Feria de Sevilla – Brillenputztuch

Sehen ist wesentlich in der Photographie. 

Die Feria de Sevilla ist typisch für Sevilla, das einmal gesehen und erlebt zu haben, ändert die Wahrnehmung von Land und Leuten. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden ein Brillenputztuch zur Feria zu machen. Aus meiner Sammlung an Photos, aus der sich auch mein Photobuch zur Feria speist, habe ich eines gewählt, um das Brillenputztuch zu gestalten. 

Brillenputztuch by D'oroThea 2026
Brillenputztuch by D’oroThea 2026

Feria de Sevilla – Kultur pur

Die Feria de Abril ist ein Highlight in Sevilla. Alle Jahre wieder, nein, nicht Weihnachten, findet die Feria de Sevilla im Anschluss an die Osterfeierlichkeiten statt, es ist ein kulturelles Ereignis von überbordender Größe. Während einer ganzen Woche wird das Leben gefeiert und jeder kommt dabei auf seine Kosten. In meinem zweisprachigen Wendebuch Juan de Sevilla habe ich vier wesentliche kulturelle Aspekte und Ereignisse von Sevilla und Andalusien aufgegriffen und in Form von Kurzgeschichten um Juan dargelegt. Don Juan, der große Verführer führt durchs Buch und zeigt anhand seiner Erfahrungen die Kultur Sevillas. 

Human Made Photos by D’oroThea

Meine Photos, genauso wie auch die Photoprodukte sind alle von mir persönlich aufgenommen und weiterverarbeitet worden, sei es, dass sie in einem Buch, Brillenputztuch oder als Karten zusammengestellt sind, immer habe ich persönlich die Wahl getroffen. Ich lege großen Wert darauf, dass meine Photo human made sind, ich verzichte bewusst auf die Nutzung von künstlicher Intelligenz und nachträgliche Bildbearbeitung, obwohl ich eine Digitalkamera benutze, stattdessen nehme ich meine Photos gezielt auf. Wer mag kann Brillenputztücher oder Photobooks von mir käuflich erwerben. 

Facetten einer Tradition - Feria de Sevilla by Dorothea Schönfeld
Facetten einer Tradition – Feria de Sevilla by Dorothea Schönfeld

Photographie und Brillenputztücher

Photographie und Brillenputztücher, wie geht das zusammen, nun, ein wesentlicher Aspekt ist es zumindest die gelungenen Photographieren zu teilen und zu zeigen, natürlich kann ich sie online auf irgendwelchen Plattformen ausstellen. Aber unter uns gesagt, das ist nur halb so schön, wie zu sehen, wie Menschen dem Photo begegnen, sei es als Druck, im Buch oder eben als Gebrauchsgegenstand in Form eines Brillenputztuchs. 

Brillenputztuch by D'oroThea 2026
Brillenputztuch by D’oroThea 2026

Ein Alltagsgegenstand neu gedacht, Brillenputztücher kann jeder brauchen. Ein Brillenputztuch dient natürlich zunächst einmal dazu eine Brille oder Sonnenbrille zu reinigen, aber es gibt heutzutage noch verschiedene weitere Einsatzgebiete, beispielsweise Geräte mit einem Bildschirm wie Handys oder Kameras. Ich benutze Brillenputztücher regelmäßig. 

Es gibt für mich persönlich also gute Gründe derartige Tücher zu individualisieren und anzubieten. Meine Leidenschaft ist die Photographie, dementsprechend ist es nur logisch, dass ich Brillenputztücher mit Photos individualisiert anfertige und dann auch anbiete. Ich photographiere Stilleben, wie sie sich mir im Alltag präsentieren, genauso wie Landschaften, Pflanzen und auch Street Art. Ausgewählte Photos werden auf Brillenputztücher gedruckt und so zu etwas Besonderem für Freunde und Bekannte, aber auch alle, die daran interessiert sind. 

Ende letzten Jahres, vor Weihnachten und dem neuen Jahr habe ich als kleine Aufmerksamkeit zwei Brillenputztücher gestaltet, beide mit Photos, die ich am Meer aufgenommen habe. Die Photos habe ich ausgewählt, weil das Meer ein Ort der Erholung ist. Die meisten Menschen verbinden gute Erinnerungen und Assoziationen mit dem Meer. Zusätzlich habe ich noch einen guten Wunsch in drei Sprachen plaziert, die drei Sprachen entsprechen meiner Lebensrealität. 

Brillenputztücher by D'oroThea 2025
Brillenputztücher by D’oroThea 2025

Jetzt habe ich ein weiteres Brillenputztuch gestaltet und drucken lassen, diesmal ist das Motiv von der Feria de Sevilla, ein kultureller Höhepunkt im Jahr in Spanien, dementsprechend habe ich auch nur einen guten Wunsch in Spanisch eingefügt. Die Feria de Sevilla ist eine Tradition Andalusiens, welche die Vorstellung von Spanien in der Welt geprägt hat. Wer Interesse an diesen Brillenputztüchern hat, kann sich direkt an mich wenden, ich verkaufe sie gerne für je fünf Euro und die Versandkosten, was das Porto für einen Brief innerhalb Europas ist. 

Handy oder Kamera?

Im heutigen Beitrag möchte ich über die Frage nachdenken, ob das Handy oder eine Kamera zum Photographieren benutzt werden sollte. Die Entscheidung obliegt natürlich jedem persönlich, außerdem stellt sich die Frage auch nur dann, wenn man beide Geräte zur Verfügung hat. In diesem Sinne sei noch angemerkt, dass es kein Wettstreit ist, beide Möglichkeiten taugen zum Photographieren. Natürlich können sich die beiden Kameratypen enorm unterscheiden, nichts desto trotz beeinflussen sie sich gegenseitig und vor allem prägen sie uns und unser Sehen. Das Handy hat das Photographieren stark verändert, wie der technische Fortschritt durch Apparate stark verändert haben. 

ein Photo oder ein Krimi, by D.S. Felix
ein Photo oder ein Krimi, by D.S. Felix

Möglichkeiten des Handys und der Kamera

Ein Photo wird immer in einer bestimmten Form präsentiert, diese Präsentation ist es, welche den Unterschied macht. Niemand sieht die benutzte Kamera, sondern das Photo, so wie es dem Betrachter gezeigt wird. Ein Photo kann in einer Zeitschrift, bei einer Ausstellung oder im Familienalbum beispielsweise gezeigt werden. Es kann damit zu einem Zeitzeugnis, einem Dokument oder eine Momentaufnahme sein. Daneben können Photos auch schlicht ästhetische oder künstlerische Machwerke darstellen, die Absicht hinter einem Photo ist nicht immer identisch. Wie gesagt, es gibt viele Möglichkeiten.

Photos, die mit Handys aufgenommen wurden, verfügen über viele gute Eigenschaften, Handkameras sind sehr gut, sie sind immer zur Hand und ermöglichen zudem ein Schnelles Teilen mit Freunden, Familie und den sozialen Medien. Photos, die mit einer Digitalkamera aufgenommen werden, stehen dem in Nichts nach, auch digitale Photos können im Nu geteilt und versendet werden. Filmkameras oder analoge Kameras, benötigen heute etwas mehr Zeit, früher war das System darauf eingerichtet und fast genauso schnell. Alle Photos können ausgedruckt werden und ermöglichen so eine von der Technik unabhängige Betrachtung, vor dem Druck können alle Bildformate bearbeitet werden, aber auch das ist keine Neuerung. Den einzig wirklichen Unterschied macht der Photograph, wie auch dessen Präsentation, in einem bestimmten Kontext.

Fähigkeiten des Photographen

Wesentlich für die Qualität eines Photos ist nicht die Kamera, sondern der Photograph. Klar, ein guter Photograph mit der entsprechenden Erfahrung wird mit einer Kamera vermutlich bessere Bilder zaubern als jemand, der nur den Automatik Modus benutzt. Das gleiche kann man aber auch vom Handy sagen, denn auch Handkameras können so oder so benutzt werden. Außerdem bleibt die Erfahrung und der Stil des Photographen, der sich in den Photos von allen Kameras wiederfinden wird. Die Ausrüstung bietet Möglichkeiten der Gestaltung, die der Nutzer besser oder schlechter zum Einsatz bringen kann. Erfahrungen und Know how sind immer hilfreich unabhängig von den genutzten Instrumenten.

Facebook

Früher war ich bei Facebook unterwegs, allerdings hat Facebook mich ausgeschlossen, beziehungsweise mich gefordert, dass ich ein Livevideo von meinem Gesicht mache, um meine Existenz und mein Menschsein zu beweisen. Das fand ich übergriffig und habe es, mit der Konsequenz nicht mehr teil der Facebook-Community sein zu dürfen, nicht gemacht. Ehrlich gesagt, ich hatte die Plattform schon länger nicht mehr regelmäßig benutzt und fand die zunehmende Werbung und die unpersönlichen Inhalte irritierend. Es ist für mich dementsprechend kein Verlust von Facebook ausgeschlossen zu sein. In diesem Sinne halte ich es wie Groucho Marx: „Ich möchte keinem Club angehören, der mich als Mitglied aufnehmen würde!“ (https://www.nur-zitate.com/zitat/3153) Störend ist nur, dass ich meinen Account nicht löschen konnte, wer also noch Zugriff darauf hat oder… das bin nicht ich.

Just a Thought:

A tree is a tree.

But: 

A photo is much more

than just a photo.

What count’s is the story. 

Andalusische Impressionen by Facettenauge © Dorothea Schönfeld
Andalusische Impressionen by Facettenauge © Dorothea Schönfeld

Photo-Bücher 

Die Gestaltung von Photobüchern ist mehr als einfach nur Photos zusammenzustellen und in eine Reihenfolge zu bringen. Eine wesentliche Entscheidung, die ich entgegen verschiedener Stimmen getroffen habe, ist, dass ich eine Ringbuchbindung nutze. 

Warum eine Ringbuchbindung? 

Nun, die Frage, warum ich eine Ringbuchbindung für meine Photobücher gewählt habe, soll hier kurz und knapp erläutert werden. Meiner Meinung nach bietet diese Art der Bindung einen echten Mehrwert. Das Buch kann so nicht nur dekorativ auf dem Kaffeetisch liegen, sondern auch aufgehängt werden. Außerdem können die Bücher so aufgeschlagen werden, ohne dass das Bild gebogen oder verbogen würde. 

Die Vorteile einer Ringbuchbindung

Das Buch mit Ringbuchbindung kann entweder mit einem dekorativen Strick oder einem Draht aus einem Kalender in die Ringbuchbindung eingefädelt, aufgehängt werden. Es ist aber auch möglich eine Klemme zu benutzen. Eine andere Art der Präsentation bietet ein Aufsteller, eine dreieckige Vorrichtung aus, Holt, Plastik oder Metall über die das Ringbuch gehängt wird. Das ermöglicht es das Bild der Wahl länger vor Augen zu haben und je nach Lust und Laune zu wechseln. Natürlich kann das Buch auch weiterhin wie ein herkömmliches Buch durchgeblättert und angeschaut werden. Das ist meiner Meinung nach ein Vorteil gegenüber einem herkömmlich gebundenen Buch. 

PhotoBook - Saca de Yeguas by Dorothea Schönfeld
PhotoBook – Saca de Yeguas by Dorothea Schönfeld

Aktuelle Ausgaben

Als Ringbuch habe ich derzeit zwei Bücher drucken lassen: Feria de Sevilla 2024 – Facetten einer Tradition. und 519. Saca de Yegua – Facetten einer Tradition. Ringbücher bieten hierbei vielfältige Vorteile gegenüber dem herkömmlich gebundenen Buch. Mir ist es wichtig, dass meine Photobücher angesehen und benutzt werden, deswegen habe ich mich bewusst für diese Art der Bindung entschieden. 

Gedanken zur Photographie (5)

Kann man Kultur photographieren? 

Die Frage, wie ich Kultur photographisch in einem Photo oder einem Photobuch einfangen kann, beschäftigt mich schon länger. 

Sevilla 2025 by D´oroThea

Meine Ausgangspunkt für den Gedankengang

Es gibt zahlreiche Photobücher und Photoprojekte, die sich einer bestimmten Region, Stadt oder einem Land widmen. Doch oft überzeugen mich diese Arbeiten weniger, besonders dann, wenn ich das Objekt oder die Region selbst gut kenne oder wenn der Photograph wenig Bezug zum photographierten Objekt hat. Das heißt jedoch nicht, dass diese Photos schlecht sind, es gibt unzählige hervorragende Photos. Diese Photos repräsentieren nur nicht das, was ich mir von diesen Photos verspreche. Viele Aufnahmen werden mit dem unbescholtenen Blick von Reisephotographen oder Streetphotographen aufgenommen. 

Auf den Punkt gebracht

Mein Wissen, meine Erfahrungen und mein photographisches Können helfen mir auch zu sehen und zu verstehen, aber wie vermittle ich all das in einem Photo oder Photobuch? Gute Photos aufzunehmen, kann das Interesse beim Betrachter wecken, allerdings wird es dem Betrachter nicht all das erklären, was ich weiß und benutzt habe, um das Photo zu inszenieren. Aber nicht nur ich habe Erfahrungen und Kenntnisse, auch diejenigen, die das Photo ansehen, bringen ihr Wissen, Erfahrungen und XXX ein. 

Eine Tatsache

Jeder lernt das Sehen genauso wie alle anderen Fähigkeiten über einen langen, vermutlich nie endenden Zeitraum. Genauso bringt jeder seinen eigenen Background mit, um zu sehen, photographieren, verstehen… das muss ich als Tatsache hinnehmen und akzeptieren. Es erkenne ich zahlreiche wunderbare Photos von Amateuren, wie auch erfahrenen Photographen. Gerade im Rahmen der Reisephotographie viele herausragende Photos aufgenommen. Zur Abgrenzung zwischen Reisephotographie und dem Photographieren von Kultur werde ich an anderer Stelle meine Gedanken weiterführen. 

Der Anspruch an meine Photographie bleibt: Ich möchte gute Photos aufnehmen und meine Gedanken, Erfahrungen und Emotionen einbringen, in der Hoffnung dem Betrachter so viel wie möglich mit auf den Weg mitzugeben und derart einen Beitrag zur Photographie zu leisten.