Feste und Traditionen in Zeiten von Corona

Es gibt unzählige Feste und Feiern, zudem Traditionen und Bräuche, die zu unserer Kultur gehören und unsere Kultur auch ausmachen. Diesen Gepflogenheiten aufgrund der Corona-Pandemie nicht nachkommen zu können ist ein eindeutiger Einschnitt, den wir wahrnehmen, aber die Traditionen und Feste  werden diese Pandemie überleben. 

Dazu gehört es auch, dass wir erkennen und verstehen, dass das aktuelle Vorgehen unsere Tradition und Kultur angreift. Wir wissen wie wichtig das Brauchtum für unseren Alltag und unsere Identifikation ist. Darum geht es, wenn darüber verhandelt wird, ob bestimmte Feste wie Karneval, Fastnacht, das Oktoberfest oder beispielsweise Weihnachtsmärkte stattfinden. Denn klar, der Corona-Virus ist eine Bedrohung und dementsprechend muss verantwortlich gehandelt werden. Das heißt, wir müssen als Gesellschaft auf die schwachen Mitglieder Rücksicht nehmen. 

Das ist nicht neu, wir müssen immer wieder verhandeln, was getan werden muss und was vermieden werden muss, damit wir als Gruppe zusammenleben können. Das ist oft nicht leicht und in Anbetracht einer Gefahr, wie einem unsichtbaren Krankheitserreger sicher schwierig zu vermitteln. Zumal auch viele Informationen kursieren, die nicht gesichert gelten. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass wir derartige Situationen schon öfter gemeistert haben. 

Das zeigt, dass es in der Geschichte ab und an zu einem Aussetzen der Traditionen und Bräuche gekommen ist, diese dadurch aber nicht verschwunden sind. Es sind ja auch Traditionen, weil sie den Menschen wichtig sind. Nichts desto trotz ist es wichtig diesen Vorgang öffentlich zu diskutieren und klar zu machen worum es geht. Das Ziel ist nicht die Kultur, Tradition oder einen Brauch zu unterbinden, sondern Menschen zu schützen. Derzeit wissen wir noch zu wenig über das Virus und müssen deshalb davon ausgehen, dass es zu weiteren Wellen kommt, die unter Umständen verheerender sein können. 

Damit Feste und Traditionen auch dann noch gefeiert werden, wenn die Corona-Pandemie und das Virus unter Kontrolle sind, müssen wir jetzt mit Bedacht handeln. 

Minimalismus oder Ausmisten

Wünschen Sie sich aus dem einen oder andern Grund Veränderungen, sind Sie vielleicht ganz allgemein unzufrieden, möchten Sie etwas verändern, wissen aber nicht so recht wo oder wie beginnen? Mancher mag sich nach einem Minimalismus sehen, aber auch Ausmisten kann die gewünschte Veränderung bringen. 

Wir stammen von Jägern und Sammlern ab. Das müssen wir als Fakt akzeptieren. Wir kennen es alle, ein Schnäppchen erfreut uns immer und wir greifen dann auch gerne zu. 

Trotzdem ist es ab und an nötig, all die Sachen, die wir besitzen durchzusehen und auszumisten bzw. einige Dinge wegzutun. Es gibt immer einige Dinge, die wir aus dem einen oder anderen Grund nichtmehr benötigen oder nutzen. Das klingt doch richtig und vernünftig, oder? 

Sicher, es macht Sin immer wieder eine Bestandsaufnahme zu machen. Wenn wir das nicht tun, dann vergessen wir viele Dinge, die wir haben, aber nicht nutzen und dann sammelt sich im Laufe der Zeit immer mehr Ballast um uns herum an. 

Traditionell gibt es den so genannten Frühjahrsputz, es mag überraschen, aber derartige Bräuche gibt es in der einen oder anderen Form in allen zivilisierten Kulturen. Sinn und Zweck ist es alte und verbrauchte Dinge zu entsorgen, dazu wird alles gereinigt und neu geordnet. 

Passend zum Frühjahrsputz gibt es im Spätherbst vor dem Winter das Sammeln und anlegen von Vorräten, das mit einem Erntedankfest begangen wird. Diese Tradition hat heute an Bedeutung verloren, aber auch sie gibt es noch. 

All diese Sitten und Gebräuche helfen uns dabei unser Zuhause immer der aktuellen Situation anzupassen. Das sorgt auch dafür, dass wir immer im Jetzt und Hier sind. 

Persönlich gehe ich jedes Jahr zwei Mal meinen Kleiderschrank durch, einmal im Frühjahr und einmal im Herbst. Da wechsle ich den Schrankinhalt. Dabei schaue ich mir jedes Kleidungsstück an, prüfe, ob es noch passt und auch in Ordnung ist. Was ich nicht mehr anziehe oder Mängel aufweist, fliegt raus. 

Ehrlich gesagt empfinde ich das immer als befreiendes Moment. Denn neben Platz für neue Kleidung schaffe ich auch ein Bewusstsein für das, was ich habe. Ich sehe welche Dinge mich glücklich machen und welche es nicht mehr tun. Aber es zeigt mir oft auch, welche Menschen mir lieb und teuer sind, weil mir Erinnerungen an sie oder von ihnen in die Hände fallen. In anderen Worten, es gibt mir eine Wertschätzung von dem, was ich habe. Diesen Prozess wiederhole ich  in allen Bereichen: Küche, Bad, Büro…

Um ehrlich zu sein gelingt mir das Ausmisten in einigen Bereichen besser als in anderen. Jeder, der das versucht, wird etwas Ähnliches feststellen. Das ist so und das sollten wir so akzeptieren. Das ist kein Problem. 

Aktuell durchleben wir eine Zeit, die für viele Menschen von Unruhe und zahlreichen Veränderungen gekennzeichnet ist. Das Leben und in diesem Zusammenhang viele Angewohnheiten haben sich im Zuge der Corona-Pandemie zum Teil stark verändert. Natürlich möchten wir diese Veränderungen auch irgendwie nach außen hin für uns und andere sichtbar machen. 

Wir sind verstärkt Zuhause, verbringen viel Zeit drinnen, dementsprechend tragen wir andere Kleidung. Freizeitkleidung und auch Pyjamas werden verstärkt getragen und auch gekauft, aber im Gegenzug werden andere Kleidungsstücke entsprechend weniger benutzt. Das ist so, aber was Sie daraus machen ist Ihre Entscheidung. Sie können diese neue Bequemlichkeit umarmen oder Zuhause Ihren eigenen Stil leben. 

Mein Rat ist in diesem Zusammenhang immer, tun Sie was sich gut für Sie anfühlt. 

Homeoffice einrichten – so gelingt es!

Homeoffice ist in aller Munde. Klar, im Zuge der Corona-Pandemie hat sich einiges im Alltag und im Berufsalltag verändert. Hier möchte ich heute über Homeoffice sprechen.

Ein Resultat ist beispielsweise, dass nun Homeoffice als eine gute Möglichkeit angesehen wird, um unter Einhaltung von Social Distancing und gefahrlos weiter der eigenen Arbeit nachzugehen. Damit das gelingen kann ist natürlich ein Büro in den eigenen vier Wänden erforderlich. Wenige Angestellte verfügen über ein Arbeitszimmer Zuhause und sind dementsprechend schlecht vorbereitet. Doch die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, das wir uns schnell arrangieren können. Aber, sich arrangieren bedeutet nicht, dass es ein wünschenswerter Zustand ist, es ist und bleibt ein Provisorium. 

Ein großes Hindernis für viele Angestellte im Homeoffice ist, dass sie nicht alleine im Homeoffice sind, eine Familie mit zwei schulpflichtigen Kindern muss also theoretisch zwei Büros einrichten und eine Schule. Klar, was für die Erwachsenen Homeoffice ist, ist für die Kinder und Schüler Homeschooling. In anderen Worten, eine vier-köpfige Familie benötigt vier Computer und vier Arbeitsplätze, die im Idealfall so getrennt sind, dass ein Arbeiten und die Kommunikation mit Kollegen möglich ist. Welches Zuhause kann das leisten? Richtig wenige. 

Nun gut, die Schule kann vielleicht im Kinderzimmer eingerichtet werden, das ist besonders dann eine Lösung, wenn das Kind schon vorher dort einen Arbeitsplatz hatte, um beispielsweise Hausaufgaben zu machen. Nötig ist dazu ein Schreibtisch mit entsprechendem Stuhl und ganz wichtig Licht. Dieser Platz kann mit einem Computer und Internetanschluss aufgerüstet werden, damit das Homeschooling Platz findet. Jetzt fehlt dann nur noch ein Lehrer oder engagierte Eltern, die das Unterrichten mit den Lehrern aus der Schule gemeinsam stemmen können. 

Dann fehlen aber noch die Büros für die Eltern, auch hier muss Raum gefunden werden. Nötig ist ein Tisch mit Stuhl und auch hier ist ein Licht und ein Internetanschluss mit einem Computer bereitgestellt werden. Es ist dazu auch nötig, das der Raum genügend Privatsphäre, um beispielsweise Telefonate zu führen. Hilfreich ist es, um kontinuierlich gute Arbeit leisten zu können aber auch, dass der Arbeitsplatz nicht immer wieder aufgebaut und abgebaut werden muss. Hierbei gilt es auch zu berücksichtigen, dass es bestimmte Räume im Zuhause gibt, die für jeden jederzeit zugänglich sein sollten, dazu gehören Bad, Toilette und Küche. Um ein ungestörtes Arbeiten zu ermöglichen, ist es deshalb ratsam diese Orte nicht als Arbeitsplätze zu nutzen. 

Natürlich ist das nicht in allen Fällen möglich, dann hilft nur eine strenge Disziplin. Leider ist Disziplin nur schwer durchzuhalten. Das wird in den zahlreichen Videos deutlich, die im Internet kursieren, in denen Videokonferenzen gezeigt werden. Oft fällt ein Teilnehmer dadurch auf, dass er nur scheinbar korrekt gekleidet ist, oder der vermeintliche Tee wurde durch Wein ersetzt. 

Das zeigt ganz eindeutig, dass wir Neben der Einrichtung auch auf unser äußeres Erscheinungsbild achten müssen. Die Kleidung darf leger sein, aber es sollte weder in Pyjamas noch in Unterwäsche gearbeitet werden. Wir unterscheiden nicht umsonst zwischen Arbeitskleidung, Freizeitkleidung, Sportbekleidung und so weiter.  Jeder weiß, dass bestimmte Bekleidung auch ein entsprechendes Selbstverständnis verursacht, also tragen Sie Kleidung, die der Arbeit förderlich ist. 

Selbstdisziplin ist in jeder Hinsicht wichtig, das umfasst die persönliche Körperhygiene genauso wie die Kleidung und die Ordnung und Sauberkeit im Zuhause, aber auch der zu leistenden Arbeit. Homeoffice kann nur dann gelingen, wenn wir das berücksichtigen und beherzigen. Schaffen sie sich einen Raum, ein Auftreten und eine Routine, die ihre Arbeit fördern. Der Arbeitsalltag und der Familienalltag mit Zeit für all die Dinge, die wir machen müssen, möchten und wünschen muss nach wie vor organisiert werden, tun sie es, es ist nicht schwer und kann gelingen. Im Internet finden Sie vielfältige Anregungen, zur Organisation von Räumen, Zeit und eben auch Homeoffice, so gelingt es! 

Ein Resultat ist beispielsweise, dass nun Homeoffice als eine gute Möglichkeit angesehen wird, um unter Einhaltung von Social Distancing und gefahrlos weiter der eigenen Arbeit nachzugehen. Damit das gelingen kann ist natürlich ein Büro in den eigenen vier Wänden erforderlich. Wenige Angestellte verfügen über ein Arbeitszimmer Zuhause und sind dementsprechend schlecht vorbereitet. Doch die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, das wir uns schnell arrangieren können. Aber, sich arrangieren bedeutet nicht, dass es ein wünschenswerter Zustand ist, es ist und bleibt ein Provisorium. 

Ein großes Hindernis für viele Angestellte im Homeoffice ist, dass sie nicht alleine im Homeoffice sind, eine Familie mit zwei schulpflichtigen Kindern muss also theoretisch zwei Büros einrichten und eine Schule. Klar, was für die Erwachsenen Homeoffice ist, ist für die Kinder und Schüler Homeschooling. In anderen Worten, eine vier-köpfige Familie benötigt vier Computer und vier Arbeitsplätze, die im Idealfall so getrennt sind, dass ein Arbeiten und die Kommunikation mit Kollegen möglich ist. Welches Zuhause kann das leisten? Richtig wenige. 

Nun gut, die Schule kann vielleicht im Kinderzimmer eingerichtet werden, das ist besonders dann eine Lösung, wenn das Kind schon vorher dort einen Arbeitsplatz hatte, um beispielsweise Hausaufgaben zu machen. Nötig ist dazu ein Schreibtisch mit entsprechendem Stuhl und ganz wichtig Licht. Dieser Platz kann mit einem Computer und Internetanschluss aufgerüstet werden, damit das Homeschooling Platz findet. Jetzt fehlt dann nur noch ein Lehrer oder engagierte Eltern, die das Unterrichten mit den Lehrern aus der Schule gemeinsam stemmen können. 

Dann fehlen aber noch die Büros für die Eltern, auch hier muss Raum gefunden werden. Nötig ist ein Tisch mit Stuhl und auch hier ist ein Licht und ein Internetanschluss mit einem Computer bereitgestellt werden. Es ist dazu auch nötig, das der Raum genügend Privatsphäre, um beispielsweise Telefonate zu führen. Hilfreich ist es, um kontinuierlich gute Arbeit leisten zu können aber auch, dass der Arbeitsplatz nicht immer wieder aufgebaut und abgebaut werden muss. Hierbei gilt es auch zu berücksichtigen, dass es bestimmte Räume im Zuhause gibt, die für jeden jederzeit zugänglich sein sollten, dazu gehören Bad, Toilette und Küche. Um ein ungestörtes Arbeiten zu ermöglichen, ist es deshalb ratsam diese Orte nicht als Arbeitsplätze zu nutzen. 

Natürlich ist das nicht in allen Fällen möglich, dann hilft nur eine strenge Disziplin. Leider ist Disziplin nur schwer durchzuhalten. Das wird in den zahlreichen Videos deutlich, die im Internet kursieren, in denen Videokonferenzen gezeigt werden. Oft fällt ein Teilnehmer dadurch auf, dass er nur scheinbar korrekt gekleidet ist, oder der vermeintliche Tee wurde durch Wein ersetzt. 

Das zeigt ganz eindeutig, dass wir Neben der Einrichtung auch auf unser äußeres Erscheinungsbild achten müssen. Die Kleidung darf leger sein, aber es sollte weder in Pyjamas noch in Unterwäsche gearbeitet werden. Wir unterscheiden nicht umsonst zwischen Arbeitskleidung, Freizeitkleidung, Sportbekleidung und so weiter.  Jeder weiß, dass bestimmte Bekleidung auch ein entsprechendes Selbstverständnis verursacht, also tragen Sie Kleidung, die der Arbeit förderlich ist. 

Selbstdisziplin ist in jeder Hinsicht wichtig, das umfasst die persönliche Körperhygiene genauso wie die Kleidung und die Ordnung und Sauberkeit im Zuhause, aber auch der zu leistenden Arbeit. Homeoffice kann nur dann gelingen, wenn wir das berücksichtigen und beherzigen. Schaffen sie sich einen Raum, ein Auftreten und eine Routine, die ihre Arbeit fördern. Der Arbeitsalltag und der Familienalltag mit Zeit für all die Dinge, die wir machen müssen, möchten und wünschen muss nach wie vor organisiert werden, tun sie es, es ist nicht schwer und kann gelingen. Im Internet finden Sie vielfältige Anregungen, zur Organisation von Räumen, Zeit und eben auch Homeoffice, so gelingt es! 

Corona Etikette

Begrüßung in Zeiten der Corona-Pandemie

In Zeiten der Corona – Pandemie ändert sich vieles, unter anderem die Etikette rund um die Begrüßung und Grußgebärden. Es handelt sich bei der Begrüßung um eine Kultur, die über Grenzen hinweg funktioniert und Menschen einer bestimmten Kultur zuordnen lässt, das heißt es geht weit über die Zugehörigkeit im Kleinen hinaus. 

Wenn wir uns früher zur Begrüßung die Hand gegeben haben, da muss das heute zur Vermeidung einer Ansteckung unterlassen werden. Für viele Menschen fühlt sich das auch nach mehreren Monaten noch unangenehm an. Was kann man da machen, sich auf die asiatische Art leicht vor dem Gegenüber mit vor dem Oberkörper sich berührenden Händen verbeugen? Dazu werden die Hände mit der Innenfläche aneinandergelegt, dabei zeigen die Finger nach oben und dann werden die Hände vor das Herz geführt. Eine angedeutete Verbeugung bildet sicher in förmlichen Situationen eine gute Möglichkeit. Wer Yoga macht, kennt diese Begrüßungsgeste als „Namaste“, sie gilt als hygienisch und freundlich, zudem zentriert sie die Energien für das Treffen. 

Der Drang zur Berührung ist aber gegenwärtig, was kann man da tun? Es gibt diejenigen, die sich jetzt mit dem Ellenbogen berühren, um einen Körperteil, der nicht von den Viren befallen ist zu berühren. Der Gedanke ist löblich, aber wir niesen und husten jetzt in die Ellenbogenbeuge, das lässt diese Art der Begrüßung etwas fragwürdig erscheinen. Trotzdem, es ist positiv in Zeiten von Covid-19 auf ein Händeschütteln zu verzichten, das American Journal of Infection Control befürwortet den Elbow Bump (Ellenbogenberührung), weil es die Übertragung von Krankheitserregern zwischen Menschen erheblich reduziert. 

Andere jedoch wählen eine Art Füßeln, um sich zu begrüßen. Dies Art der Begrüßung wird als „Wuhan Shake“ bezeichnet und wurde schon bei Ausbruch der Corona-Pandemie verbreitet. Die sich begegnenden Menschen geben sich mit den Füßen einen Kick und reichen sich in der Luft symbolisch die Hände. Das mag fragwürdig erscheinen, aber es ist eine andere Art, die besonders unter jüngeren Leuten Anklang zu finden. 

Was ist eigentlich eine Begrüßung? Es ist zunächst ein Ritual, in dem wir dem Gegenüber zeigen, dass wir seine Anwesenheit bemerken und würdigen. 

Es dient einerseits dazu, um ein Gespräch oder eine Begegnung friedlich zu beginnen und andererseits eben auch dazu zu verdeutlichen, dass es um eine friedliche Begegnung geht. Damit soll Vertrauen geschaffen werden und man verdeutlicht dem Gegenüber, dass man die gesellschaftlichen Konventionen kennt und anerkennt. 

Außerdem wird zu erkennen gegeben, dass die Personen ihre soziale Stellung kennen, allerdings hat die Hierarchie stark an Bedeutung verloren. Trotzdem gibt es Begrüßungen und Grußworte, die in bestimmten Gruppen üblich sind und als Erkennungscode die Zusammengehörigkeit unterstützen. Durch seine Kenntnis und Anwendung weisen sich die Grüßenden als Angehörige der Gruppe aus und sondern sich von anderen Menschen ab. Beispielsweise gab es in mittelalterlichen Zünften gebräuchliche Handwerksgrüße, jedes Handwerk hatte seine eigene geheimgehaltene Begrüßungszeremonie. Fremde, die auf alle Fragen die richtigen Antworten entgegnen konnten, wurden in die Gemeinschaft aufgenommen. Das funktioniert in Abwandlung zum Teil bis heute. 

Umarmungen und Küsse zur Begrüßung sind natürlich aktuell Tabu. Es wird abzuwarten sein, ob sich sprachlich etwas an der Begrüßung ändern wird, bei der Verabschiedung wird verstärkt gewünscht, gesund zu bleiben: Bleib gesund! oder Bleibt gesund! Händeschütteln ist ein westlicher Brauch, der aktuell in der Corona-Pandemie nicht praktiziert werden sollte. Aber man kann auch one die Hände zu schütteln höflich sein. In diesem Sinne: Bleibt gesund! 

Mein Zuhause die Welt

Aktuell verbringen alle mehr Zeit in den eigenen vier Wänden, das geht mit vielfältigen Veränderungen einher. Wir ändern unsere Angewohnheiten, was Kleidung, Tagesablauf und Arbeit angeht. Das Zuhause ist zur Welt geworden.

Doch wie die Veränderungen durchlaufen auch wir bestimmte Phasen, nachdem zunächst alles gründlich gereinigt und die eigenen vier Wände neu entdeckt worden sind, holt uns eine neue Trägheit ein. Es ist klar, vorher haben viele Menschen mehr Zeit außerhalb der Wohnung und ohne Familie verbracht, das ist nun anders. Als erstes wird versucht alles perfekt zu gestalten, dabei stoßen wir an unsere Grenzen. Das führt zu einer Art Frustration und man lässt sich hängen.

Außerdem wird ein neuer Alltag langsam sichtbar und da muss jeder für sich aushandeln, was ok ist, was man will und was eben nicht. Zum Alltag gehört für viele Menschen Arbeit. Wer sich nun im Homeoffice befindet, versucht sicherlich die Arbeit neu zu erfinden, besser zu machen.

Es gibt vieles neu zu entdecken, wie die ganzen online Möglichkeiten. Video-Konferenzen sind toll, aber genau da sollten alle auf eine gewisse Norm und Form achten. Sicher haben nicht alle ein Büro in den eigenen vier Wänden, deshalb werden das Wohnzimmer, die Küche oder auch das Schlafzimmer zum Büro. Das ist alles andere als ideal, aber es geht. Wichtig ist es einen Arbeitsplatz zu gestalten, der das Arbeiten ermöglicht.

Viele von uns arbeiten am Computer, der sollte auf einem Tisch platziert sein, zudem sollte genügend Platz für alle anderen benötigten Utensilien sein. Video-Konferenzen sollten vor einem neutralen Hintergrund abgehalten werden, natürlich eignet sich auch ein Bücherregal oder ein Hintergrund, der zu der ausgeübten Tätigkeit passt. Es muss nicht perfekt sein, aber eine gewisse Ordnung ausstrahlen und zum Arbeitsumfeld passen.

Vergessen darf man nie, dass zu einem guten Arbeitsumfeld auch Arbeitskleidung gehört. Es ist nicht gut im Schlafanzug, in Sportbekleidung oder im Schlabberlook zur Videokonferenz zu erscheinen. Tragt einfach ein normale legeres Büro-Outfit. Die Haare sollten gekämmt und vielleicht auch frisiert sein. Wer im Büro auf Make-up großen Wert legt, sollte das auch im Homeoffice nicht vernachlässigen.

All diese Kleinigkeiten tragen zur Arbeitsstimmung bei und helfen die Arbeit zu verrichten. Wir sind Gewohnheitstiere und der Körper stellt sich mit der Morgenroutine auch auf den Arbeitsalltag ein. Das sollte niemand im Lockdown, der Corona-Krise oder in der Quarantäne vergessen. Vielleicht noch ein kleiner Hinweis, es gibt zahlreiche Menschen, die immer im Homeoffice arbeiten, von denen können alle jetzt lernen.

Covid19 – Homeoffice – Kleidung

In Zeiten von Covid19 kommt es besonders in den Wohnstätten und im Homeoffice zu Verwahrlosung. Besonders was Kleidung angeht, scheint Handlungsbedarf zu bestehen. Ein Ratgeber scheint erforderlich zu sein. Und unter uns gesagt, ich halte mich für befähigt hier einige Denkanregungen und Tipps zu geben.

Tatsache ist, dass sich viele Menschen täglich mehrmals umziehen. Das ist natürlich ein Erfolg einer Gesellschaft, die es sich leisten kann auf bestimmte Formen achten zu können. Wir besitzen alle vielfältige Kleidungsstücke für verschiedene Aktivitäten. Die grundlegende Unterscheidung findet zwischen Nachtgewand und Straßenkleidung statt. Aber wir tragen auch zur Arbeit und während der Freizeit andere Kleidung. Wer beruflich oder in der Freizeit Sport treibt wird auch spezielle oft Funktionskleidung dazu tragen. In der Freizeit ist es möglich den persönlichen Geschmack und Individualität voll auszukosten, während es bei der Arbeit gewisse Einschränkungen gibt.

Es gibt Berufskleidung für bestimmte Berufsgruppen gehören Sicherheitsausrüstungen genauso dazu wie die Standardisierung, bei Ärzten, Krankenpflegern, Krankenschwestern und Reinigungspersonal wissen wir es, weil gerade viel über mangelnde Schutzausrüstungen gesprochen wird. Aber auch Mechaniker, Bauarbeiter, Ingenieure, Künstler, Landwirte, Förster und Versicherungsagenten beispielsweise tragen entsprechende Kleidung, die Schutz beinhalten.

Aber gerade im Privaten gibt es große Unterschiede, denn jede Aktivität kennt ihre entsprechenden Kleidungsvorschriften. Die Art sich zu kleiden ist oft nicht schriftlich klar formuliert, es sind Regeln und Angaben, die nie formuliert werden. Man tut es so, weil man der Gruppe angehört und deren Codex entsprechend versteht. Es gehört dazu durch die passende Kleidung zum Ausdruck zu bringen, dass man dazu gehört, dass man einverstanden ist und sich dem Diktat beugt.

Zum Kleidungscodex kann es gehören, dass man während dem Sport im Klub ein Outfit trägt und danach an der Bar ein völlig anderes. Oder man trägt zum Frühstück ein Outfit, dann zur Arbeit oder unter Leuten ein förmlicheres Outfit, das dann beim Familienessen am Abend erneut gewechselt wird. Zu Sport und für viele andere Aktivitäten werden weitere Outfits nötig.

Oft ist es in sogenannten besseren Gesellschaften oder konservativen Gruppen üblich, dass großer Wert auf Kleidung gelegt wird. So heißt es jedenfalls. Doch diese Aussage ist falsch, denn auch wer mit Nachdruck diese Regeln nicht einhält, respektiert die Vorschriften, die Hierarchie und macht mit. Wer mit Nachdruck keinen Wert auf Kleidung legt, tut es eben doch mit Nachdruck.

Fakt ist, dass es sinnvoll ist, das Outfit nach den Aktivitäten zu wählen. Dabei muss man respektieren, dass es in unterschiedlichen Kulturen unterschiedliche Konventionen gibt. Wer über seine Kleidung nachdenkt, sollte sich auch immer fragen: was die Absicht hinter seiner Kleidung ist, für wen man sich anzieht, und ob die Kleidung beispielsweise dem Anlass angemessen ist.

Lasst euch nicht hängen, tragt beim Arbeiten Arbeitskleidung, das kann bequem sein, sollte aber auf jeden Fall dem Anlass entsprechen. Arbeiten im Lockdown und im Homeoffice heißt nicht, dass man verwahrlosen muss. Noch ein kleiner Hinweis, es gibt zahlreiche Menschen, die schon immer im Homeoffice arbeiten und immer gut angezogen sind.

Home-Office-Outfit

Nach meiner Aufforderung mal ehrlich zu sein nun eine kleine Anregung zum Home-Office-Outfit. Es kursieren ja zahlreiche Videos und lustige Beiträge im Internet, wie sich Leute im Home-Office gehen lassen. Unter uns gesagt, kann ich das nicht verstehen. Ich habe kein Corona-Outfit.

Das Wasserwerk Hamburg hat festgestellt, dass der Wasserverbrauch seitdem Home-Office eingeführt ist und Schüler nicht mehr zur Schule gehen sich verändert hat. Die gute Nachricht, es wird nach wie vor Wasser verbraucht, die Hygiene und Körperpflege wie Duschen also weiter betrieben. Das ist schon mal gut. Aber die Zeiten haben sich verändert. Richtig, statt morgens als erstes zu duschen, wird das jetzt später am Tag erledigt.

Die Menschen beginnen den Tag also ohne morgendliche Körperpflege. Vielleicht stehen einige auch später auf. Im Home-Office wird man ja nicht von den Kollegen und Mitmenschen auf der Straße gesehen. Kann und darf man sich deshalb hängen lassen? Meiner Meinung nach: Nein.

Psychologen und Coaches geben mir recht. Es ist wichtig den Tag mit den entsprechenden Handlungen wie Körperhygiene, Pflege und Kleidung zu beginnen. Das ist genauso wichtig wie der Kaffee, um in eine Arbeitsstimmung zu kommen und dank der entsprechenden Geisteshaltung auch gute Arbeit abzuleisten.

Anders herum, wer seine Körperhygiene vernachlässigt, sich nicht entsprechend anzieht, wird auch schlechtere Arbeit abliefern. Viellicht sollten wir unsere Gewohnheiten im Alltag generell hinterfragen. Warum kleiden wir uns in einer bestimmten Art und Weise? Warum duschen wir am Morgen?

Als ich als Kind zum ersten Mal mit dem Konzept von Nachtschicht gehört habe, fand ich das toll und stellte mir vor wie toll das wäre, endlich dann wach sein, wenn ich doch eigentlich schlafen sollte… Jetzt bin ich wesentlich älter, habe viel erlebt und dazugelernt und sehe bestimmte Dinge anders.

Und in der aktuellen Corona Krise mit Home-Office und Ausgangssperre hat sich meine Kleidung nicht verändert, auch meine Tagesabläufe sind ähnlich geblieben. Ich trage genau die gleiche Kleidung, wie sonst auch, nur auf meine Straßenschuhe verzichte ich Zuhause und Jacken trage ich auch wenig. Es kostet mich keine Überwindung mich normal anzuziehen, das tue ich immer. Ich habe kein Corona-Outfit.

Zootiere – wir?

Je länger diese Krise dauert, desto klarer wird, irgendwas stimmt hier nicht. Eine der Nachrichten diese Woche war, dass sich die Menschen dank Corona und der Ausgangseinschränkungen in ihrem Zuhause nun endlich vorstellen könnten, wie sich ein Zootier fühlt.

Unglaublich!

Jetzt mal ehrlich, wer glaubt denn das? Ich habe keine Ahnung, wie sich ein Tier fühlt, welchen Wert es Gefühlen gibt und ganz sicher weiß ich nicht wie es über Käfighaltung  denkt. Ich weiß, was ich davon halte. Ich kann meine Meinung begründen, aber das befähigt mich nicht zu verstehen, was Tiere denken und fühlen.

Und mal ganz ehrlich, auch bei meinen Mitmenschen kann ich das auch nur in begrenztem Mass. Sicher haben viele Menschen momentan das Gefühl eingesperrt zu sein. Aber dieses Gefühl und das damit einhergehende Denken ist mehr auf das Aussprechen eines Verbotes bzw. einer Verhaltensregel zurückzuführen, als auf Tatsachen. Realistisch betrachtet muss festgestellt werden, dass sicher viele Menschen mehr Zeit außer Haus verbringen würden, weil sie zur Arbeit, zum Konsumieren oder Flanieren das Zuhause verlassen. Meist sind diese Momente aber kein Bedürfnis, viele Menschen verbringen viel Zeit in geschlossenen Räumen und ob das jetzt Zuhause ist oder ein anderer Raum ist, spielt keine erhebliche Rolle. Vielen Menschen ist es ohne Corona auch einerlei. Den Unterschied macht das Verbot.

Vielleicht sollten wir alle mal ehrlich mit uns sein…

Entschleunigung dank Covid19

Das Leben raste nur so dahin, keiner hatte Zeit, keinem war es möglich auch nur einen Teil von all den Dingen zu machen, die man ich vornahm. Stimmt das wirklich?

Es ist sicher richtig, dass die Zeit vor Corona dahin lief und sicher sind auch viele Dinge liegen geblieben. Ganz bestimmt haben viele Menschen immer wieder dies und das für den Moment aufgeschoben, wenn man mal Zeit hätte. Eigentlich war die Übersetzung immer, das würde am Sankt Nimmerleinstag erledigt, es waren Dinge, die man selbst als unwichtig erachtete und nicht machen wollte. Wenn ich Zeit hätte, dann… Nein, das stimmt nicht, wenn etwas wirklich wichtig war, dann konnte man es immer erledigen, dann hat man es gemacht. Klar, Prokrastination oder Aufschieberitis gibt es, aber ändert sich das durch Corona? Nein.

Der Traum von der Entschleunigung ist ein Albtraum! Es hat sich nichts geändert, es gibt nach wie vor einerseits diejenigen, die arbeiten und andererseits diejenigen, die nichts tun. Mancher ist zur Tatenlosigkeit verdammt, darf den Laden, das Geschäft nicht betreiben, aber wird dieser Jemand deshalb nichts tun und sich der Entschleunigung ergeben. Nein.

Es liegt an uns Ziele zu setzen und umzusetzen, die Umstände sind sekundär. Unsere Einstellung ändert sich nicht. Damit soll die Krankheit nicht klein geredet werden. Die Krankheit ist Realität. Es ist eine Pandemie, deren Ausmaß nicht absehbar ist.

Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich morgens aufstehe, meine Morgenroutine habe und dann den ganzen Tag beschäftigt bin. Auch wenn ich mehr Zeit darauf verwende mich über die Lage und die Corona-Krise zu informieren.

Stillstand in der Quarantäne

Nachdem die erste Zeit alles drunter und drüber ging, keiner eine Minute an Arbeit oder Alltag dachte, wurde dieser neue Zustand der Corona-Krise zum Ist-Zustand, zur Normalität. Klar, hin und wieder bäumen sich noch einige Leutchen auf. Hin und wieder wird der Stillstand beklagt. Aber eigentlich läuft alles seinen Gang.

Die Karwoche endet diese Nacht mit dem Einläuten des Oster-Sonntag. Es wird gefeiert und doch auch nicht. Einige wenige Rituale können trotz Kontaktverbot, Quarantäne und Corona in allen betroffenen Ländern, Städten und Regionen aufrecht erhalten werden. Nun gut, Ostern findet ohne Kirche statt, keine Karwochen-Prozessionen in Spanien, keine Osterfeuer in Deutschland. Es werden auch keine Familienfeiern zelebriert, die Großeltern sieht man wenn nur über einen Bildschirm.

Die virtuelle Realität ist aktuell ziemlich wirklich geworden. Es überrascht, wie plötzlich alle und jeder virtuell aktiv ist. Arbeit, Bildung, Schule, Sport und Kommunikation finden aktuell hauptsächlich mit Hilfe der Technik statt. Direktoder gar persönlich wird derzeit nichts mehr gemacht. Über Sicherheitslücken wird da geschmeidig hinweggesehen, ein Übel, dass man nun in Kauf nimmt.

Es gibt zahlreiche Apps, die den Menschen das Leben erleichtern sollen, viele Angebote locken. Das Internet, das vorher zahlreiche Mängel aufwies, funktioniert plötzlich, es kommt nicht zum befürchteten Crash. Erstaunlich, wie kann das bloß sein? Man fragt sich und freut sich im nächsten Augenblick über eine Nachricht oder ein Video, die von Bekannten, Freunden oder Familie geteilt werden. Viel zu sagen haben die Menschen nicht. Die erste Aufregung und Kommunikationswelle ebbt ab.

Richtig, die Aufregung ebbt ab, alles ebbt ab. Die Menschen sitzen Zuhause und? Und nichts. Langsam wird der Zustand zur Normalität. Es dauert noch mal wie lange, bis eine neue Situation akzeptiert wird? 3 Wochen habe ich hinter mir und es reicht, der Stillstand macht mich nervös, ich sehne mich nach draußen.