Das Medium Buch wird eBook

Bücher gibt es in den verschiedensten Formen und Ausführungen. Es gibt auch einige, die auf den ersten Blick nicht an Bücher erinnern, so zum Beispiel Hörbücher oder eBooks. Man unterscheidet Bücher nach ihrer Herstellungsart, des Inhalts oder auch ihrer Erscheinungsform. Bücher mit Hardcover oder Taschenbuchausgaben kennen wir alle. Auch Broschüren kennen wir, sie werden für schnelllebige Bücher oder auch Schulbücher gerne verwendet. Daneben gibt es aber auch Hörbücher, die äußerlich nichts mit einem herkömmlichen Buch gemeinsam haben, aber der Inhalt entspricht meist dem des gedruckten Buches. Wesentlich schwieriger lässt sich der Unterschied zwischen einem Buch und einem eBook darlegen.

Seit der Entwicklung der Schrift gab und gibt es immer wieder unterschiedliche Medien, auf denen das Geschriebene festgehalten und rezipiert wurde. Einige Materialien sind sehr dauerhaft, andere überdauern nur kurze Zeit. In anderen Worten, früher wurden Texte in Ton geritzt, in Stein gehauen, auf Papyrus oder Pergament geschrieben und bis heute auch auf Papier gedruckt. Seit dem späten 20. Jahrhundert können Texte auch digital verarbeitet werden, diese Art der Bücher nennt man eBooks. Die Schreibweise variiert, zum Teil wird eBooks geschrieben, dann heißt es E-Books oder E-Bücher.

Diese eBooks kann man am Computerbildschirm lesen, manche lassen sich auch ausdrucken. Es existieren aber viele verschiedene Möglichkeiten sie zu lesen, eReader, Handys und Tabletcomputer sind die gängigsten Lesegeräte. An Lesegeräten scheint es eine riesige Auswahl zu geben, immer beliebter werden die sogenannten Tablet PCs, ihr Vorteil ist, dass man mittels Apps verschiedene Buchformate lesen kann, die meisten eReder dagegen lassen nur ein Format oder einen bestimmten Shop zu.

Der Vorteil ist klar, der Leser kann viele Bücher platz- und gewichtsparend immer bei sich haben und in mehreren Büchern parallel lesen. Aber man kann eBooks auch noch mit Zusatzmaterial anreichern. Ein eBook kann mehr als nur Text bieten. Es ist möglich auch Bilder, Videos, Musik, Sprache und Links einzubauen. Damit werden eBooks multimediatauglich.

Viele Verlage veröffentlichen heute auch eBooks neben den gedruckten Papierausgaben. Der Vertrieb der Bücher erfolgt meist über das Internet. Bisher sind die Mehrzahl der eBooks schwarz-weiß Bücher, aber das ändert sich langsam. Ein großes Problem scheint bisher noch der Satz darzustellen, viele eBooks sehen recht dilettantisch aus, Seitenumbrüche, Absätze und viele andere Standards, an die sich der Leser gewöhnt ist, sind nicht schön umgesetzt. Außerdem gibt es eine viele Verlage und im Buchgeschäft Tätige, die das eBook diskreditieren. Bisher werden eBooks noch ziemlich stiefmütterlich behandelt, aber mit der Zeit werden sie sich noch stärker verbreiten, die Leser greifen sogar beherzt zu den weniger attraktiven Umsetzungen. Außerdem gibt es zahlreiche kostenfreie eBooks, auch wenn das oft Werke sind, deren Rechte abgelaufen sind. Denn auch eBooks kosten Geld, Autoren, Verlage und alle, die mit ihrer Produktion und mit ihrem Verkauf in Berührung kommen, müssen leben. Trotzdem, eBooks sind meist günstiger, aber durch den höheren Mehrwertsteuersatz ist der Unterschied oft nicht sehr groß. Groß sind dagegen die Nutzungsmöglichkeiten. In eBooks lieg die Zukunft des Buchs, auch wenn noch unklar ist, wie die Zukunft gestaltet wird, die ersten Schritte sind gemacht.

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