkwasser, weil es uns vor Krankheiten und Problemen verschiedenster Art schützt. Es ist in unserem Sinne Wasser mehr Wert zu schätzen.

Trockenheit und Dürre

Ohne Wasser kann es kein Leben geben. Das Ökosystem bricht in sich zusammen, verschiedene Schädlinge können sich ausbreiten und größt möglichen Schaden anrichten, weil die Vegetation schon geschwächt ist. In vielen Ländern unter anderem beispielsweise Deuschland kann man beobachten, dass nach mehreren zu trockenen Jahren Baumbestände von Pilzen oder anderen Schädlingen befallen werden und dementsprechend geällt werden müssen.

Wir müssen eine Strategie entwickeln, wie wir trotz veränderter Verhältnisse immer genügend Wasser zur Verfügung haben. Sauberes Trinkwasser ist mit Sicherheit ein Luxus, aber es darf nicht zu einem exklusiven Gut für die Wenigen werden, es muss allen Menschen in ausreichendem Maß zugänglich sein und bleiben. Wie das zu schaffen sein wird, ist noch nicht abschließend geklärt, wird es sicher kaum je geklärt werden können.

Abschließende Worte

Nachdem ich viel mehr geschrieben habe, als ich vorhatte, werde ich in folgenden Beiträgen näher auf meine Fotos eingehen…

Der Mai macht alles neu

Nachdem Facettenauge länger geschwiegen hat, möchte ich nun mit meinen Projekten wieder stärker nach draußen gehen. Dieser Blog existiert seit 2010 und hat schon mehrere grundlegende Veränderungen und Entwicklungen mitgemacht. Jetzt kommt es folgerichtig zu einer weiteren grundlegenden Veränderung.

Neue Schreib-Projekte

In Zukunft wird es hier bei Facettenauge wieder stärker um meine schriftstellerische Tätigkeit gehen. Ganz konkret heißt das, dass ich einerseits mein Schreibprojekt mit dem Titel „OHNE“ und andererseits meine Gedichtsammlung „Facetten den Ausnahmezustandes“ näher vorstellen möchte. Die Gedichtsammlung wird mit Fotos von mir abgerundet.

Themen der Gedichtsammlung und des Romans

Die beiden Schreibprojekte ergänzen sich gegenseitig. Die behandelten Themen reichen von Freiheit über Bildung bis hin zu Kultur. Während der Roman mehr an eine Streitschrift erinnert und schon lange vor der Corona-Pandemie begonnen wurde, sind die Gedichte ausnahmslos erst während derselben entstanden. Die Fotos sind parallel entstanden und befassen sich thematisch auf die eine oder andere Art mit Wasser.

Spiel mit den Elementen © Facettenauge 2015
Spiel mit den Elementen © Facettenauge 2015

Absicht hinter der Veränderung meines Blog

Mein Ziel ist es, einerseits auf mein Tun aufmerksam zu machen und andererseits natürlich auch mögliche neue Leser zu gewinnen. Ich möchte Euch alle da draußen neugierig auf die Gedichtsammlung und den Roman machen.

Neu, immer wieder neu

Das Leben ändert sich und so verändern wir uns im Laufe der Zeit. Das passiert einerseits ganz ohne unser dazutun und andererseits auch von uns beeinflusst. Es ist eine Entwicklung und die kann hier in diesem Blog seit über 10 Jahren begleitet und verfolgt werden. 

Die Stadtpflanze wurde umgetopft, jetzt lebe ich schon über ein Jahr auf dem Lande. Parallel dazu erleben wir alle die Corona-Pandemie mit den unterschiedlichsten Auswirkungen. Im Blog spiegelt sich das auch stark wieder, da gibt es seit geraumer Zeit Artikel und Posts zu Homeoffice und Achtsamkeit, dazu gibt es eine zweite Reihe an Artikeln unter der Überschrift Gelesen, da werden Bücher, die ich gelesen habe kommentiert. Nun wird noch ein Tagebuch der unbeachteten Kleinigkeiten dazukommen. Hier werden Gedanken, Erlebnisse und Beobachtungen aus dem Alltag aufgegriffen und auch fotografisch wiedergegeben werden. 

Linares de la Sierra
Linares de la Sierra – El valle escondido

In diesem Sinne auf nach Linares de la Sierra. Der Ort Linares de la Sierra befindet sich in Spanien, genauer gesagt in der andalusischen Provinz Huelva und da wiederum in einem versteckten Tal ganz in der Nähe von Aracena. Also, ich befinde mich hinter sieben Bergen bei den sieben… 

Auch die wenigen Bewohner des Tals nennen dieses: „El valle escondido“, zu Deutsch, das versteckte Tal. Viele der Bewohner sind schon älter, ein typisches Phänomen in Dörfern, nicht nur in Andalusien. Trotzdem gibt es eine Schule für die Kinder des Ortes. Auch sonst gibt es eine Menge, es gibt drei Bars, zwei Geschäfte, eine Bäckerei, eine Apotheke und auch eine Krankenstation. Es gibt auch ein Hamam, Gästezimmer und Ferienhäuser. Das Internet ist gut und was die Infrastruktur angeht, kann man wirklich nicht klagen. 

Vor der Corona-Pandemie gab es viel Tourismus, Tagestouristen genauso wie spanische, als auch internationale Besucher. Es mag auch überraschen, dass es hier viele Menschen aus dem europäischen Ausland gibt, Deutsche, Engländer, Franzosen und Holländer sind mir bekannt. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass es eine beachtliche Anzahl an Personen gibt, die über Mallorca hierher gekommen sind, wie das kommt, ist mir noch nicht bekannt. 

Was sind Grundbedürfnisse?

Gerade in schwierigen Zeiten stellt man sich immer wieder die Frage, was man wirklich braucht. Was ist ein Grundbedürfnis? Worauf kann man verzichten? Diese Entscheidung wurde nun im Rahmen der Corona-Pandemie von Seiten der Regierung und in Bezug auf Buchhandlungen neu gestellt. Sind Buchhandlungen ein Grundbedürfnis, viele Menschen werden vielleicht sagen, dass Buchhandlungen nicht so wichtig sind. 

Es ist mit Sicherheit eine gute Sache, dass es einheitliche Regeln geben soll. Eine „Notbremse“ für den Fall, dass es eine höhere Inzidenz als 100 gibt. Das heißt, überschreite an drei aufeinander folgenden Tagen die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen den Schwellenwert von 100, so sollen dort zusätzliche verhältnismäßige Maßnahmen gelten. Die geplanten Änderungen im Infektionsschutzgesetzes müssen aber noch von Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden. Für den Einzelhandelwerden Änderung im Infektionsschutzgesetzes im Falle derBundes-„Notbremse“ angekündigt, alle Ladengeschäfte bleiben für den Kundenverkehr geschlossen, ausgenommen sind unter bestimmten Bedingungen Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, ebenso Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte und Gartenmärkte. 

Buchhandlungen bleiben also nach Medienberichten offen. Abstandsregeln und Maskenpflicht genauso wie Raumgröße müssen eingehalten werden, auch müssen die Geschäftszeiten außerhalb der Ausgangssperre liegen. Nichts desto trotz ist es eine große Erleichterung, dass Buchhandlungen weiter öffnen dürfen, sie haben eine wichtige kulturelle Rolle und auch einen Bildungsauftrag in der Gesellschaft.

Homeoffice, arbeiten von Zuhause (4)

Hierbei hilft es einen Arbeitsplan zu erstellen, der auf die innere Uhr abgestimmt ist.  Langschläfer und Frühaufsteher haben zu unterschiedlichen Zeiten das optimale Leistungsvermögen. Jeder Mensch hat seine eigenen Phasen, in denen er am produktivsten ist. Arbeiten Sie mit Ihrem eigenen Biorhythmus und nicht gegen ihn, stimmen Sie Ihren Plan darauf ab. Das macht leistungsfähiger und unterstützt die Gesundheit.Ein gutes Ritual sind feste Arbeitsphasen. Beim Erkennen hilft es alle Tätigkeiten schriftlich festzuhalten und dann bewusst darüber nachzudenken, um eine verbesserte oder optimierte Routine zu entwickeln. 

Hier noch in Stichwortform ein paar Tipps für Routinen und einen besseren Workflow für eine höhere Produktivität:

Setzen Sie sich klare Ziele. 

Nutzen Sie für wiederkehrende Aufgaben standardisierte Arbeitsweisen.

Selbstmanagement: Arbeiten Sie organisiert, beispielsweise mit To-Do- Listen, um den Überblick zu behalten. Es gibt Apps, die dabei helfen. 

Arbeiten Sie eine Aufgabe nach der anderen ab. Beim Multitasking kann man sich verzetteln.

Nutzen Sie Weiterbildungsmöglichkeiten, wie e-Learning. 

Feierabend hilft ebenfalls erfolgreich zu sein. Schalten Sie den Computer und das Licht im Büro aus und verabschieden Sie sich mental von der Arbeit. 

Nutzen Sie den Feierabend auch zur Entspannung. 

Ein weiterer Aspekt ist Ihre Gesundheit, nur ein gesunder Körper und Geist kann optimal arbeiten. Das ist eine allgemeingültige Wahrheit. Aber besser noch, man kann aktiv Einfluss auf die eigene Gesundheit nehmen. Tun Sie es! Es wird sich für Sie auszahlen. 

Legen Sie beim Arbeiten regelmäßig Pausen ein. Vielleicht hilft ein Powernap, eine Siesta oder einfach ein paar entspannende Übungen. Auch Bewegung kann einen Gegenpol zur Arbeit im Sitzen schaffen, ein kurzer Spaziergang ermöglicht es Ihnen Energie für die nächsten Aufgaben zu sammeln. Nicht nur der Körper, sondern auch der Geist funktioniert mit Bewegung besser. Genauso wichtig wie Bewegung ist es den Körper mit Nahrung und Flüssigkeit zu versorgen. Es gibt viele Ratschläge, welche Getränke und Snacks gesund sind und die nötige Energie geben. Für das Mittagessen sollte man sich genauso Zeit nehmen wie für das Frühstück. Wichtig ist, dass Sie bewusst essen und trinken. 

Ganz allgemein muss festgestellt werde, dass es oft hilft Dinge bewusst zu machen. Das gibt genauso für die Ernährung, Bewegung wie für die Arbeit, tun Sie es bewusst und gezielt. Auf diese Art und Weise können Sie im Homeoffice Zeit sparen und mehr in weniger Zeit erledigen und schaffen. Es liegt an jedem einzelnen sich seine Arbeit mit Arbeitsumgebung in einen gesunden Lebensstil einzupassen. Im Homeoffice müssen Sie das alles selbst bestimmen und organisieren, das ist Ihre Entscheidung. Suchen Sie sich einfach die Tipps aus, die am besten zu Ihnen passen und gestalten Sie Ihr optimales Homeoffice!

Homeoffice, arbeiten von Zuhause (3)

So wie der Raum einige Bedingungen erfüllen sollte, muss es auch die Einrichtung. Klar, mal einen Tag auf dem Sofa zu arbeiten, das geht, es darf aber keine Dauerlösung sein. Denn auf Dauer leidet die Arbeit genauso wie Sie. Am besten arbeiten Sie am Schreibtisch. Deshalb der Rat legen Sie auf die Wahl von Schreibtisch und Schreibtischstuhl großen Wert. Es ist gut die Haltung zwischendurch zu wechseln, selbst für ein paar Minuten, denn es entlastet den Körper. Die Sitzhöhe sollte so gewählt sein, dass die Füße ganz auf dem Boden stehen und mit den Knien im rechten Winkel sind. Berührt der Rücken die Lehne, sollte zwischen dem vorderen Sitzrand und den Kniekehlen noch etwa eine Handbreit Platz bleiben. Stellen Sie die Lehnen so ein, dass die Unterarme entspannt auf den Armstützen liegen, ohne den Rücken zu krümmen. Auch der Tisch sollte sich etwa auf einer Höhe mit den Ellenbogen befinden. Zur Einrichtung gehört heute auch die Technik mit der Internetverbindung. Sind diese unzuverlässig, zehrt das schnell an den Nerven, der Motivation, wie auch der Produktivität. Die Tastatur und ein guter Bildschirm gestalten die Arbeit angenehmer. Je nach Platzangebot kann es sinnvoll sein einen zweiten Bildschirm anzuschaffen. Dort können Briefings und Rechercheergebnisse geöffnet liegen, während auf dem zweiten Bildschirm an einem Dokument gearbeitet wird. Das erspart ständiges Wechseln zwischen Programmen und Tabs. Außerdem sollte auf das Kabelmanagement geachtet werden, nicht nur wegen der Beinfreiheit, es sorgt indirekt auch für Ordnung im Kopf und beim Arbeiten. 

Produktivität hängt aber auch stark mit dem richtigen Mind-Set und Routinen zusammen. Deshalb jetzt diesbezüglich ein paar Ratschläge, um produktiv zu bleiben. Viele Menschen sehen in Routinen Langeweile, sie gehören jedoch unbedingt zur erfolgreichen Arbeit im Homeoffice. Setzen Sie sich deshalb selbst klare Regeln und strukturieren Sie Ihren Arbeitstag, gemäß Ihrer persönlichen Bedürfnisse. 

Homeoffice, arbeiten von Zuhause (2)

Hier ein paar allgemeingültige Regeln, um stressfrei und gesund im eigenen Büro zu arbeiten: 

Kommunizieren Sie jedem, dass Sie arbeiten, vielleicht hilft es Mitbewohnern und Familie, wenn sie wissen, dass Sie Ihre Pause von xxx bis xxx machen und dann ansprechbar sind. 

Tragen Sie Arbeitskleidung. Das ist mental eine große Hilfe, testen Sie es, Sie werden überrascht und begeistert sein. Kleider machen wirklich Leute. 

Ablenkungen gilt es zu minimieren, schauen Sie sich an Ihrem Arbeitsplatz um und entscheiden Sie, was is nötig und was ist Ablenkung. Es gibt vielfältige technische Hilfsmittel, um die Konzentration zu verbessern, wählen Sie diese bewusst aus. Selbst Lärmschutz in Form von Kopfhörern oder Ohropax kann sinnvoll sein. 

Aber damit Sie im Homeoffice erfolgreich arbeiten können, sollten Sie den Arbeitsplatz auch richtig einrichten und ausrüsten. 

Wenn möglich sollte es eine räumliche Trennung von Arbeit und Freizeit geben, ideal wäre ein eigenes kleines Büro. Doch, das ist nicht immer möglich und gerade jetzt in der Corona-Pandemie schwierig. Versuchen Sie sich eine kleine Büroecke oder einen Sitzplatz einrichten. So stimmen Sie sich geistig auf die Arbeit ein. Der Schreibtisch sollte auch gut positioniert werden, da spielen persönliche Vorlieben eine große Rolle. Achten Sie immer auf den Lichteinfall und gute Lichtverhältnisse am Arbeitsplatz. Sind Sie Linkshänder oder Rechtshänder, wo steht der Computerbildschirm… Tageslicht ist sicher ideal, aber es gibt auch gutes künstliches und indirektes Licht, machen Sie sich bewusst, dass man in einem dunklen Umfeld schneller ermüdet. Es gibt tolle Lösungen, die nicht viel Geld kosten. Neben dem Licht muss die Belüftung berücksichtigt werden, Lüften Sie gezielt, auch im Winter oder bei schlechten Wetterverhältnissen. Vielleicht mögen Sie Pflanzen, dann nutzen Sie dieses zur Verbesserung der Raumluft. Frische Luft steigert die Produktivität. 

Gelesen, ein Kommentar 3

Mode und andere Neurosen von Katja Eichinger

Lesen macht Spaß und ab und an stolpere ich über einen Titel, der mich anspricht und dann lese ich das dazugehörige Buch einfach. Gut, ehrlich gesagt, gucke ich vorher noch kurz rein. Aber ich mache vor kaum einem Thema halt. 

Ich bin keine fashion victim, Kleidung soll meiner Meinung nach bequem, praktisch und auch ein bisschen chic sein. Gerade im letzten Jahr mit der Corona-Pandemie habe ich kaum Kleidung gekauft, ich bin noch nicht mal in Geschäfte gekommen, um Kleidung zu kaufen. Bei genauerer Betrachtung folge ich einigen Ideen, die mir selbst eigentlich nicht so wirklich bewusst sind, so trage ich lieber Naturfasern als Kunstfasern, aber hey der Titel: Mode und andere Neurosen ist genial. 

Und dann habe ich in einer Fernsehshow den Titel von Katja Eichinger’s Buch gehört: Mode und andere Neurosen. Das hat sich interessant angehört, also habe ich es dann gleich gegooglet und auch als ebook gekauft. Mir war nicht wirklich bewusst, was mich erwartete. Und, was ich als oberflächliche Unterhaltung gehalten hatte, entpuppte sich als ein höchst amüsanter Zeitvertreib, ein bisschen Klatsch und Tratsch mit Gedanken und Ideen mitreißend erzählt. Es beleuchtet Mode in einer neuen Art und Weise, es denkt in persönlichen Geschichten, die essayistisch daherkommen laut über Mode nach. Es war sehr unterhaltsam ihre Essays zu lesen und ist mit Sicherheit eine Empfehlung wert. 

Homeoffice, arbeiten von Zuhause (1)

Wie kann man von zuhause aus erfolgreich arbeiten? Diese Frage stellen sich aktuell viele Menschen. Da es mir dabei nicht an Erfahrung mangelt, ich arbeite seit je her viel von zuhause aus, möchte ich einige Einblicke und auch Tipps geben. Es ist einerlei, ob Sie wegen der Corona-Pandemie oder als Freelancer von zuhause aus arbeiten. Aktuell arbeiten viele Menschen im Homeoffice und denen möchte ich mit ein paar Ratschlägen helfen, diese Aufgabe erfolgreich zu meistern. 

Es hat auch Vorteile, nicht täglich zur Arbeit fahren zu müssen, längere Strecken zu pendeln oder ein separates Büro anzumieten. Hier also zunächst einige Vorteile und auch Nachteile vom Homeoffice. Ein Vorteil ist sicher, das die Arbeit bei freier Zeiteinteilung erledigt werden kann. Es gibt auch eine Zeitersparnis, weil kein nennenswerter Arbeitsweg vorhanden ist. Klar, lange Arbeitswege und Rush Hour gibt es zuhause nicht. Das erleichtert es eine gute Work-Life-Balance zu gestalten. Die Arbeitsumgebung kann selbst gestaltet werden, wodurch die Arbeit leichter von der Hand geht. All das kann den Stress stark mindern. 

Richtig, es kann den Stress mindern, muss es aber nicht, denn es gibt einige Fallen. Vielleicht fehlen die Sozialkontakte und weniger Small talk, es wird schwieriger einfach mal den Kollegen um Rat zu fragen. Das kann die Arbeitsmotivation negativ beeinträchtigen. Statt Kollegen und Vorgesetzten gibt es Haushalt, Familie oder Mitbewohner, so kann mit Kleinigkeiten die Arbeitszeit unbemerkt schrumpfen. Hier kann nur mit strikter Selbstdisziplin gegen gehalten werden. Was kann man da nur tun, nun, hier folgern einige Ratschläge. 

Um stressfrei im Homeoffice zu arbeiten benötigt man eine passende Umgebung. Es ist schlicht eine Tatsache, dass die Arbeit besser von der Hand geht, wenn man sich wohlfühlt. Also, gestaltet man den Arbeitsplatz bewusst und schafft so eine passende Atmosphäre. Sowohl die Atmosphäre als auch die Funktionalität sind wichtig. 

Gelesen, ein Kommentar 2

Normal People und Conversations with Friends by Sally Rooney

Das Buch Normal People von Sally Rooney habe ich vor geraumer Zeit gelesen, es hat mich nicht besonders beeindruckt, ehrlich gesagt, ich hatte es völlig vergessen. Selbst als wir im Buchklub vom American Women’s Club of Seville Conversations with Friends gelesen haben, habe ich mich nicht erinnert. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich Titel von Filmen gerne vergesse, bei Büchern ist das eigentlich weniger der Fall. Wie ich mich dann doch wieder an das Buch erinnert habe? Die Antwort ist ein wenig überraschend, durch die Serie. MeinPartner hat Normal People einen Abend einfach angestellt und da kam die Erinnerung direkt. Also, habe ich meinen Kindle befragt und siehe da, ich hatte das Buch gelesen und ich erinnerte mich. Buch und Serie erzählen die Geschichte von einem Päarchen, eigentlich ganz banal und dann doch auch nicht. Denn klar, wir alle mussten erwachsen werden, den eigenen Weg suchen und das ist eben nicht immer so einfach und klar. Es gibt immer das, was wir wissen und sehen und dann noch viele andere Perspektiven. Wunsch und Wirklichkeit sind eben nicht schwarz und weiß, sondern kommen in vielen Abstufungen daher. Die Autorin gibt das sprachgewandt wieder. Es ist beeindruckend wie einfach und leicht ihr das scheinbar gelingt ohne dabei profan zu werden. Sie schreibt mit einer Leichtigkeit und Klarheit, die ich bewundere. 

So wie die Autorin in Normal People die Geschichte von einem Päarchen, das von der Schule zur Universität kommt und mit seinen Gefühlen umzugehen lernt, schildert, erzählt sie in Conversations with Friends von einer Studentin und ihrem Leben. Und wieder stehen Selbstdarstellung und Fremddarstellung, von dem, was die Protagonistin weiß, erkennt und sieht im Gegensatz zu dem, was die anderen von ihr wissen und wie sie sie sehen, einander gegenüber. Das Problem besteht darin, dass sie sich gegenüber stehen und nicht miteinander kommunizieren. Beide Hauptdarsteller sind überdurchschnittlich intelligent und studieren erfolgreich an der Universität, und doch sind sie unfähig mit ihrer Liebe zueinander umzugehen. Ein Problem schein mangelnde Selbstsicherheit oder anders ausgedrückt Unsicherheit. Damit trifft sie den Nagel auf den Kopf.