Nichts wird bleiben, wie es ist

Ja, das ist eine ziemlich niederschmetternde Nachricht, aber es ist wahr: Nichts wird bleiben, wie es ist. Veränderung ist ein fester Bestandteil unseres Seins, aber nach wie vor haben wir nicht gelernt damit umzugehen. Der Jugendwahn ist ein Aspekt, der derzeit weniger drückt, momentan ist Mindfulness gerade angesagt. Zudem versuchen sich viele meiner Mitmenschen selbst zu optimieren.

Der Gedanke sich selbst zu einem besseren Menschen zu machen, sich selbst zu verändern, der ist mir nicht fremd. Doch bevor mit Verbesserungen angefangen werden kann, muss ich eine Bilanz ziehen. Um zu erkennen, was ich an mir selbst verbessern kann, mache ich als erstes eine Liste mit meinen Fähigkeiten, Talenten und Stärken, aber da das zu einseitig wäre liste ich auch meine Schwächen, Grenzen und Dinge, die ich an mir nicht mag auf. Dabei wird dann natürlich klar, dass ich auch berücksichtigen muss, was ich an mir selbst mag.

Aber all das mache ich am liebsten alleine mit mir selbst aus, ich halte nicht viel von der Selfie-Kultur, die alle Aspekte des persönlichen Lebens, des Privaten öffentlich machen. Deshalb werde ich nicht laut herausschreien, was ich an mir ändern möchte. Das ist meine Sache und als solche behandle ich sie.

Noch einmal kurz zusammengefasst: Nichts ist, wie es scheint. Nichts bleibt, wie es ist. Nichts kommt, wie man denkt. Gewöhne dich daran und lebe einfach dein Leben weiter.

 

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Zukunft vorhersagen

Wer wünscht es sich nicht, die Fähigkeit die Zukunft vorherzusagen? Nun, es ist sicher ein alter Menschheitstraum und es gab und gibt viele, die glauben, dass es möglich ist die Zukunft vorherzusagen. Doch mal ehrlich, Orakel wie das von Delphi, die taugen nur bedingt, Analysten können nur das sehen, was sie selbst kennen und verstehen… Sicher Prognosen und Tendenzen können abgelesen werden, aber wirkliche Aussagen, die kann wohl niemand treffen.

Was ist da die Lösung? Die beste Möglichkeit die Zukunft vorauszusagen, ist sie selbst zu gestalten.

Das ist eine klare Ansage und die meisten werden jetzt enttäuscht sein, denn klar, selber etwas zu machen, ist immer auch der anstrengendste Weg. Aber Anstrengung an sich ist ja nichts Schlechtes. Es gibt aber viele Leute, die tun und machen und trotzdem nicht auf einen grünen Zweig kommen. Was nun? Tun sie nicht genug? Vermutlich machen sie etwas falsch. Das ist nie ganz zu verhindern. Es gibt viele tolle Leute und ebenso fantastische Produkte, die aber niemand kennt. Mittelmäßige und schlechte Dinge scheinen mehr Erfolg zu haben, wie ist das zu erklären?

Es sei nicht zu erklären, doch, der Unterschied ist, dass diese Personen und Produkte über etwas verfügen, was jeder andere auch erreichen kann, Bekanntheit. Das soll genauer betrachtet werden und zwar an Personen. In anderen Worten Fähigkeiten, Talente und Stärken können nur dann dazu genutzt werden die eigene Zukunft zu gestalten, wenn sie anderen Menschen und potentiell Interessierten bekannt gemacht werden. Ein Netzwerk und Kontakte zu Interessenten müssen aufgebaut werden. Das erfordert Selbstmarketing, Disziplin und auch ein Quentchen Dankbarkeit.

Selbstmarketing hängt mit dem Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und auch dem Selbstbild zusammen. Daran scheitern viele Menschen. Diese Menschen gestalten ihre Zukunft nicht selbst, weil sie vielleicht Wünsche nicht aussprechen, nicht Nein sagen, nicht kritikfähig sind oder schlicht an einem Minderwertigkeitskomplex leiden.

Aber gegen all das kann jeder Mensch etwas tun. Dazu bedarf es Disziplin und Motivation, um spezifische, messbare, attraktive, realistische und terminbare Ziele zu formulieren, auf die dann hingearbeitet wird. Bald mehr, dann zum Thema Selbstmarketing und Selbstbewusstsein.

Kultur macht Macht

Macht steht für das Erreichen eine Höhepunktes. Höher als zur Macht geht es nicht, gut da wäre noch die Allmacht. Aber schon die normale Macht bleibt für viele unerreichbar und somit ein Traum. Dabei ist das Machen, das Tun und Handeln doch Macht. Machen und Macht sind sich sehr ähnlich.

Doch noch einmal von Anfang an, Macht, was ist das denn ganz genau? Macht beschreibt einen Zustand, der den -Machthaber oder den Mächtigen dazu befähigt über etwas Gewalt ausüben zu können, Kraft seines Amtes oder eben seiner Macht, kann etwas bestimmt werden. Dementsprechend wird Macht immer auf etwas oder jemanden ausgeübt. Das klingt negativ, hat ein Geschmäckle und doch ist es eine Tatsache, Macht erfordert immer eine Hierarchie.

Im Alltag umgeben uns viele Menschen, die meisten haben nur geringe Macht, oft kann man derartige Leute mit wenig Macht daran erkennen, dass sie diese Macht herausstellen. Vermutlich ist ihnen nur zu schmerzlich bewusst, wie wenig Macht sie wirklich haben und ihr Tun ist eigentlich Frust. Braucht der Mensch Macht, um glücklich zu sein? Nein, auf diese Frage soll hier nicht eingegangen sein. Sie soll so im Raum stehen bleiben und jeder kann sie für sich selbst beantworten.

Viel wichtiger erscheint mir die Frage, warum Macht vielen Menschen, obwohl sie tun und machen Macht vorenthalten bleibt. Arbeiten diese Menschen nicht genug? Liegt es an deren Kultur? Denn klar, die Kultur ist wichtig. Kultur macht den entscheidenden Unterschied, wenn es darum geht, ob ein Mensch erfolgreich ist oder nicht.

Die christliche und jüdische Tradition legt großen Wert auf Bildung und Lernen. Sie sehen sich als Meritokratien, das heißt nur durch harte Arbeit oder ein eifriges Studium kann etwas erreicht werden. In anderen Kulturen ist das nicht so, vielleicht liebäugeln wir hin und wieder damit, aber tief in unserem Herzen wissen wir, das ist unecht und kann nicht funktionieren. Doch immer wieder sehen wir Beispiele von Menschen, denen scheinbar ohne Zutun Macht und Meriten zufliegen. Denn, um etwas Neues und Besseres zu kreieren, ist es nötig, dass wir immer alles noch besser machen, das geht nur durch Anstrengung, indem wir etwas machen.

Machen ist Macht und unsere Kultur entscheidet darüber, ob wir Macher sind oder … Looser. In diesem Sinne… Macht mal.

Visionäre, Gestalter und Charismatiker

Klar, wir möchten alle gerne erfolgreich sein, so erfolgreich wie Steve Jobs zum Beispiel. Doch was genau ist Erfolg? Worin besteht der Erfolg? Wie lässt er sich messen? Und wichtiger noch, wie erreicht man Erfolg?

Tja, schon bei dem Versuch Erfolg zu definieren wird klar, dass wir uns gerne an Personen, meist toten orientieren. Und bei genauerer Betrachtung wird klar, wir kennen nur wenige Aspekte der idealisierten Person. Im Falle von Steve Jobs sehen wir einen Mann, der immer die gleiche Brille und einen Rollkragenpullover trägt. Aber wir glauben zu wissen, dass er ein extrem erfolgreicher Visionär, Gestalter und ein Charismatiker war. In gewissen Weise stimmt diese Beobachtung auch. Nichts desto trotz ist es eine Beobachtung von außen und bezieht sich auf die letzte Phase seines Lebens, als er schon den Erfolg hatte. Manchester wird sicher auch feststellen, dass eine der Fähigkeiten von Steve Jobs darin bestand auf überzeugende Art die Themen Zukunft und Technologie mit dem Menschen in Verbindung zu bringen. Das ist richtig, er appellierte an die Gefühle der Menschen, indem er Emotionen mit rationalen Argumenten von einer hohen Warte, die als Instanz anerkannt wurde, präsentierte. Das konnte für ihn so gut funktionieren, weil er die Themen Zukunft und Technologie immer wieder neu in Beziehung zum Menschen setzte und das mit Produkten untermalte. Es ist wirklich außerordentlich und kann neidisch machen, denn klar, nicht jeder hat diese Fähigkeit zur Kommunikation, aber vielleicht genauso tolle Produkte.

Vor allem aber ist es wichtig niemals aufzugeben. Jeder kann dem Erfolg einen Schritt näher kommen, wenn er sich auf das Wesentliche konzentriert, seiner Zielgruppe zuhört, immer glaubwürdig bleibt und in die Zukunft blickt.

Langeweile oder Sinnsuche

Ganz gleich auf welchem online Portal ich unterwegs bin, ich finde immer Posts mit Sinnsprüchen oder Mottos. Warum ist das so? Klar, einerseits ist es nett und jeder kann sich mit dem einen oder andern Spruch identifizieren. Selbst wenn der Spruch nicht auf einen selbst zutrifft, dann kann man eine gewisse Wahrheit darin erkennen, zumindest glauben wir es.

Doch sind es Wahrheiten oder nicht vielleicht doch einfach nur Facetten und Perspektiven, die uns versuchen zu helfen. Vielleicht indem sie uns erklären, was Liebe ist, wie wir mit ihr umgehen können. Oder aber, die uns zeigen, dass es uns trotz allem noch gut geht. Und ja, einfach mal innehalten und durchatmend zu uns selbst zu finden. Das sind sicher alles treffende Facetten unseres Lebens.

Aber lenken diese Sprüche nicht von uns ab? Sind die Kurse zu Mindfulness und zur Stärkung unserer Resilence nicht einfach nur Ablenkungen? Nun, sicher können diese Sinnsprüche und Leitsätze uns dazu veranlassen nachzudenken, wenn sie es das wirklich vollbringen, dann können sie auch individuell funktionieren.

 

Wandel oder Entwicklung?

Die Welt verändert sich stetig. Von uns wird erwartet, dass auch wir uns kontinuierlich ändern und verbessern. Das hört sich gut an, doch was heißt das eigentlich?

Nun, eine der größten Veränderungen, die ich auf uns als Menschen zukommen sehe, ist, dass viele Dinge, die heute noch von Menschen erledigt und gemacht werden, bald von Maschinen übernommen werden. Klar, Maschinen funktionieren gleichbleibend, sie ermüden nicht, die Arbeit wird von Anfang bis Ende gleichbleibend gut ausgeführt. Es gibt bei Maschinen keine Schwankungen. Ob diese Maschinen notwendiger Weise schon mit künstlicher Intelligenz funktionieren oder nicht, das sei dahingestellt. Aber was mir immer klarer wird, Tatsache ist, menschliche Arbeitskraft wird immer weniger benötigt und ein Großteil der Beschäftigungen wird verschwinden.

Da stellt sich natürlich die Frage, wozu der Mensch dann noch benötigt wird. Gibt es Tätigkeiten, die Maschinen selbst diejenigen mit künstlicher Intelligenz nicht ausüben können? Meine Antwort ist ein eindeutiges und klares, Ja. Alle Betätigungen, die auf Kreativität beruhen und Kreativität erfordern, werden auch in einer absolut maschinisierten Welt noch benötigt und sicher mehr denn je gefragt sein.

Das ist für alle Kreativen, Kunstschaffenden und Künstler eine gute Aussicht.

Lavendel in der Sierra de Aracena

Zur Zeit blüht es in ganz Andalusien, der Lavendel wächst hier wild und reichlich. Die Pflanzen ziehen Insekten aller Art an und verwandeln die sonst ruhige Landschaft in ein brummendes und summendes Paradies. Klar, dass ich da verweilen und fotografieren musst. Einige der dabei entstandenen Fotos möchte ich mit Euch teilen, und wirklich nur einige, denn alle… unmöglich. Also schaut Euch die Fotos an und wer mehr sehen möchte ist herzlich eingeladen auch meinen englischen Blog zu besuchen. Ihr findet mich unter D’oro Sevilla. Und hier die versprochenen Fotos.

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Lavendel bei Aracena © by D.Schönfeld, April 2017

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Lavendel-Wiese © by D.Schönfeld, April 2017

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Lavendel © by D.Schönfeld, April 2017

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Lavendel im Farbenspiel © by D.Schönfeld, April 2017