Homeoffice: Geheimtipp – Erfolg dank Anstrengung

Bei unserer Arbeit ist es wichtig, Wertschätzung zu erfahren. Manchmal arbeitet man lange angestrengt vor sich hin, tut und macht, aber das Gegenüber sieht die Anstrengung nicht. Das ist frustrierend, aber es kann auch heißen, dass man noch besser sein könnte. Jeder kann über sich hinauswachsen… 

Nur intensive Anstrengung wird zum Erfolg führen. Jeder kennt es, dass man trotz großer Bemühungen nicht weiter kommt oder auf der Stelle tritt. In dieser Situation gibt es zwei Möglichkeiten, aufgeben oder durchhalten. Ich plädiere für das Durchhalten, denn ich weiß, dass ein Diamant nur unter sehr hohem Druck aus Kohle entstehen kann. Genauso kann ich schwierige Ziele und Dinge nur durch große Anstrengung erreichen. Hindernisse sind Hürden, die genommen werden können. Das gilt für das Homeoffice und die Arbeitswelt genauso wie für das Privatleben. Natürlich bleibt die Angst am Druck zu zerbrechen, aber wer ein Diamant werden möchte, muss sich der Gefahr stellen. Ohne Anstrengung kann nichts von Substanz entstehen. 

Es lohnt sich nicht nur die Eigenschaften von erfolgreichen Menschen mit ihren Mantras in Bezug zur Anstrengung zu betrachten. Die Anstrengung formt uns und unsere Herangehensweise. Etwas trotz aller Hindernisse und entgegen aller Erwartungen zu erreichen ermöglicht die Einstellung. Dabei hilft es Grenzen und Beschränkungen nicht hinzunehmen, sondern gegen sie anzukämpfen. 

Aufgeben ist keine Option, die ich für mich in Betracht ziehe, stattdessen wird die Anstrengung erhöht. So wird der Erfolg sich auch einstellen. Ich geben mich deshalb nicht mit dem Status Quo zufrieden, ich fordere ihn ständig aufs Neue heraus. Nicht trotz, sondern wegen der Anstrengung wird sich der Erfolg einstellen. Das sollte man sich bewusst machen und aktiv leben, dann kann man privat und beruflich erfolgreich werden. Es ist eine Lebenseinstellung, die nicht nur im Homeoffice hilft, sondern in jeder Lebenslage. 

Tagebuch der unbeachteten Kleinigkeiten 6

Stadtflucht

Früher herrschte Landflucht. Ich habe in der Schule gelernt, dass die Menschen der Arbeit in die Städte folgten. Dieser Trend begann vor unglaublich langer Zeit, in den Städten gab es schlicht mehr Möglichkeiten, zu Zeiten des Mittelalters unterlagen Städte zudem einer abweichenden Rechtssprechung. Damals hieß es: „Stadtluft macht frei.“ Nun gut, das Recht ist heute überall im Land identisch, aber die Gesetzmäßigkeiten die sind auf dem Land dann doch noch anders. 

Allerdings können noch heute viele ländliche Gegenden von der Landflucht erzählen, viele Orte sind verweist, andere beklagen große Leerstände, bestimmte Dienstleistungen sind auf dem Dorf nicht mehr erhältlich, die Infrastruktur wird weniger gepflegt, zurückgebaut oder einfach nicht weiter ausgebaut, das Alter der Bewohner steigt und die Spirale dreht sich zunehmend schneller nach unten. Doch halt! Das muss nicht das Ende sein. 

Während vor der Corona-Pandemie viele Städte aus den Nähten platzten, ächzte die Infrastruktur, die Spirale wurde immer schneller und wurde mit dem Corona Lockdown abrupt angehalten. Klar, die intensive Besiedlung in den Städten sorgte dafür, dass das Virus sich besonders schnell und unaufhaltsam verbreitete. Doch parallel dazu wurde das Land und Dorfleben wieder entdeckt, denn klar, auch wenn es dort mehr sichtbaren Schmutz gibt, existieren weniger Krankheitsherde. Es gibt mehr frische Luft, auch ist viel mehr Platz für die Menschen vorhanden. In vielen europäischen Ländern starben vorher die Dörfer, jetzt werden sie wiederbelebt. Familien ziehen aufs Land, die mangelhafte Infrastruktur wird ausgebessert und langsam aufgebaut. Mit schnellem und vergleichbarem Internet können Familien und jüngere Leute jetzt auf dem Dorf genauso mithalten, wie in der Stadt. 

Aber das Dorfleben hat aktuell viele Vorteile gegenüber der Stadt. Ein Effekt der Corona-Pandemie ist, dass viele Menschen viele Dinge, die vorher fertig gekauft wurden jetzt selber machen. Brot backen, Marmelade kochen, Joghurt machen und noch 1.000 andere Sachen. Ich gehe Kräuter für Tees sammeln, suche Kräuter und Pilze, je nach Jahreszeit gibt es im und um das Dorf herum eine ganze Menge an Dingen, die ich selber machen kann. Gleichzeitig kann ich im Homeoffice fast alle Arbeiten problemlos erledigen. So kann ich fast unbeschwert die Corona-Pandemie von außen betrachten. Nichts desto trotz trifft mich die Pandemie und schränkt mich ein, aber auf dem Land habe ich ganz andere Freiheiten. 

Homeoffice, Upskilling

Warum es auch im Homeoffice wichtig ist sich weiterzubilden. Unsere Zukunft wird von dem beeinflusst, was wir tun. Wer sich stetig weiterbildet, der wird auch in sich ändernden Zeiten Möglichkeiten und Wege finden für den Arbeitsmarkt attraktiv zu bleiben. 

Fakt ist, dass die Digitalisierung für uns alle vielfältige Herausforderungen mit sich bringt. Neue Kompetenzen der Mitarbeitenden sind dementsprechend bei vielen Unternehmen gefragt. Und genau hier kommt Upskilling ins Spiel. 

Homeoffice statt festem Arbeitsplatz, Webmeeting statt Konferenzraum. Die Konfrontation mit neuen Technologien ist so groß wie noch nie. Die Anpassung des Arbeitsalltages an die Corona-Pandemie ist nur eine Spitze im Prozess. Mit Upskilling neue Kompetenzen erlangen, das bedeutet eine Mischung aus Hard Skills und Soft Skills, IT-Kenntnissen und Teamfähigkeit. Ohne bewusste Weiterbildung, dem Erlernen von Fähigkeiten, die aufgrund der Digitalisierung relevanter werden, geht es nicht, innovatives Know-how ist gefragt. 

Eine Entscheidende Frage für viele Menschen ist in diesem Zusammenhang, welche Future Skills muss ich erwerben? IT- und Technikkompetenzen oder auch Know-how in Marketing und Kommunikation sowie Management und Wirtschaft? Die Liste ist lang. Und dann weiß man auch, dass Soft Skills empowern. Erst zwischenmenschliche Kompetenzen ermöglichen es uns, uns den Herausforderungen der Digitalisierung zu stellen. Was sind die relevantesten Soft Skills? Konfliktmanagement, Problemlösungskompetenzen und Teamwork, Mitarbeiterinnenentwicklung, Stressprävention, Delegieren und Loslassen? Das alles ist weit mehr als einfach, Unternehmen müssen einen Weg finden Weiterbildungen noch stärker in den Arbeitsalltag zu integrieren. Es ist eine Herausforderung, der sich jeder stellen muss, nur o können wir unsere Zukunft gestalten. 

Gelesen, ein Kommentar 7

Achtsam Morden

Achtsam Morden von Karsten Dusse ist ein Bestseller in drei Teilen. Diese Bücher verbinden auf raffinierte Art und Weise verschiedene Genres. Ein spannender Krimi, der aber auch als Ratgeber zur Achsamkeit gelesen werden kann, dazu die persönliche Entwicklung des Protagonisten in Bezug auf immer wieder auftauchenden Herausforderungen und Schwierigkeiten, die genommen werden. Eine Pilgerreise zeigt im Dritten Buch, wie jede Situation spannend werden kann. Das Buchreihe ist gelungen. Jeder, der anfängt zu lesen, der liest das jeweilige sicher auch bis zum Ende. Da der locker und leichte Schreibstil dabei so fesselt, dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte. 

Dazu kommt der Humor, denn eigentlich soll Achtsamkeit nicht beim Morden helfen, sondern den Menschen einen Weg zu einem besseren Verhalten und Leben ermöglichen. Aktuell befindet sich eine liebe Freundin auf dem Camino de Satiago… ich bin gespannt, was sie zu berichten hat. Viel Spaß beim Lesen, eine wirklich lustige Reise.

Tagebuch der unbeachteten Kleinigkeiten 5

Begegnungen

In Spanien gibt es ein Sprichwort, das da lautet: Primavera la sangre altera. (Der Frühling bringt das Blut zum Wallen.) Heute haben wir beim Verlassen des Hauses den Nachbarn getroffen und ein paar Worte mit ihm gewechselt. Wie wir so da standen und redeten, kam Rafael daher. Er hatte einen Strauß rote Rosen in der Hand und wollte erst gar nicht näher kommen, aber irgendwie gab es keinen Ausweg an der Ecke. Es war kurios ihn zu beobachten, einen Mann in den Siebzigern schüchtern und unschlüssig dastehen zu sehen. Er war in diesem Moment wieder ein kleiner Junge von 5 Jahren. Natürlich kam gleich Spott gemischt mit Fragen, für wen die Rosen denn wären. 

In einer Welt, in der es noch Liebe gibt, gibt es auch noch Hoffnung. 

Gelesen, ein Kommentar 6

Krumme Gestalten vom Wind gebissen

Die Essays – Krumme Gestalten vom Wind gebissen von Monika Maron sind 2020 erschienen und haben für Aufregung gesorgt. Als Autorin der DDR war sie umstritten, sie hat ihr Ding gemacht, wenn auch im Rahmen der Möglichkeiten. Ihr Blick und ihre Beschreibungen sind unbestechlich scharf und doch trennt sie. nicht zwischen sich und den anderen, sie ist immer Teil. In diesen Essays reflektiert die Autorin Erfahrungen der letzten 30 Jahre. Die DDR schien lange Vergangenheit, aber in der Corona-Pandemie scheint sie wieder aufzuleben und Reaktionen der Menschen auf die Umstände ähneln sich, aber wie eh und je, man muss sich von den Umständen nicht verbiegen lassen. Nachdenklich und zum Nachdenken ermunternd, eine gute Lektüre. 

Tagebuch der unbeachteten Kleinigkeiten 4

Abendspaziergang

Bestimmte Routinen ergeben sich einfach … ich gehe abends spazieren… Für Fotos scheint das keine gute Zeit zu sein, aber das Licht ist dann weich und taucht die Umgebung in eine besondere Stimmung. Außerdem treffe ich bei meinem Abendspaziergängen auch verschiedene Katzen, die enttäuscht wären, wenn das Futter nicht käme. 

Gelesen, ein Kommentar 5

Das prägende des Meerschweinchens

Die Jahreschronik eines ungeheilten Analysanden ode auch Das prägende des Meerschweinchens von Kurt Hess ist ein wahres Lesevergnügen. Die kurzen Texte sind satirisch und bieten überraschende Perspektiven, die im Verlauf eines Kalender-Jahres wiedergegeben werden. Die Texte sind kurze Betrachtungen aus psychologischer Perspektive, aber immer mit viel Humor präsentiert. Mit Sicherheit ist die Lektüre ein Überraschung und ein gelungener Perspektivwechsel. Wer mal auf andere Gedanken kommen möchte, kann einfach mal reinlesen und wird sicher mit viel Freude die Texte von Januar bis Dezember lesen… 

Tagebuch der unbeachteten Kleinigkeiten 3

Krimi – Unforgotten in Linares 

Landleben gilt als ziemlich langweilig. Es heißt, es geht nicht viel, Austausch beschränkt sich auf Small Talk und eigentlich gibt es nichts. Rückständig und langweilig, nun, ein Spaziergang in den Bergen, die das Tal umschließen bringt immer wieder erstaunliches zum Vorschein… 

Klar, es wird viel getrunken und Alkohol ist für einige Menschen zur Sucht geworden. Das weiß man und redet doch nicht wirklich drüber. Einer der hiesigen Alkoholiker ist Vincente. Er lebt allein, ist Junggeselle und eigentlich immer in einer der Bars anzutreffen. Jeder weiß, dass er schon betrunken aufwacht. Man schätzt sein Alter auf mindestens 70+, allerdings auf die Frage antwortet er, dass er erst 60 ist. Alle sind überrascht, man hätte ihn viel älter geschätzt. Alkohol scheint doch nicht so gut zu konservieren. 

Es wird erzählt, dass Vincente einen Unfall hatte, als er von seinen Ziegen zurückkam. Wir haben Vincentes Auto gefunden… nein, das ist nicht wahr, aber wir haben ein Auto gefunden… 

Tagebuch der unbeachteten Kleinigkeiten 2

Vorteil Garten

Es ist schön ein Dach überm Kopf zu haben, aber in Garten vergrößert die Wohnfläche besonders wenn das Wetter mitspielt. Nun gut, im Süden Spaniens ist das oft der Fall, trotzdem ist es ein besonderer Genuss im Garten zu sitzen und eingehüllt vom Orangenblütenduft zu lesen, einen Café zu trinken oder einfach nur die Katzen beim Spielen zu beobachten. Ein Idyll trotz Corona-Pandemie und den vielen damit verbundenen Einschränkungen. Wobei, um ganz ehrlich zu sein, ich persönlich kann mich eigentlich nicht beschweren. Natürlich beschwere ich mich trotzdem. 

Mal ganz ehrlich, dieser Virus hat das Leben drastisch verändert. Die stark eingeschränkte Bewegungsfreiheit, die Sperrstunde und die Angst vor einem neuen Lockdown sind im Bewusstsein und verhindern manchmal die Freude an dem, was wir haben. Das Reisen fehlt mir, so schön es auch im Garten ist.